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Die Magie der Fotografie oder das Geheimnis herausragender Bilder: Bildanalyse nach dem Vier-Augen-Modell
 
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Die Magie der Fotografie oder das Geheimnis herausragender Bilder: Bildanalyse nach dem Vier-Augen-Modell [Gebundene Ausgabe]

Martin Zurmühle
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 49,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Preis für beide: EUR 109,80

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 207 Seiten
  • Verlag: Vier-Augen-Verlag; Auflage: 2., Auflage (18. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3952364703
  • ISBN-13: 978-3952364703
  • Größe und/oder Gewicht: 25,6 x 25,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 266.544 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Martin Zurmühle
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Fotobuchpreis 2011 (Sieger Silber) Man merkt schon am Titel, hier hat jemand alle, aber wirklich sämtliche Sinne ausgefahren, um einer komplexen Angelegenheit Herr zu werden – nämlich der Wirkung von fotografischen Bildern. Vier Augen! Vom Dritten Auge hatte man ja schon mal gehört, das sitzt bei den Anhängern Buddhas bekanntlich mitten auf der Stirn, aber auf vier Augen kommen nicht mal die Erleuchteten. Martin Zurmühle kann Abhilfe schaffen. Er ist ein engagierter Autor und Vermittler von Fotografie, betreibt seit einigen Jahren eine Fotoschule, unterrichtet ambitionierte Liebhaber des Lichtbildes, er sitzt einem fotografischen Verein vor, und aus all diesen Erfahrungen hat er nun eine Methode entwickelt, um Fotos und deren Wirkung zu beschreiben und zu verstehen. Vereinfacht gesagt, spielen demnach vier Aspekte zusammen: formale, erzählerische, emotionale und biografische. Diesen Ansatz untermauert Martin Zurmühle mit einer großen Zahl von theoretischen und praktischen Beispielen, solide recherchiert und sauber präsentiert, gut verständlich... Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun Herzlichen Glückwunsch für die Fertigstellung Ihres schönen Buches, herzlichen Dank für die Zusendung durch den Verlag! Auf den ersten Blick scheint mir, dass Ihre vier Aspekte für die Bildanalyse einen guten Sinn ergeben! Ich werde gerne in nächster Zeit ein wenig hineinschauen, Ihr Buch lädt geradezu dazu ein! Prof. Dr. Martin Heusser ...Meine besten Glückwünsche zu Deinem ehrenvollen Sieg. Ich freue mich sehr für Dich, weil Dein Buch in idealer Weise eine praktisch brauchbare Theorie der Aesthetik, kritische Methode und Anleitung zur eigenen Arbeit kombiniert. Eine sehr schwierige Aufgabe, an der schon viele gescheitert sind... Urs Tillmanns (www.fotointern.ch) Ein völlig neuartiges Buch, mit dem uns Martin Zurmühle zeigt, wie man Bilder analysiert. Bilder sind eine eigene Sprache, und dieses Buch erklärt uns, wie Bilder sprechen – und wie wir sie verstehen. Der Schlüssel dazu ist das «Vier-Augen-Modell» von Martin Zurmühle. Ein neuer Ansatz, diese Sprache besser zu verstehen – und zu sprechen. «Bildanalyse nach dem Vier-Augen-Modell – Die Magie der der Fotografie, oder das Geheimnis herausragender Bilder.» Ein wahrlich anspruchsvolles Thema. Man würde die Kompetenz, ein solches Buch zur Bildanalyse zu schreiben, auch nicht jedem abnehmen. Doch wenn man den Autor Martin Zurmühle kennt, wenn man schon seine Fotoseminare besucht hat, seine Ausstellungen gesehen und seine anderen Bücher gelesen hat, dann nimmt man die Sache ernst und vertieft sich schnell und gerne in diese ebenso spannende wie überzeugende Lektüre. Was das Buch besonders wertvoll macht, ist die Tatsache, dass Martin Zurmühle kaum ein Fach- oder Motivbereich auslässt, um das Wesentliche dazu zu sagen. Er erklärt an treffenden Bildbeispielen worauf es ankommt, was Bilder interessant macht, wie Bilder vom Betrachter interpretiert werden und berichtet über die Arbeitsweise der Fotografen, die ihre Bilder für dieses Buch zur Verfügung gestellt haben. Damit kommt Spannung ins Buch, denn der Autor, der ein hervorragender Fotograf ist, nimmt sich selbst zurück und zeigt vorwiegend Bildbeispiele anderer Fotografen, die «es auf den Punkt bringen». Zur Bildbeurteilung der Fotografien zieht Martin Zurmühle sein «Vier-Augen-Modell» bei. Das ist ein Kommunikationsmodell der Fotografie, das – je länger man sich damit befasst – zusammen mit den Erklärungen von Martin Zurmühle in diesem Buch faszinierend und überzeugend zur Geltung kommt. Wie das Konzept genau funktioniert? Das wäre «die Katze aus dem Sack gelassen». Eine theoretische Erklärung reicht auch kaum aus. Man muss das «Vier-Augen-Modell» an den Fotos anwenden und entdeckt plötzlich einen verblüffenden Schlüssel zur Fotografie. Erfahren Sie diesen selbst. Es lohnt sich … Alles in Allem: Ein Buch, das man sich leisten sollte, wenn man Bilder besser verstehen und das Wichtigste jedes Motivbereichs auf etwas mehr als 200 Seiten erfassen will. Christoph Hessel Working as a lawyer I recognized early, that there are more helpful ways, to achieve something like peace or a state of well mixed. I studied psychological diagnostics and psychological interviewing. Communication models are an impotant aspect as you doubtless know. This book is of a very convincing and intelligent approach. The constructed communication model for viewing photography and the wonderful photos and explainations as example are not only helpful and helped me on ( I hope :-)) but also a pleasure to view and read. Practical tips added, will help us, to get further on our ways. This book helps me, and will help me. Helmut Gollmann Am Sonntag den 16.5. hat dann Martin Zurmühle seine neues Buch "Bildanalyse" in Münsingen vorgestellt. Ein wirklich gutes Buch, dass uns Liebhaber der Fotografie ein gutes Werkzeug an die Hand gibt, Bilder zu analysieren und zu bewerten. Uli Staiger ...Dann habe ich mich mal etwas mit Ihrem Vier-Augen-Modell befasst. Nach anfänglicher Skepsis (es schien mir zu stark vereinfacht und zu willkürlich, gerade diese vier Aspekte herauszusuchen), habe ich Ihre Theorie mal an einigen Bildern im Buch, dann auch an meinen eigenen überprüft. Erstaunlich was dabei herauskam. Nicht nur, dass ich weitestgehend nachvollziehen konnte, wie Ihr Modell funktioniert, auch die "Verwandschaft" von Form- und Gefühl-Auge einerseits und Ich- und Erzähl-Auge andererseits deckt sich mit meinen Beobachtungen. Es wird erkennbar, dass Fotografie ähnlich wie eine Sprache funktioniert, die man erlernen kann... Happy Nerd (www.amazon.de) ...Für dieses Werk hat der Autor wohl alles studiert, was zum Thema künstlerischer Gestaltung existiert. Und da sich durch das Bild ein Mensch anderen mitteilt, hat er die Gestaltungslehre kombiniert mit der Kommunikations-Psychologie. Heraus gekommen sind dabei gänzlich neue, interessante Blickwinkel. Damit hat Martin Zurmühle es geschafft das alte Gebiet der Fotografie tatsächlich um etwas Neues zu bereichern. Zu diesem Mut kann ich ihn nur beglückwünschen. Und ich freue mich schon riesig auf die Fortsetzung, wenn es nach der Analyse dann um die Bewertung von Fotos geht.

Kurzbeschreibung

Der bekannte Schweizer Fotograf und Buchautor Martin Zurmühle erklärt die Kommunikation in der Fotografie und die besondere Magie, die herausragende Bilder auf uns ausüben.
Fotografien wirken auf vier verschiedenen Wegen auf den Betrachter. Lernen Sie diese Zusammenhänge kennen und nutzen Sie dieses Wissen in Ihrer fotografischen Praxis.
Das Vier-Augen-Modell wird anhand Meisterwerken (z.B. von Ansel Adams, Henri Cartier-Bresson, André Kertész, Dorothea Lange, Helmut Newton) und mit herausragenden Aufnahmen zeitgenössischer Fotografen (z.B. Guido Argentini, Sergey Buslenko, Giorgia Fiorio, Salih Güler, David Sünderhauf) erläutert.Unter den unzähligen guten Fotografien, die täglich gezeigt werden, gibt es ein paar wenige herausragende Bilder. Diese haben eine grosse Wirkung auf den Betrachter, sie ziehen ihn in ihren Bann, sie haben eine besondere Magie und Kraft. Wieso diese Bilder aber eine so starke Wirkung entfalten können, dazu finden sich keine konkreten Angaben in der Fachliteratur. Es wird unbestimmt von der besonderen Kreativität und Genialität des Fotografen gesprochen, die nicht richtig erfasst werden kann. Offensichtlich sind die bekannten Methoden der Bildbesprechung, die sehr stark auf der grafikorientierten Bildgestaltung basieren, nicht in der Lage, diese Bilder sicher zu erkennen und ihre spezielle Wirkung zu begründen.
Hier setzt das Vier-Augen-Modell der Fotografie (© 2009 Martin Zurmühle) an. Es geht von der menschlichen Kommunikation aus. Das Fotografieren bildet eine Teil dieser Kommunikation und es gelten ähnliche Regeln wie bei einem Gespräch. Die Kommunikation mit Bildern ist allerdings ein einseitiges Gespräch zwischen dem Fotografen und dem Betrachter seiner Bilder und basiert auf dem Sehsinn (im Gegensatz zum direkten Gespräch, dass im Extremfall alle Sinne ansprechen kann). Ausgehend vom Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun, vermittelt das Vier-Augen-Modell eine einfache, aber trotzdem umfassende Methode, wie Bilder erfasst und herausragende Bilder erkannt und besprochen werden können.
Das Buch richtet sich an alle, die sich mit Bildern und ihrer Wirkung auf den Betrachter beschäftigen (Fotografen, Werber, Medienschaffende, Künstler usw.)
BILDANALYSE - nach dem Vier-Augen-Modell:
Das Vier-Augen-Modell beschreibt, wie Fotografien auf vier verschiedenen Wegen auf den Betrachter einwirken: das Form-Auge bietet einen visuellen Genuss, das Erzähl-Auge berichtet aus dem Leben, das Gefühls-Auge nimmt Emotionen wahr und das Ich-Auge zeigt die Sprache des Künstlers.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
70 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von bb-gab
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch kann ich nur als eine Ansammlung wirrer, unpraktikabler und vollkommen unausgegorener Gedanken bezeichnen. Es liefert mehr Ansätze zur Kritik, als in diese Rezension passen, deswegen beschränke ich mich hier nur auf einige grundsätzliche Kritikpunkte:

- Der Autor überträgt ein Modell, das für die direkte Kommunikation zwischen zwei Menschen entwickelt wurde, auf eine Situation mit einer Einweg-Kommunikation in der der Sender den Empfänger nicht kennt.

- Auf lediglich 2 (!) der 200 Seiten versucht der Autor, sein "Modell" zu erklären. In den vier Hauptkapiteln werden dafür verschiedene Genres der Fotografie vorgestellt, verallgemeinert und einem seiner "4 Augen" zugeordnet. Diese Informationen sind teilweise sogar zutreffend, interessant und passend bebildert, haben jedoch keinen tatsächlichen Bezug zu dem "Modell", nehmen dafür aber gut 95% des Buches ein.

- Der Autor kann sich nicht entscheiden, was sein sogenanntes "Modell" eigentlich leisten soll: Man soll damit zwar einzelne Fotos beurteilen können, er nutzt es jedoch vor allem dazu, Fotogenres zu kategorisieren. Mal soll man damit gute von schlechten Bildern unterscheiden, mal kann man damit aber keine Aussage über die Qualität der Bilder machen. Mal soll ein Bild umso besser sein, wenn es auf allen vier "Augen" stark ist, aber die herausragenden Bilder zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie in einem Auge stark sind. Es soll zwar als Bildanalysewerkzeug dienen und dazu führen, dass Bilder gleichzeitig aus "objektiver" und "subjektiver" Sicht beurteilt (S. 27) werden, dafür gibt es aber lediglich eine nicht weiter definierte Bewertungsskala zwischen 1 und 10, die ebenfalls willkürlich und subjektiv keinen Vergleich zwischen mehreren Betrachtern ermöglicht.

- Die Zuordnung der "4 Augen" zu den vier Ebenen des Schulz-von-Thun-Modells (SvT) (S. 22ff) ist bar jeglichen Sinns und wird nicht erklärt sondern einfach behauptet. Warum entspricht der Sachebene bei SvT hier die formale Bildgestaltung und nicht das Motiv oder der Bildinhalt - also das, was gezeigt wird? Fotos beeinflussen den Betrachter auf vielen Ebenen, warum wird die (nicht näher definierte) Beeinflussung mit der Apell-Seite gleichgesetzt und nicht die Bildaussage oder die Intention des Fotografen? Warum sollte etwas einseitiges wie ein Gefühl die passende Entsprechung für die zweiseitige SvT-Beziehungsebene sein? Wenn aber schon die Kernpunkte nicht einleuchten und sich mit minimalem Nachdenken etwas Sinnvolleres findet, wirft das ein entsprechendes Licht auf das das ganze "Modell".

- Während das SvT-Modell vier Ebenen enthält, die in *jeder* Kommunikation enthalten sind und darüberhinaus trennscharf und vollständig sind, ist das "4-Augen-Modell" sehr lückenhaft, zumal sein "Modell" für die "weit über 90 % der gemachten Aufnahmen" (Knips- und Erinnerungsbilder) nicht gilt, sondern nur für die "ganz bewusst aufgenommenen" (S. 7).

- Bei dem "Form-Auge" beschränkt sich der Autor nur auf die Bildgrafik und lässt dabei die meisten anderen bildgestalterischen Mittel wie Licht, Farbe, Kontraste, Komposition völlig außer acht. Und obwohl diese Gestaltungsmittel den Betrachter sogar noch stärker beeinflussen, kommen sie in diesem "Modell" nicht vor.

- Das "Ich-Auge" soll den Stil und die Bildsprache des Fotografen zeigen, dabei übersieht der Autor, dass erst eine Bildstrecke und kein Einzelbild eine wirklich sinnvolle Aussage erlaubt.

- Zurmühle will mit seinem "Modell" das Geheimnis herausragender Aufnahmen lüften und begeht dabei einen seiner vielen grundlegenden Gedankenfehler: *Das* für alle Betrachter gleichermaßen herausragende Bild gibt es nicht - was herausragt ist stark subjektiv, aber auch gruppen-, situations- und kulturabhängig. Dieser Gedanke fehlt in dem Buch aber völlig, statt dessen bestimmt der Autor selbst ohne weitere Erklärung, welche Bilder seiner Meinung nach herausragen.

- Zitat S. 41: "Sind Sie allerdings ein sehr ausgewiesener, erfahrener Fotograf mit viel Fachwissen, dann dürfen Sie auch mal eine klare Aussage wagen. Als Anfänger bleiben Sie aber besser bei der unverbindlicheren und weniger verletzenden Ich-Form." Diese arrogante Haltung, nur "Fachleute" (die sein "Modell" anwenden?) könnten Bilder angemessen beurteilen, Anfänger müssten sich aber zurückhalten, blitzt im ganzen Buch immer wieder hervor, wobei ich fürchte, der Autor hält sich selbst für so einen "Fachmann".

Aber auch im Detail finden sich viele Fehler und unüberlegte Behauptungen, hier nur eine ganz kleine Auswahl:

- Reportagehafte Bilder erklären sich eben nicht selbst (S. 22), sondern werden in der Regel erst durch den (Kon-)Text erklärt.

- Zeit ist mitnichten der "genaueste Gradmesser für die Qualität von Bildern" (S. 33), denn früher wurden auch (schlechte) Bilder zu Ikonen, weil sie als einzige ein wichtiges Ereignis oder eine bestimmte Episode charakterisierten. Heutzutage werden diese Bilder automatisch als gut eingestuft und nicht mehr hinterfragt, weil sie eben bekannte Ikonen sind, auch wenn sie z.B. bei heutigen Wettbewerben sich nicht mehr gegen eine deutlich größere Konkurrenz durchsetzen könnten.

- Der Autor befolgt seinen eigenen Rat, nicht professoral belehrend zu behaupten, dass ein Bild gut oder schlecht gestaltet sei (S. 41), nicht und schreibt selbst sehr oft verallgemeinernd von "guter Bildgestaltung" oder "guten Bildern", ohne zu sagen, was für ihn "gut" ist. Sein persönlicher Geschmack kann ja nicht das Maß von "gut" sein, zumal seine eigenen Bilder für mich deutlich (unter)durchschnittlich sind. "Gut" ist aber schon für einen Bildredakteur von Bild/Vogue/Das goldene Blatt jeweils etwas anderes - ganz zu schweigen für einen Galeristen/Wettbewerbsjuror/Marketingchef/Hobbyfotografen.

- Immer wieder sagt der Autor, dass es eine Wirkung gibt, kann aber nicht sagen, welche. Ein gutes Beispiel dafür ist der Text zum Bild auf Seite 46 unten: "Das Gesicht dieser wunderschönen Frau spricht für sich selbst, aber diese Aufnahme erhält ihre besondere Wirkung zusätzlich durch das Dreieck, das den Blick zum Gesicht, welches auf der Spitze des Dreiecks liegt, führt und so als zusätzliche grafische Form wirkt. Zusammen mit der seitlichen Lage des Kopfes, der dem Blick Raum und dem Raum Tiefe gibt, wirken diese Elemente hier bei der Bildkomposition optimal zusammen." Mit inhaltsleeren Floskeln wie "spricht für sich selbst", "besondere Wirkung" oder "wirken optimal zusammen" versucht der Autor zu verschleiern, dass er es dem Leser überlässt, die Wirkung zu benennen - weil er es selber nicht will oder kann?

Mein FAZIT:
Schon viele der Grundannahmen sind ganz offensichtlich nicht durchdacht. Auch sein selbstentwickeltes "Modell" wird nicht wirklich erklärt und ist alles andere als in sich schlüssig. Die Zuordnung seiner "4 Augen" zu den jeweiligen Ebenen des Schulz-von-Thun-Modells kann bestenfalls als höchst fragwürdig bezeichnet werden. Darüber hinaus strotzt das Buch nur so von Widersprüchen, Rechtschreibfehlern und (zum Teil schlechten) Fotos, die nicht zum Thema passen. Sprachlich ist es nicht flüssig zu lesen und wimmelt vor Worthülsen und Wiederholungen.
Die Ausführungen zu seinem 4-Augen-"Modell" sind so konfus und widersprüchlich, dass ich davon ausgehe, dass der Autor seine eigene Idee nicht wirklich verstanden hat. An keiner Stelle lässt das "Modell" für mich eine Relevanz oder eine Unterstützung für die fotografische Praxis erkennen. Lediglich Druck und Layout sind hochwertig und ein großer Teil der zumeist fremden Fotos sind von hoher gestalterischer Qualität.

Warum ich eine so detaillierte Rezension über ein so dermaßen schlechtes Buch verfasse? Ich möchte andere davor bewahren, sich auch vom hochwertigen Äußeren und einem gewonnenen Preis blenden zu lassen. Wenn Sie stattdessen Inhalt und Nutzen als Kaufkriterium ansetzen, ist in beiden Fällen nicht ausreichend davon vorhanden, um den enormen Preis des Buches auch nur annähernd zu rechtfertigen. Meine Empfehlung: Finger weg.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Als ich den Anfang von dem Buch "Die MAGIE der Fotografie oder das GEHEIMNIS herausragender Bilder: BILDANALYSE nach dem Vier-Augen-Modell" von Martin Zurmühle las, musste ich automatisch an den Film "der Club der toten Dichter" denken. Bei dem Film lässt der unkonventionelle Englischlehrer John Keating als erstes seine Schüler die Einleitung eines Gedichtbandes herausreißen. In dieser Einleitung wird empfohlen, dass man die Gedichte in einem Diagramm nach verschiedenen Kriterien eintragen kann und somit die Qualität des jeweiligen Gedichts objektiv feststellen könnte. John Keating wollte seine Schüler in dem Film zu freiem Denken anregen und sah diese Bewertungsidee als Schwachsinn an...
Martin Zurmühle versucht irgendwie dieses Bewertungsdiagramm auf Fotos anzuwenden - vier Kriterien, vier Skalen und schon kann man an der resultierenden Grafik erkennen, wie "herausragend" ein Foto ist.
Mag sein, dass das nett ist, um für sich selbst (oder in einem Fotoclub) ein Foto zu analysieren, wenn man auf solch eine kopfige Methode steht - ich kann damit allerdings nichts anfangen.
Dazu werden in dem Buch jede Menge andere Fotografen kurz vorgestellt, der Autor liefert natürlich auch jede Menge eigene Bilder und jede Menge Text. Eigentlich reicht die Idee dieser Bildanalyse nur für einige Seiten, aber man kann das ganze natürlich an vielen, vielen Beispielen erklären.
Sorry, die Idee zu diesem Buch ist für mich entschieden zu dünn.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Genügend über den Inhalt des Buches wurde schon geschrieben. Dem möchte ich nichts hinzufügen. Statt dessen möchte ich ergänzend den Interessenten an diesem Buch den Tipp geben, sich vor dem Kauf einmal bei der (google-)Bildersuche oder auf der Homepage von Herrn Zurmühle einen Überblick über dessen Oevre zu verschaffen.
- Meiner persönlichen Meinung nach, der natürlich niemand folgen muss, sind die Bildern geschmacklos und langweilig. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf stark nachbearbeiteten Akt-Fotos. Mehr ist da nicht...
- Wenn von einem preisgekrönten Photographen die Rede ist: auf der Homepage des Autors sind die Preise aufgeführt - und es werden die Bilder gezeigt. Da kann sich jeder einen Eindruck davon machen, welche Qualität der Wettbewerb hatte, bei dem der Preis an Marin Zurmühle vergeben wurde.
Fazit:
Man muss also wirklich nachhaltig Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Fotobuchpreises anmelden.
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Vor 6 Monaten von www.yvonne-steiger.com veröffentlicht
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Die Bücher zur Aktfotografie des Autors aus dem Galileo Verlag waren ein guter Einstieg ins Thema. Lesen Sie weiter...
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Schulz von Thun für Augen?
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Vor 14 Monaten von S. Proescher veröffentlicht
Interessanter Ansatz zur Bildanalyse mit unschönem Makel
Das Buch von Martin Zurmühle beschäftigt sich mit einer überlegenswerten Frage:
Was macht so manches Foto zu etwas Besonderem und warum wirken sehr, sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von N. Schueller veröffentlicht
buch_magie der fotografie-bildanalyse
ich kann das buch jedem, der sich mit fotografie ernsthaft beschäftigt nur empfehlen. es ist leicht verständlich beschrieben, die beispiele sind sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von amh veröffentlicht
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Martin Zurmühle ist vielen Fotografen bereits als Autor von populären Foto-Sachbüchern und durch seine Erfolgsbilder bei internationalen Wettbewerben bekannt. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Happy Nerd veröffentlicht
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