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Magicans Birthday

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Audio-CD, 15. September 1995
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  • Audio CD (15. September 1995)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Essential (Edel)
  • ASIN: B000024KRX
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  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
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1. Sunrise
2. Spider Woman
3. Blind Eye
4. Echoes in the dark
5. Rain
6. Sweet Lorraine
7. Tales
8. The magician's birthday
9. .
10. .
11. .
12. .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dirk Westerheide am 1. März 2003
Format: Audio CD
1973/75, als ich 14, 15 Jahre alt war, lief dieses Album, abwechselnd mit der ähnlich konzipierten LP "Demons and Wizards" auf meinem Dual-Plattenteller rauf und runter. An seiner unschreiblichen Magie hat sich bis heute nichts geändert, so dass ich auch heute noch die (Remastered)-CD einlege und immer noch neue Nuancen in den Stücken entdecke. Der Sound ist so speziell, dass er auch von Uriah Heep selbst live nur schwer reproduzierbar ist, aber er ist immer noch zeitgemäß, was diesem Album einen echten und zeitlosen Klassikerstatus verleiht. Das so ungefähr zur gleichen Zeit herausgebrachte Livealbum ("January 1973"), das einiges des "Magician"-Materials enthält, ist auch gut, aber eben anders.
Besonders hervorzuheben sind die Kompositionen, die größtenteils der Feder des Keyboarders Ken Hensley entstammen, dem musikalischen Kopf der Gruppe, die (abwechselnd mit demselben) von dem einmaligen Leadsänger der Gruppe, David Byron interpretiert werden. Seine Stimme macht dieses Album unverwechselbar und weder die Band, noch die ganze Rockmusikszene hat nach ihm noch mal einen so herausragen Sänger erlebt. Die Soundkulisse wird geprägt durch das abwechslungsreiche Gitarrespiel von Mick Box, das kein Manko aufweist, den teilweise sogar etwas jazzig angehauchten, virtuosen Bassläufen von Gary Thain und einigen Soundeffekten. Die Drums von Lee Kerslake runden das Album ab.
Wie der Titel "The Magician's Birthday" schon erahnen lässt, handelt es sich hier um den Vorläufer zahlreicher Fantasy-Rock-Gruppen, die auch heutzutage (noch oder wieder) sehr aktuell sind und die ihre Wurzeln hier heraus gezogen haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Markus Schmidl am 6. Januar 2012
Format: Audio CD
Ende 1972 stand die mittlerweile fünfte Studioscheibe von Uriah Heep in den Läden. Sie trug den Titel *The Magicians Birthday* und setzte den Weg vom Vorgängeralbum *Demons & Wizards* konsequent fort. Es war schon erstaunlich. Uriah Heep hatten in der kurzen Zeit von nur 3 Jahren fünf Studioalben auf dem Weg gebracht, dieses Arbeitspensum wurde in jenen Tagen bei den bedeutenden Rockbands nur noch von den Amerikanern *Grand Funk Railroad* getoppt, vor allem in dieser Qualität.

So ist auch *Magicians Birthday* keinen Deut schlechter als der Oberhammer von Vorgänger, sondern auf dem selben hohen Niveau angesiedelt und diesem im jeden Fall ebenbürtig. Und wie auf jeden Heep-Album ist auch dieser spezielle Hit vertreten, der auch heute noch in Konzerte gepackt wird. Auf dem Vorgänger waren es *The Wizard* und *Easy Livin* hier ist er *Sweet Lorraine*, der genau wie der erstklassige Song *Spider Woman* als Single ausgekoppelt wurde, allerdings wenig Beachtung in den Charts fand.

Ich hatte immer das Gefühl das gerade diese LP in Heep-Fankreisen eher etwas stiefmütterlich behandelt wurde, konnte aber keinen richtigen Grund dafür erkennen. *Sunrise* ist ein verdammt starker Opener, genauso wie *Blind* Eye* oder *Echoes In The Dark* und das geniale *The Magicians Birthday*, das meines erachtens sogar noch einen Tick stärker ist als der Song *The Spell* von Vorgängeralbum. Wie gesagt, Musik auf sehr hohem, verdammt hohem Niveau die kein Wünschen offen läßt, höchstens die Frage aufdrängt, woher Hauptsongwriter Ken Hensley in jenen Tagen nur diese Ideen hernahm.

Als einziger Ärgernis sehe ich das lieblose Bonusmaterial.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 29. Juni 2000
Format: Audio CD
Ende 1972 waren Kaufhof und Montanus nach Erscheinen der heiß erwarteten LP in der Musikabteilung mit mehreren Hundert Covers des Werkes bepflastert, um darauf hinzuweisen, daß es endlich da ist.
Es war wirklich schwierig, für "Demons and Wizards" (eine der besten Platten der Sechziger und Siebziger) einen würdigen Nachfolger zu finden, so weit reichte der kreative Schatten des kommerziell ungemein erfolgreichen Werkes mit seiner wundervollen Covergestaltung von Roger Dean. "Magicians Birthday" war nicht schlecht, es gab viele Vorbestellungen. Das Werk zeigt wieder, daß Uriah Heep eigentlich keine Hardrock-Gruppe wie Black Sabbath war.
"Blindeye", "Rain", "Sunrise", "Echoes in the Dark" sind wundervolle Balladen und gehören zu der Gruppe besten Kompositionen. "Spider Woman" war eine superschnelle Heavy-Nummer, die allerdings etwas den beginnenden langsamen Verlust der farbenträchtigen Magie der Gruppe spiegelte, ähnlich "Sweet Lorrain", etwas effekthascherisch. Das Titelstück "Magicians Birthday" ist der typische lange Song, der bisher jede LP der Gruppe abschloß. Nicht schlecht (besonders die vielschichtigen Vocals), aber die farbenschillernde Psychedelia von "The Spell" oder würdevolle Melancholie "Salisbury" (meiner Meinung die beste - unterbewertete -Synthese von Klassik und Pop der Siebziger) spürte man hier nicht mehr. Auch die Innencover-Fotos sind hier effekthascheriger als die unaufdringlichen Fotos auf "Demons and Wizards".
An Uriah Heep kann man das Ende einer Epoche emotional nachempfinden.
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