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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
United Colors of Bohlen, die Zweite: Recycling oder Kompost?,
Von
Rezension bezieht sich auf: Magic of Music (Audio CD)
Man soll ja, bei der Betrachtung der Person Dieter Bohlen, nicht unfair sein: Dieser Mann versteht es zweifellos wie kein anderer, klingende Münze zu machen - mehr als manchen (vielen?) lieb ist, im wahrsten Sinn des Wortes. Sei es Musik, seine Autobiografie, oder Werbung. Gewiss, das schafft Neid und Eifersucht, und allein auf dieser Ebene zu argumentieren, bringt wenig. Und ob in die Öffentlichkeit getragene Details über Penisbrüche und Sexspielchen im Teppichladen einen repräsentativen Eindruck eines Künstlers hinterlassen, sei dahingestellt.Betrachten wir also ausschließlich das Produkt Musik, das die Bohlen'sche Hitfabrik regelmäßig ausspuckt: Die Vergesslichkeit und Fluktation des stets jungen Massenpublikums geschickt ausnutzend, fällt es nicht auf, im üblichen diesselbe oder im besseren Falle geringfügig modifizierte Melodie (mit Produkten wie Steinberg Cubase ist das nur mehr eine Frage von Sekunden) der hungrigen Konsumgesellschaft abwechselnd unter Namen wie CC Catch, Chris Norman, Nino de Angelo, Blue System, Modern Talking und Konsorten zum Fraß vorzuwerfen. Oder Alexander, wie zuletzt. Alexander ist, falls es einige schon vergessen haben sollten, der ruhmreiche Sieger von "Deutschland sucht den Superstar". Und weil das beim ersten Mal so gut klappte - die "Deutschland sucht den Superstar" Produkte belegten Platz 1, 2 und 3 der deutschen Single-Jahresscharts (wohlgemerkt: alles komponiert von Bohlen), und Dieter ein bisschen Zeit hat (nachdem er uns zwischenzeitlich wissen lies, wie er am liebsten mit Einbrechern in seiner Wohnung verfahren würde), befreit der gute Junge ein paar seiner früheren Kompositionen von Spinnweben, das Zeug lagert ja gigabyteweise in seinem Studio, sampelt das Zeug ordentlich durch und fügt zeitgemäße Rhythmen hinzu. Ein bisschen mehr Bass halt, zu dem die Kids in den Discos abshaken können. Fertig ist das Endprodukt, und es unterscheidet sich nicht sonderlich von der Erstauflage: Von der musikalischen Originalität her ist "Deutschland sucht den Superstar" Part 2 trotz aller Bemühungen seiner Protagonisten und -Innen ungefähr so weit entfernt wie der Lärm der Müllabfuhr morgens um acht von einem Konzert der Berliner Symphoniker. Schon in einem Jahr, spätestens wenn "Deutschland sucht den Superstar" in die - soviel steht zu befürchten - dritte Runde geht, wird man sich der jetzt noch gehypten Superstars kaum noch erinnern - oder weiß noch jemand wer außer Alexander und Daniel an der ersten "Deutschland sucht den Superstar"-Ausscheidung teilgenommen haben? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Bitte verschont uns...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Magic of Music (Audio CD)
Es reicht wirklich!! Ich warte auf eine Scheibe von gecasteten Müllmännern - im Ernst: Diese CD hat nach ca. 4 - 5 Sekunden meinen Mülleimer erforscht - einfach von vorne bis hinten billigste Produktionen mit Gejohle von Individuen die es niemals zum Superstar bringen werden. Es ist wirklich ein Armutszeugnis für uns Deutsche dass diese Amateure zu Chartsstürmern werden - man sollte wieder etwas kritischer werden und solchen Sendungen und "Künstlern" keine Chance geben...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
mittelmäßig,
Von
Rezension bezieht sich auf: Magic of Music (Audio CD)
Auch wenn "Celebration" an meinem Geschmack total vorbeirauscht, können sich die meisten songs sehen lassen. Dieter Bohlen hat sich einige musikalische Besonderheiten einfallen lassen - elektronische Effekte, Sologitarre. "Don't call it love" ist einfach in Sound und Rhythmus originell. Meine Favoriten sind "You will be the winner", mir gefällt hier auch die Idee des a cappella Finales. "Always and ever" und "How many times we'll say goodbye", na bravo. Die Schattenseiten der CD liegen auf der Hand: Die Gesangstimmen einiger Interpreten reißen mich nicht vom Hocker, auf Judiths Soloeinlagen könnte ich gerne verzichten. Im Mix ist immerhin ein gesundes Mittelmaß herausgekommen. Mehr erwarte ich von Einsteigern auch nicht. Warum müssen sie denn als Superstars präsentiert werden?
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