Die Parallelen sind unübersehbar: so wie Daft Punk kamen auch Space aus Frankreich, so wie die Tron Legacy Soundtrack Komponisten fröhnten auch Didier Marouani und seine Mitstreiter dem tanzbaren Electronic sound. Die freilcih taten das damals noch mit ungleich beschränkteren Mittel als Daft Punk.
Trotzdem schafften Sie es einen eigenen Sound zu entwickeln und mit ,Magic Fly' einen weltweiten Instrumental Hit zu landen, der vor allem in Discos zum Einatz kam.
Und ja natürlich ist das hier irgendwie Discomusik, aber bei Stücken wie ,Ballad For Space Lovers' oder dem mehr an Filmmusik als an Tanzmusik erinernden ,'Velvet Rape' merkt man auch Klassik Einflüsse, und wird gar ab und zu leicht an den/die großartigen Walter/Wendy Carlos erinnert. Auch Jean Michel-Jarre ist natürlich nicht weit, aber wer da von wem abgekupfert hat, wage ich nun nicht zu beurteilen.
Fest steht - unter den Freunden der elektronischen Tanzmusik genießen Space mittlerweile ebenso einen Kultstatus wie der ebenfalls aus Frankreich stammende Cerrone. Ob zurecht oder nicht muß jeder für sich selbst beurteilen, aber die Arrangements auf dieser Scheibe sind ausgezeichnet und auch die Kompositionen sind durchaus gelungen. Und Charme hat diese Scheibe heute auch noch, denn die analogen synthies von damals klingen einfach immer noch um vieles wärmer und angenehmer (in Kombination mit Klavier und echtem Schlagzeug/Percussion sowieso), als das was man meistens sonst so heute in der Housemusik verbraten bekommt.