Beeinflußt von Synthi-Pop-Vorreitern der 80er-Jahre, haben die (Ost-) Berliner X-Perience mit diesem Album ihren Durchbruch geschafft (danach allerdings ward wieder sehr wenig von ihnen gehört). Drei große Hits sind hier vertreten: "Magic Fields", "Neverending Dream" und "Circles of Love". Alle sind nette Ohrwürmer, alle sind auch ziemlich gut arrangiert und gesungen, alles ist letztendlich aber auch irgendwie das Gleiche. Die Texte fallen weder auf noch ab, die Keyboards sind auch recht nett, und getragen wird das Ganze von der Stimme der Sängerin, die das Album dann auch über den normalen Schnitt hinaushebt. Ihre hohe und geschult klingende Gesangsart ist tatsächlich faszinierend, hat sich dann aber doch nach einigen Liedern auch abgenutzt, weil wenig Neues kommt und vieles doch gleich wirkt. Ganz nett, überdurchschnittlich, aber weit entfernt von grandios! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)