Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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51 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Grandiose Rückkehr!, 12. Oktober 2007
Er ist wieder da! Und wie! Magic scheint direkt den 70ern bzw. frühen 80ern entsprungen zu sein und macht dennoch keinen verstaubten Eindruck Die E Street Band legt los als gälte es kein Morgen und als ob Born to run gestern gewesen wäre. Die Themen sind diesmal weniger politisch, sondern eher wieder die Geschichten von Losern und kleinen Leuten, die Bruce am besten kann.
Radio nowhere
Ein guter opener, er ist auf der Suche nach rhythm, nach Leben, Kommunikation.
You'll be comin down
Der Kontrast zwischen Musik und Text ist sehr ernüchternd, ein Beziehungslied, das man im Zusammenhang mit dem nächsten Song hören sollte.
Livin in the future
70er/80er Jahre Rock wie insgesamt auf dem Album, stammt direkt aus dem Setzkasten der ersten Springsteen-Alben.
Your own worst enemy
Auch hier vintage rock'n roll und melancholische Texte, Balladen wie man sie seit Darkness on the edge of town nicht mehr gehört hat. Angenehmerweise nicht so überproduziert wie bei The Rising
Gypsy biker
Ein weiterer mächtiger Rock-Song über Verlierer und Eskapismus, mit viel Druck vorgetragen. Und Hallelujah! Sister Mary ist auch wieder mit an Bord, ohne sie geht nichts bei Bruce, und diesmal bringt sie auch Brother John mit. Den alten Katholizismus kriegst du auch nicht aus den Knochen, was?
Girls in their summer clothes
Eine großartige Melodie, sehr impressionistischer Text, der wie ein Film vor einem abläuft. Fetter Sound!
I'll work for your love
Vielleicht der kompletteste Song auf dem Album, ein Rocker mit allem, was dazu gehört. Textlich eine Epiphanie mit jeder Menge christlich-katholischer Metaphorik, ohne die es bei ihm offenbar nicht geht, aber stimmig ist sie. Geiler Song!
Magic
Der relativ verhaltene Titelsong macht mit seinem etwas mysteriösen Soundteppich und Text seinem Namen Ehre und verstört (bodies hanging in the trees).
Last to die
Ein Song wie eine nächtliche, rasende Flucht, auch hier unverhohlene Todesmetaphorik und für Springsteen'sche Verhältnisse geradezu hermetische Lyrik.
Long walk home
Das Gegenstück zu My hometown. Ein Lied über Entfremdung, und all die scheinbar so positiven Dinge, die Springsteen den Vater sagen lässt, klingen wie bitterer Hohn vor dem Hintergrund der jüngeren amerikanischen Geschichte.
Devil's Arcade
Der Song fällt etwas heraus, passt eher auf Tom Joad oder Devils and Dust, aber durchaus gelungen.
Insgesamt ein Comeback (kann man überhaupt davon sprechen? Klingt fast wie ein Sakrileg.), das man so kaum erwartet hatte. Sehr angenehm zudem, dass man Producer Brendan O'Brien offenbar etwas an die Kette gelegt hat. Der Sound ist zwar bombastisch wie zu guten alten Phil Spector-Zeiten, kleistert einem aber nicht so die Ohren voll wie noch bei The Rising.
Hut ab und Respekt!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
*** Ein nicht mehr erwartetes Top-Album ***, 20. Februar 2008
Mit einem solch starkem Album von dem Boss und der E-Street-Band hab ich ehrlicherweise nicht mehr gerechnet. Ich fühle mich im wahrstem Sinne in die 70/80er Jahre zurückversetzt; im Positivem.
Hier wird so ziemlich die ganze Palette der wirklichen top Bruce-Springsteen-Songs aufgezeigt, die alle auf Alben wie " Born In The USA ", " Tunnel Of Love ", sprich auf den ganz grossen Springsteen Alben hätten zu finden sein können. Auf " Magic " bekommt man spürbar den Eindruck vermittelt, dass dieses Album mit Freude und Passion entstanden ist; man sich auf die Stärken der Vergangenheit besinnt hat.
Nein...Innovatives wird einem hier natürlich nicht geboten; das verlangt und möchte aber auch niemand der Bruce Springsteen hört; Bruce is Bruce.
Das ist Musik für den Alltag...den besonderen Tag...den bedächtigen Tag...den sonnigen Tag...den verregneten Tag; kurz...für jeden Tag.
" Magic " macht Freude, lässt Erinnerungen aufleben, spendet Trost und macht Mut. Mehr kann man von einem Album nicht erwarten.
Wie bereits geschrieben...ein top Album, welches ich absolut nicht mehr erwartet hatte. The Boss and his band still know to rock.
Eine sehr detailierte und sehr empfehlenswerte Rezension ist bei einem meiner Vor-Rezendenten ( T-ELCH ) zu lesen; dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Magisch!, 19. März 2008
Mittlerweile bin ich seit über 23 Jahren Fan vom Boss, und muss sagen, dass ich seit BITUSA jedesmal skeptisch bei einer neuen CD war, da bereits die vorangegangenen Alben richtig legendäres Material beinhalteten (ohne allzu nostalgisch zu sein, finde ich dennoch, dass "Darkness..." sein dichtestes Werk ist, aber darüber lassen sich Doktorarbeiten schreiben...*g*).
Doch zur Sache: Auch bei "Magic" war ich am Anfang etwas zurückhaltend und als ich "Radio Nowhere" zum ersten Mal hörte, gefiel es mir überhaupt nicht. Natürlich musste ich das Album pünktlich am 28.9. haben und das erste Mal durchhören war so lala...
Doch seither läuft es ohne Unterbrechung bei mir im Auto, und ich muss sagen, dass mir "Magic" mittlerweile richtig Freude bereitet. Es ist eigentlich alles dabei, was man als Fan von Springsteen einerseits und der E-Street-Band andererseits erwartet: Kraftvolle, rockige Songs mit viel Platz für Individiualität, soll heißen, tolle Gitarrensoli, Big Mans Sax kommt auch gut zur Geltung, der Sound ist kompakt und trägt natürlich die Handschrift von O´Brien. Die Negativ-Meinungen über die schlechte Abmischung kann ich nicht teilen. Meine Favoriten sind bis dato "You´ll be coming down", "Magic", ein wundervoll mit Mandoline und Violine untermaltes Stück, "Girls in their summer clothes", exzellent interpretiert und ein typischer Springsteen, und mein Top-Titel ist eindeutig "Last to die", ein Kracher, der live sicher ein Fixpunkt sein wird!
Aber ich finde, es gibt keinen Song, der abfällt oder das Niveau nicht halten kann, "Living in the Future" ist ein Springsteen Song in 70er-Jahre Tradition, mit einem tollen Big Man und vielen Elementen, die man in dieser Form schon länger nicht mehr gehört hat. Auch das Piano kommt oft und gut rüber, und der vibrierende Bass auf "Last to die" ist sensationell.
Prinzipiell bekommt das Album von mir 4 Sterne, den 5. gibt es für die einmalige Karriere des Boss, von dem einmal ein Musikkritiker geschrieben hat, viele Musiker wären froh, einen Song zustande zu bringen, wie ihn Springsteen ursprünglich gar nicht veröffentlichen wollte (genügend Beispiele gibt es auf "Tracks"...). Jemand, der über 30 Jahre lang auf so hohem Niveau unterwegs ist, hat alleine dafür schon 5 Sterne verdient. Ich finde "Magic" einfach magisch, danke Bruce, danke E-Street-Band!!
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