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Magdalena
 
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Magdalena [Taschenbuch]

Jürgen Fuchs
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Rowohlt Tb. (14. Dezember 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499226189
  • ISBN-13: 978-3499226182
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 500.052 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jürgen Fuchs
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Nun endlich erscheint das eine dicke, das lang erwartete Buch von Jürgen Fuchs über die Täter im Ministerium für Staatssicherheit und über ihre Opfer: 'Magdalena' - was als Titel so romantisch daherkommt, war im Osten einer der Spottnamen für das MfS in der Magdalenenstraße in Berlin, ein Name allerdings, bei dem uns der Spott verging. Jürgen Fuchs beschreibt... nicht nur die technischen Herrschaftsinstrumente der Firma 'Horch und Guck'... Fuchs liefert den tieferen Einblick in das Innere dieses totalitären Kadavers..." (Wolf Biermann über den in der DDR inhaftierten und später ausgebürgerten Schriftsteller Jürgen Fuchs.)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von einem, der es erlebte 2. Oktober 2009
Format:Taschenbuch
"Magdalena" geht in die Tiefe und ist sehr intim geschrieben. Für Wessis und angepasste Ossis schwer zu verstehen, für interessierte, die mit dem Umstand "Diktatur" etwas anfangen können durchaus eine Reise in die Gegenwart der Vergangenheit. Beleuchtet das Thema "Aufarbeitung" sehr sinnhaft und zeigt die Unzulänglichkeiten und seelischen Narben, die wahrscheinlich immer bleiben.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spannend und aufrüttelnd 12. August 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Bei diesem brisanten Thema hatte ich 10 jahre nach Erscheinen des Buches eine Flut von Rezensionen erwartet, aber es gab keine.
Jürgen Fuchs beschreibt subjektiv seine Erfahrungen als Angestellter der Gauck-Behörde, als diese quasi noch im Aufbau ist. Als politisch Verfolgter der DDR begibt er sich in die ehemaligen Stasi-Gebäude, um zu recherchieren, einerseits die Akten des MfS, andererseits die Arbeitsbedingungen und Arbeitsweisen der Gauck-Behörde.
Ich besitze das Buch schon lange und habe mehrere Leseversuche abgebrochen, weil ich anfangs kein Wort verstanden habe. Nachdem ich den Film "Das Leben der Anderen" gesehen habe, verstehe ich alles, auch wenn die Erzählweise des Autors gewöhnungsbedürftig ist. Er wechselt häufig die Perspektiven, was das Lesen zwar erschwert, wenn man sich eingearbeitet hat, erkennt man aber, dass er es nur so und nicht anders hätte sagen können. Die Lektüre ist sehr spannend. Ich habe das Gefühl, man sollte wissen, was dort geschrieben steht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erschütternd! 5. Juli 2011
Von damals
Format:Taschenbuch
"Magdalena" ist ein erschütterndes Buch, ein absolut echter, subjektiver Tatsachenbericht über ein wichtiges Thema: (West-)Deutschland suchte ein paar Bürgerrechtler, die ihrem stasidurchseuchten Unternehmen Gauckbehörde Legitimität verliehen. Aber nur Fuchs war besessen genug von dem Thema, den Auftrag anzunehmen. Von seinen Erfahrungen als Mitarbeiter der Gauckbehörde berichtet er in diesem Buch.
Obwohl ich persönlich fasziniert von seinem Bericht war, gebe ich hier nur vier von fünf Punkten, weil das Buch in literarischer Hinsicht ziemlich unzulänglich und für einen Unbeteiligten vermutlich kaum lesbar ist: Es ist voller unhaltbarer Übertreibungen, voller Sentimentalitäten und Kitsch und inhaltlich ziemlich unstrukturiert. Hier spricht offenbar ein Traumatisierter, der nicht anders sprechen kann und dessen Andeutungen man nur versteht, wenn man einiges Hintergrundwissen hat.
In inhaltlicher Hinsiucht aber ist das Buch sensationell. Was Fuchs zu erzählen hat, nämlich welche bedeutende Rolle die Stasi - vom Westen toleriert und sogar gefördert - beim Aufbau der Gauckbehörde gespielt hat, das hat keiner der vielen DDR-Aufarbeiter bisher in dieser Klarheit und Unbestechlichkeit geschildert.
Bitte lassen Sie sich von dem subjektiv übersteigerten Blickwinkel des Autors nicht dazu verleiten, seine Beobachtungen nicht ernst zu nehmen! Denn es steht alles drin in dem Buch. Wir lernen den wohlwollenden, aber eitlen Gauck kennen, der gern gute Anzüge trägt und damals schon vom Bundespräsidentenamt träumt, den jovialen, korrekten Dr. Geiger (späterer BND-Chef), der Fuchs beschwichtigt, die "Pulloverbande" der Bürgerrechtsbewegung - und natürlich die Stasi-Typen: die Offiziere, die jetzt Sachlichkeit und Spezialistentum raushängen lassen, die kleinen Aktenträger, die das nun, nach `89, immer noch tun, und die vielen, vielen IM, die sich ihrer Clique immer noch verbunden fühlen und in deren Sinne agieren. Wenn man sich nicht abschrecken lässt von dem larmoyanten Bürgerrechtler-Pathos, wenn man auch die Nebensätze liest, dann ist alles da, was man über die Gauck-Behörde und die DDR-Bürgerrechtler wissen muss, auch die Selbstreflexion, die Zweifel, die Zurücknahme.
Vergessen Sie Hubertus Knabe - lesen Sie Jürgen Fuchs!
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