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Mafialand Deutschland Gebundene Ausgabe – 27. Februar 2009


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Eichborn Verlag; Auflage: 3 (27. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821856327
  • ISBN-13: 978-3821856322
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 16 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 142.783 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Glücksspiel, Drogen, Prostitution – so stellt man sich die dunklen Geschäfte der Mafia vor. Falsch! Die Zeiten der alten Goodfellas und Godfathers sind nämlich schon lange passé. Korruption, Erpressung, politische Einflussnahme, lauten die neuen Betätigungsfelder. Anders als die „alte“ Volksmafia kommt die „neue“ bürgerliche Mafia bei ihren kriminellen Machenschaften in 99 Prozent der Fälle auch ganz ohne rohe Gewalt aus. Und das Massaker von Duisburg? Eine Ausnahme, die die Regel bestätigt. Vor allem aber ein öffentlichkeitswirksamer Super-GAU für die „ehrenwerte Gesellschaft“, die auf höchstmögliche Diskretion erpicht ist.

Schlagartig riss die abscheuliche Bluttat die heimische Bevölkerung aus ihrer Arglosigkeit. Und strafte bis hinauf in höchste Polizeikreise all diejenigen Lügen, die die Mafia hierzulande immer noch als vernachlässigbare Größe innerhalb des organisierten Verbrechens darstellen. Nicht von ungefähr trägt das neueste Buch von Jürgen Roth den Titel Mafialand Deutschland. Auf 150 Milliarden Euro beziffert der Autor den Jahresumsatz der Mafia in Deutschland. Und dazu zählt er nicht nur die italienische Cosa Nostra, Ndranghetta oder Camorra sondern auch die russische Solnzevskaja, Ismailovskaja oder Tambovskaja, nicht zu vergessen die „albanische Mafia“, die „türkische Mafia“ und die „chinesischen Triaden“. Roth zeigt, dass Raub, Bestechung, Vetternwirtschaft, Ämterproporz, also all die für die Mafia typischen Erscheinungen, in den deutschsprachigen Ländern inzwischen längst an der Tagesordnung sind. Und warnt vor dem schleichenden Verlust der staatlichen Schutzfunktionen, wenn das Gemeinwesen zum Spielball eines von Partikularinteressen gekennzeichneten mafiosen Klientelsystems verkommt.

Was sich streckenweise wie die Phantasmagorien eines Verschwörungstheoretikers liest, scheint alles wohl belegt zu sein. Immerhin traut sich der investigative Journalist, der sich in den letzten Jahren im wahrsten Sinne des Wortes ganz dem organisierten Verbrechen „verschrieben“ hat, offen Ross und Reiter zu nennen. Auch wenn er damit Prominenz aus Politik und Wirtschaft bloßstellt. Arnold Abstreiter

Pressestimmen

"Auch deutsche Politiker stehen auf unserer Gehaltsliste. Das große Geld kann man nur verdienen, wenn die Politik mitmacht." (Capo, Pate der Mafia)

"Jürgen Roth ist einer der besten Kenner der Kriminalität in Deutschland." (Die Zeit) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

55 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang Dudda am 14. Februar 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Mafialand Deutschland

Der Meinung meines Vorredners kann ich nun gar nicht folgen. Ganz im Gegenteil. Die älteren Bücher von Jürgen Roth trugen seinem Bemühen um lückenlose und nachprüfbare Darstellung der Fakten manchmal zu sehr Rechnung.

Das ist bei diesem Buch anders. Sich beschränkend auf das Handeln und Wirken seiner "Protagonisten" aus Politik, Wirtschaft und eben Mafia ist Jürgen Roth mit diesem Buch gelungen, die Verflechtungen und gegenseitigen Abhängigkeiten noch anschaulicher als früher darzustellen. Und genau darin besteht aber auch das Problem mit den Büchern von Jürgen Roth.

Irgendwann fällt es schwer, zu ertragen, dass unsere Welt sich durch kriminelle Machenschaften mehr und mehr weg bewegt von einer lebens- und liebenswerten Welt, in der man gerne leben möchte. Zu schmutzig und verkommen ist das, wovon Jürgen Roth berichtet. Aber, wer davor die Augen verschließt, der riskiert, dass ihm dann eben demnächst die Augen brutal geöffnet werden - spätestens dann, wenn die scheinbar heile Fassade so zu bröckeln anfängt, dass unübersehbar ist, wer wie unser Land beherrscht.

Und wer beklagt, dass sich gewisse Dinge bei Jürgen Roth gelegentlich wiederholen, der scheint zu vergessen, dass Kriminelle grundsätzlich so lange weiter machen, wie man sie nicht erwischt. Daran jedoch haben so manche Politiker aber überhaupt kein Interesse, weil dann auch sie "erwischt" werden würden. In diesem Sinne kann Jürgen Roth gar nicht oft genug mahnen und anprangern.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tomate TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 11. Oktober 2010
Format: Taschenbuch
Diese Reportage über die diversen Aktionen der Mafia bietet zunächst jeweils einen kurzen Einblick in den Aufbau der italienischen und russischen Mafia und liefert zudem Belege, dass auch in Deutschland mit und unabhängig von diesen beiden Mafiagruppen mafiöse Machenschaften an der Tagesordnung sind. In Deutscher Hand erfolgt die Steuerung gerne durch ehemalige Stasi-Mitarbeiter oder SED-Mitglieder.

In den drei Teilen des Buches (Die Italienische Mafia, Die Russische Mafia und Mafialand Deutschland) werden dann zahlreiche Fälle skizziert und über tatsächliche oder vermeintliche Protagonisten dieser Szene berichtet. Dabei orientiert der Autor sich streng an Ermittlungsergebnissen und lässt bei nicht bewiesenen Fakten die Vermutung so stehen, dass deren Grund jedem einleuchten dürfte, ohne aber leere Behauptungen zu streuen.

Das erschreckende an allen Verbrechen, Delikten und Fällen - die mitunter ja auch keine Neuigkeit darstellen - ist, dass immer wieder die Ermittlungen eingestellt oder gar nicht erst eröffnet wurden, obwohl die Indizien offensichtlich waren. Und kam es dann mal zu Abschlüssen in den Untersuchungen, kamen viele Verdächtige und Schuldige mit mehr als einem blauen Auge davon. Gut beschreibt Jürgen Roth auch den Wandel der Mafia-Geschäfte. Ging es früher um die Kontrolle der Kleinkriminalität mit üblichen Liquidationen, nimmt man diese nur noch als ein Geschäftsfeld mit und widmet sich sonst mehr der Wirtschaftskriminalität. Dabei verzichtet man möglichst auf offensichtliche, weil inzwischen durchaus verpönte, Gewalttaten. Immer wieder geht es darum, schmutziges Geld mittels angeblich legaler Firmen rein zu waschen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Opa am 13. Oktober 2010
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich habe schon mehrere Bücher von diesem Autor und ich wundere mich immer wieder, was bei uns in Deutschland los ist. Ich kann dieses und die anderen Bücher von Jürgen Roth nur empfehlen. Ich war schon einmal bei einer Fragestunde des Autors dabei. Wer wissen möchte wie korrupt es in Deutschland vorgeht muss diese Buch kaufen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von JobNomade am 27. April 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Es war das erste Buch, das ich zu diesem Thema von Jürgen Roth gelesen habe.
Ich kann es jedem voll und ganz empfehlen, der keine Angst davor hat, die Augen vor den erschreckenden Mafia-Zuständen in Deutschland und anderen Ländern zu verschließen.
Das Thema Mafia wird im Buch sehr breit gefächert dargelegt, nicht nur bezüglich der Methoden und Ziele von alter und neuer Mafia, sondern auch in Hinsicht auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten mafioser Gruppen. Es wird nicht nur auf 4 wesentliche italienische Mafiaorganisationen eingegangen, sondern auch auf andere süd- und osteuropäische Mafiaaktivitäten.
Außerdem werden die perfiden Vorgänge, die durch ehemalige DDR-Kader, Geheimdienst- und Stasi-Angehörige initiiert wurden und mit denen Kritiker vernichtet werden, deutlich aufgezeigt. Wer bisher immer stärker den Eindruck gewonnen hat, dass wir in Deutschland nach der Wende von Jahr zu Jahr in immer mehr Bereichen DDR-Verhältnisse bekommen haben, findet in dem Buch möglicherweise die Ursachen.
Es wird zudem die bröckelnde Seriosität von OLAF, dem europäischen Amt zur Betrugsbekämpfung, dargestellt.
Das Buch macht deutlich, wie die demokratischen Gesellschaftssysteme immer mehr im Mafiasumpf unterzugehen drohen, wenn Mafiaorganisationen, alte Ost-Kader und Kapitalismus gleichermaßen von Gewinnmaximierung und Machtstreben geleitet werden und mit ihren "ehrenwerten" Mitteln Einfluss auf Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Medien und Justiz nehmen.
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