Der erste Teil des Buches etwa bis Kapitel 12 ist genial. Die Phantasie wird dabei sehr beflügelt. Die Welt des madru hat mich sehr fasziniert.
Kapitel 13 beginnt damit, dass Madru sein Gedächtnis verliert.
Ab da ist das Buch einfach nur wirr und macht alles vorher da gewesene zu nichte. Madru bekommt dann für mich einen ganz anderen Charakter. Es kommt mir fast so vor, als habe der Autor den ersten Teil geschrieben, und dann eine lange Pause gemacht, oder es hat sich etwas drastisch in seinem Leben gewandelt. Und als er das Buch weiterschrieb kommt es mir eher wie ein ganz anderes Buch, mit anderen Schwerpunkten und Inhalten vor.
Sehr schade. Vielleicht habe ich diese Methapher in der Wendung einfach nicht deuten können.
Den Anfang alllerding sollte man sich nicht entgehen lassen. Und wenn man phantasievoll genug ist, denk man sich enfach den zweiten Teil. Ich jedenfalls hätte das lieber getan, als das Ende des Buches zu kennen.