Ja, ich habe diesen Teil natürlich nicht als 1. gelesen, was aber dank der guten und flotten Schreibe des Autoren kein Problem war, dies ist also der Einstieg in die Darmstadtkrimis und Margot Hesgart und Steffen Horndeich mit allen diesen familiären Hintergründen, die wir hier erst einmal kennenlernen.
Das Schöne an diesen Regionalkrimis ist eine wirklich enge Verpflechtung mit Darmstadt, das gelingt charmant und es fängt einen wirklich an zu interessieren die Mathildenhöhe kennenzulernen, mehr über die Künstlerkolonie des Jugendstils in Darmstadt zu erfahren und auch die Informationen über die Madonnenkinder fand ich sehr spannend und immer wieder sehr gelungen die Verknüpfung von Historie - obwohl ja der 2. Weltkrieg noch nicht ganz so weit zurückliegt - und Gegenwart.
Es gab nur einen Grund nicht 5 Sterne zu verteilen - die Kaffeemaschine ist mir einfach zu oft aufgetaucht - der Running Gag bleibt ja auch in den nächsten Bänden erhalten, da stimmt dann aber auch der Zusammenhang und die Anzahl - hier war es mir ein wenig zu gewollt :-))