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Madonna
 
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Madonna [Illustriert] [Taschenbuch]

Andrew Morton
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 431 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 1 (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 359615409X
  • ISBN-13: 978-3596154098
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 929.793 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Madonna, die Zweite. Nach der "Skandalbiografie" von J. Randy Taraborrelli, in der er der "berühmtesten Frau unseres Planeten" eine Garstigkeit nach der anderen nachzuweisen versuchte, schlägt Andrew Morton, seit Diana. Her True Story und den Monica Lewinsky-Enthüllungen als Marlowe unter den smarten Personenermittlern hoch geschätzt, wesentlich gemäßigtere Töne an. Mögen sich hämischere Gemüter an Taraborrellis Kanalarbeiten delektieren, bei Morton bekommt man dieselben Fakten unaufgeregter serviert.

Die spannende Saga vom "typisch amerikanischen Cheerleader-Girl" aus dem Mittelwesten, das in den Siebzigern mit dem Satz "eines Tages wird diese Stadt mir gehören" in New York einmarschierte, folgt beinhart den Gesetzen des traditionellen Tellerwäschertraums -- hier in seiner rigorosesten Variante. Von "Holiday", ihrem Durchbruch im Jahr 1983, über leidige Schauspielversuche, öffentliche Sex-Selbsterfahrungen bis zu ihrem Erfolgsalbum Music erleben wir den generalstabsmäßig geplanten Durchmarsch an die Weltspitze.

Triumph des Willens. Madonna nimmt sich, was sie braucht, Unverwertbares wird mitleidlos entsorgt. Das Label "Neo-Feministin" taucht auf. Dann wieder, durchaus ambivalent, Signora Ciccone, das hilfsbereite fürsorgliche Muttertier ihres Bühnentrosses. Interessanterweise fanden viele der von Morton befragten Freunde und Zeitgenossen Madonnas künstlerischen Output kaum erwähnenswert, bekannten sich jedoch einmütig zum Vorbildcharakter dieses postmodernen Lebensentwurfs.

Ihre sprichwörtliche Wandlungsfähigkeit zeigt sich bereits auf frühesten Bildern. Klimpert die 18-Jährige eben noch als bedauernswert dürre Vorstadt-Lolita im Schulmädchen-Outfit in die Kamera, wirkt sie schon auf der nächsten Seite im Ballettkostüm ernst und hinreißend. Ein Jugendfoto allerdings hätte den Schicklichkeitstest nicht bestehen dürfen, da es jeden unschuldigen Betrachter in sofortigen Pädophilieverdacht bringt.

Klettern wir also mit auf der sagenhaften Karriereleiter. Vorläufiger Höhepunkt ist Madonnas Hochzeit mit Guy Ritchie in einer schottischen Kirche. Deren Akustik, man höre und staune, prüfte die gestrenge Professionelle vorab in einem Soundcheck der Innerlichkeit mit einem live gehauchten "Ave Maria". --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Rätselhaft und faszinierend, unabhängig und selbstbewusst, kompromisslos und risikobereit - so präsentiert sich Madonna der Öffentlichkeit. Was aber ist das Madonna-Phänomen? Was steckt hinter dem Mythos? Andrew Morton, bekannt als der informierteste Chronist der Prominenten unserer Zeit, hat für dieses Buch bis in die kleinsten Details recherchiert und präsentiert neue, Aufsehen erregende Tatsachen aus dem Leben des Superstars. "...'Madonna' von Andrew Morton erzählt die unglaublichste Frauengeschichte dieser Welt. Die Geschichte einer Frau, die auf ihrem Weg zum Top-Star alle Tabus gebrochen, alle 'Regeln' missachtet und alle Exzesse erlebt hat." WOMAN

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Sicherlich waren meine Erwartungen an dieses Buch nicht besonders hoch, denn Andrew Morton hat ja nicht gerade einen serösen Ruf. Dennoch: nicht einmal die niedrigen Erwartungen konnten befriedigt werden. Das Buch ist lieblos heruntergeschrieben und vor allem lieblos übersetzt. Mortons "Stil" ist schwer zu ertragen. So ist dem Autor keine Begebenheit zu banal, als dass in ihr nicht eine Ironie gesehen werden könnte. Tiefergehende Wertungen werden nur selten vorgenommen und auch da sollten keine hohen Erwartungen an Sinn und Logik gestellt werden. Beispiel S.382 "'Wir gingen ein paar Mal nur so unter uns Mädchen aus' erinnert sich <Alanis> Morissette anerkennend...". Wie das Wort "anerkennend" in diesen Satz passen will ist mir nicht klar.

Besonders traurig ist, dass Morton offensichtlich keinerlei Interesse an Musik hat. Man erfährt fast nichts über einzelne Songs oder das Entstehen der Alben. Personen, die nicht geeignet sind, Scheinskandale zu illustrieren, wie z.B. Nikki Harris bleiben vollkommen unerwähnt. Fakten werden verdreht, so wird z.B. behauptet, das Album Music sei mit Grammies ausgezeichnet worden, was aber gar nicht der Fall ist.

Furchtbar störend auch das zeitliche durcheinander. Zuerst spielt Madonna mit ihrer Tochter Lourdes im Kinderzimmer auf dem Fußboden, dann ist sie plötzlich wieder mit ihr schwanger.

Noch weniger Interesse als Morton selbst hat augenscheinlich der Übersetzer Helmut Lindner an Musik. Beispiel S.323, wo von dem Sänger Tori Amos die Rede ist, obwohl es sich bekanntermaßen um eine Frau handelt. Lustig auch S.342: hier wird behauptet, der Film Dangerous Game habe 60.000.000.000 Dollar eingespielt und wird dann noch allen Ernstes als Flop bezeichnet !!

Breit wird allerdings auf Madonnas Vorfahren eingegangen. Über 100 Seiten handeln von Madonnas Großvater. Wen interessiert das?
Insgesamt kann ich das Buch nicht empfehlen.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die 2001 erschienene Madonna Biographie von Andrew Morton bringt einige neue Fakten und Verläufe aus Madonnas Laufbahn zutage. Das Buch beginnt recht ausführlich mit Madonnas Kindheit und beschäftigt sich ausgiebig mit Madonnas Ankunft in New York. All das liest sich super und aufregend, es folgt sogar das wunderbar geschriebene Kapitel "Die verlorenen ersten Lieder". Nach diesem Kapitel erhofft man sich doch tatsächlich, das Morton auch nun, nach ihrem Aufstieg, auf Madonnas Musik eingeht - doch Fehlanzeige! Das Buch reisst viele Dinge an, die alle aber fast gar nichts mit Madonnas Leben als Musikerin zu tun haben, schliesslich wurde sie als Sängerin berühmt. Interessant wird es noch einmal, wenn Morton zum Filmdreh von "Dangerous Game" schreibt, bei dem es einige Kontroversen mit dem Regisseur Abel Ferrara gab, auch ihre Affären werden im Buch genauestens durchleuchtet. Morton versucht einige Madonna Mythen zu widerlegen und das Buch liest sich tatsächlich interessant. Besonders positiv hervorzuheben, sind die zahlreichen und teils seltenen Fotos! Aber bei jemandem wie Madonna so gut wie gar nicht auf ihr musikalisches Schaffen einzugehen, ist dann doch mehr als verwunderlich. Manche Alben werden im Buch ein einziges Mal erwähnt und das war es dann. Morton geht einfach nicht darauf ein, dabei hätte ich ihm nach dem oben erwähntem Kapitel durchaus zugetraut, ein wenig spezieller über ihre Musik zu schreiben. Das ist ein grosser Nachteil des Buches und von daher gibt es einen Stern Abzug.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Im Gegensatz zu anderen Biographen schreibt Andrew Morton absolut fair und unparteiisch über das " Material Girl" und zeigt in faszinierender Weise, welcher Mensch hinter Madonna Louise Veronica Ciccione Ritchie steht. Er stellt zwar einige Legenden die sich um die Queen of Pop ragen richtig, aber tut dies nicht reisserisch. Für Fans ist diese Buch ein Muss, aber auch für Leute die nicht verstehen, warum diese Frau so fasziniert ist es emfehlenswert. Madonna ist einfach eine Ikone und fasziniert die Massen, aber sie ist auch eine normale Frau und dieses Buch stellt da, was Schein und was Sein ist und das ist endlich mal eine Biografie die nicht nur Skandalgeschichten aneinanderreiht, die man aus den Medien längst kennt. Es sind Menschen, die Madonna auf ihrem Weg zum Superstar begleitet haben, die hier über sie berichten und das ist absolut gut gelungen. Ausserdem wer will noch abstreiten das sie ein Superstar ist, denn ein Einhitwunder wie sie anfang der 80er bezeichnet wurde ist sie ja bei weitem nicht. Mein Tipp lesen! Es lohnt sich
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