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Made in Japan
 
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Made in Japan [Taschenbuch]

Akira Kuroda , Martina Berlin
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 152 Seiten
  • Verlag: JBook/Maas; Auflage: 1. (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3929010909
  • ISBN-13: 978-3929010909
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 902.786 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die junge japanische Autorin Akira Kuroda befasst sich in ihrem aufsehenerregenden Debütroman mit einem heiklen, brandaktuellen Thema, denn nicht nur in Japan haben Gewalttaten von Heranwachsenden in den letzten Jahren heftige Diskussionen um die Entstehung von Gewalt, deren Prävention und die gesellschaftliche Verantwortung ausgelöst.

Umschlagtext

Shu, Shin, Takashi und Satoru haben eines gemeinsam: sie stehen auf Clubbing, Musik, Manga, Sex, Konsumrausch, Drogen und Skateboards. Alle vier haben ihre Kindheit in Amerika oder Europa verbracht, weil ihre Väter die berufliche Karriere auf Kosten der Familie in den Vordergrund gestellt haben. Als 17-jährige zurück in Japan erleben sie sich als Elite, weil sie als "international" gelten, faktisch sind sie aber nur Outsider, weil sie nicht mal der japanischen Muttersprache hundertprozentig mächtig sind. Sie sind Jugendliche ohne Identität. Die Kids versorgen Takashis Vater mit Drogen, der sich bei ihnen mit der Vorführung eines Snuff-Videos revanchiert. Angegeilt sehen sie sich das Video an. In einer langen Tortur wird ein kleiner Junge vergewaltigt und hingerichtet, während die Kids vor der Glotze sitzen, kiffen und sich unterhalten. Shu erinnert sich an seine Kindheit in Amerika, als er einem Sexualverbrechen nur knapp entkam. Takashi bringt ihn auf die Idee, die Seiten zu wechseln, Täter statt Opfer zu sein. Takashi wählt Shin als Opfer aus und Shin findet die Idee gar nicht mal so schlecht ...

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Splatterfilm in Buchform, 28. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Made in Japan (Taschenbuch)
Meiner Meinung nach verfehlt dieses Buch absolut das von der Autorin angestrebte Ziel, die Gefahren einer konsumorientierten Gesellschaft, die ihre traditionellen Werte und Orientierungshilfne verloren hat, aufzuzeigen.

Die Absicht, dies zu thematisieren, ist verständlich. Aber auf diese Art und Weise wurde das Ziel verfehlt.

Das bedeutet nicht, dass das Buch schlecht ist. Aber man sollte es nicht als problemorientiertes, gesellschaftskritisches Werk betrachten, sondern schlicht als ein Splatter-Buch mit überaus brutalen Szenen - eigentlich ist die gesamte zweite Hälfte des Buches eine einzige brutale Szene.

Wer also auf trashige Splatterfilme steht, dem wird auch dieses Werk hier gefallen. Quasi ein Splatterfilm in Buchform.

Allen, die sich etwas problemorientierter mit der Thematik beschäftigen wollen, kann ich von dem Buch nur abraten.

Was mich etwas geärgert hat, ist der unglaubliche Preis von 16 Euro für so ein mickriges Buch. Und die knappen 140 Seiten sind gerademal dreiviertel beschrieben, sodass das Buch im Endeffekt noch kürzer ist, als es ohnehin schon auf dne ersten Blick wirkt.

Insgesamt liest sich das Buch gut, zumindest, wenn man mit brutalen Schilderungen klarkommt; leider ist es aber diesen Preis nicht ganz wert.
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24 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen ekelhaft!, 1. November 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Made in Japan (Taschenbuch)
Ich weiß nicht, was an diesem Roman auszeichnungswert sein soll. Ich mag in der Regel durchaus provokante Literatur, doch ein Buch, in dem es fast ausschließlich um die Beschreibung einer perversen Mordtat geht finde ich eher ekelerregend (und damit wenig lesenswert) denn aufrütteln - letzteres war wahrscheinlich die Intention der Autorin, wobei ich diese weit verfehlt empfinde. Man solle auch die leisen Zwischentöne wahrnehmen, so das Ansinnen der Autorin, doch wer auf so direkte Weise Brutalität beschreibt, muss damit rechnen, dass man diese schon mal überhört, damit sich einem der Magen nicht umdreht. Es ginge in dem Buch um die Beschreibung von Außenseitern, so ebenfalls die Autorin. Ich würde hingegen sagen, dass es vielmehr um die Beschreibung eines Geisteskranken geht. Mit den Gefahren einer konsumüberfrachteten Gesellschaft sollte man sich mit Sicherheit auseinandersetzten, aber ich denke nicht auf diese Weise.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein 'etwas' anderes Buch - aber ein gutes!, 19. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Made in Japan (Taschenbuch)
Schon allein die Aufmachung von "Made in Japan" sticht ins Auge. Man sieht, dass sich hier Mühe gegeben wurde und es sich um ein etwas anderes Buch handelt. Dies ist kein gewöhnlicher Roman, das sagt schon die Umschlaggestaltung - und auch der Text im Buch, der mal normal, dann wieder fett gedruckt, und mit Englischen Schlagwörtern gespickt ist. Das fällt schon auf wenn man nur mal kurz durchblättert.

Der Inhalt ist sehr provokant. Aber er entspricht dem Zeitgeist. Tatsächlich hatte ich, als ich bei einer Freundin in dieses Buch hineinlas, sofort ein Interesse daran es ganz zu lesen. Schon allein um zu sehen, wie das Buch das Thema "Snuff-Videos" und Jugendliche, welche sich davon beeinflussen lassen, behandelt. Und ich war überrascht wie hemmungslos dort beschrieben wird. Respekt vor der Autorin.

Wer sich für das Thema interessiert, dem kann ich "Made in Japan" wärmstens empfehlen. Die agierenden Personen der Story haben Hintergrund und sind interessante Charaktere. Der Schreibstil ist angenehm und erfrischend locker. Natürlich ist das Thema ernst, und einen festen Magen braucht man auch, um die teils sehr detaillierten Beschreibungen anzunehmen. Über das Buch wurde nicht umsonst kritisch diskutiert. Im Anhang findet sich ein kurzes Interview mit der Autorin.

Fazit: Ein gutes und interessantes Buch. Aber vielleicht eher für die 'junge' Generation geeignet, die mit diesem Thema durch Medien und Internet eher in Berührung kommt und somit nachvollziehen kann über was die Autorin (Die gerade mal 21 Jahre alt war als das Buch in Japan erschien.) da eigentlich schreibt. Aus meiner Sicht einziger Nachteil ist, dass die Story sehr aprubt am Höhepunkt endet. Die Folgen der Handlungen im Roman und die weitere Charakterentwicklung der Personen werden nicht beschrieben - schade.

Wer Autoren wie Poppy Z. Brite mag, Musik von z.B. "The Birthday Massacre" oder den "Sex Gang Children" hört, der sollte ruhig mal einen Blick in dieses Buch werfen, wert ist es dies allemal.

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