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Madame Mao Gebundene Ausgabe – 2002


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 347 Seiten
  • Verlag: Scherz (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3502104719
  • ISBN-13: 978-3502104711
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 14,9 x 3,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.217.758 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die Person Jiang Qings, der dritten und letzten Ehefrau Mao Zedongs, ruft bis heute irritierende Reaktionen hervor. In der Volksrepublik China gilt sie nach dem Sturz der so genannten Viererbande -- eine Bezeichnung, die Mao auf eine Gruppe linksgerichteter Politbüromitglieder um Jiang Qing prägte -- als die Volksverräterin schlechthin. Am Ausbruch und Radikalisierungsprozess während der Großen Proletarischen Kulturrevolution 1966-69 hatten Mitglieder der Viererbande in der Tat einen wesentlichen Anteil, doch lässt sich der kanalisierte Hass nicht allein dadurch erklären. Jiang Qing geriet in die Rolle eines Sündenbocks, der für viele der Fehlentwicklungen des späten Maoismus verantwortlich gemacht werden sollte, derweil man den großen Vorsitzenden aus der Kritik halten wollte. Schließlich bedurfte es seiner Person als Legitimation für ein Weiterregieren der Kommunistischen Partei in China.

Anchee Min, kurzzeitig Schauspielerin in Jiang Qings Shanghaier Filmstudios, unternimmt in ihrem provokanten Roman Madame Mao den Versuch, hinter die Fassaden dieses "Weiße-Knochen-Gespenstes" zu blicken. Sie zeichnet den Lebensweg der späteren First Lady nach, die, aus ärmlichen Verhältnissen in der Provinz Shandong stammend, im Shanghai der 30er-Jahre eine bescheidene Karriere als Schauspielerin macht, bis sie schließlich in der kargen Lösslandschaft Yan'ans auf den Mann trifft, der ihr Leben verändern soll, auf den Hunaner Bauernsohn Mao.

Das Bestreben der Autorin, die Geschichte Chinas aus der Sicht Jiang Qings zu erzählen, ist ein Versuch mit Licht und Schatten. Die Perspektive wechselt unaufhörlich zwischen der Eigenwahrnehmung Madame Maos, Fremdwahrnehmungen und Wertungen der Autorin. Dies mag ein reizvolles Stilmittel sein, um die Vielschichtigkeit ihrer Romanheldin und den Rollencharakter ihres Lebens zu demonstrieren, aber es mindert den Lesefluss vor allem zu Anfang. Mit dem Auftreten Mao Zedongs gelingt es der Autorin jedoch zunehmend, die politische Geschichte des Landes mit der persönlichen Liebesgeschichte Jiang Qings zu verknüpfen und vermittelt dadurch einen spannenden Einblick in die Entscheidungsstrukturen der maoistischen Volksrepublik. Eine realistische Neubewertung Jiang Qings ist in der Tat zu begrüßen, und Anchee Mins Roman ist als Anstoß hierfür zu verstehen. --Daniel Leese

Pressestimmen

"Eine ungezähmte, leidenschaftliche und furchtlose Schriftstellerin" (New York Times) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von anna K. am 4. Oktober 2004
Format: Taschenbuch
Madame Mao war meine Urlaubslektüre. In dieser einen Woche musste ich dieses Buch einfach zu Ende lesen. Denn meine Gedanken drehten sich ständig um die Geschichte von La Ping oder auch Madame Mao genannt. Das Buch ist geprägt von einem individuellen Schreibstil, der sich sehr angenehm und spannend lesen lässt. Doch verlangt dieses Buch vom Leser eine hohe Lese-Konzentration und einiges an geschichtlichen Hintergrundwissen ab. Es gelingt der Autorin mit einen ganz individuellen und packendem Schreibstil, dass man in der Gedankenwelt der Madame Mao versinkt.
Madame Mao - der Rückblick eines Menschen auf sein Leben und Schaffen. Madame Mao blickt auf Ihr Leben zurück. Nicht immer kronlogisch, dafür authentisch und sehr persönlich. Manchmal habe ich mich in Ihrem Schauspiel verfangen. Man lernt eine ungewöhnliche Frau kennen. Die schon als Kind Ihren Träumen ungewöhnlich charakterstark nachgeht. Sie versucht sich Ihren Weg in einer mir völlig fremden Kultur zu bahnen und muss sehr viele Opfer bringen. Ob Sie nun aus Geldmangel sich "verkaufen" muss und einen Mann heiratet den Sie nicht liebt ... oder Ihre jahrelangen Versuche eine berühmte Schauspielerin zu sein ... wie Sie Ihre erste Liebe und wohl einzige Liebe betrügt ... ein bewegendes Leben! Nicht immer schön und nicht immer ehrlich zu sich selbst. Sie ist die geborene Schauspielerin, zwar auf den ersten Blick nicht erfolgreich auf der Bühne - dafür aber in Ihrem Leben mit MaoZ. Doch für welchen Preis? Ist Mao und die Partei Ihre wahre Liebe?...
Der Autorin gelingt ein interessanter Blick durch die Augen einer kaltblütigen, machthungrigen und sehr Ich-Bezogenen Person.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "leoschaefer" am 16. April 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Anchee Min Porträtiert Jiang Qing in ihrem Buch sehr menschlich. Von dem kleinen rebellischen Mädchen das sich die Füße nicht einbinden lassen wollte, der Frau die während Der Kulturrevolution aus dem Schatten ihres Mannes Mao Tse-tungs treten konnte und ihrer bis zu ihrem Suizid dauernden Inhaftierung im Gefängnis erzählt die Autorin in Romanform. Dargestellt wird eine Frau mit einer schwierigen Kindheit und einem, trotz ihres Selbstverständnisses als Künstlerin, unbedingten Machtwillen. Grade ihre schwierige Kindheit wirkt sich auf ihr Leben nachhaltig aus was in den Verheirateten Jahren mit Mao deutlich wird. Sie lässt sich als sein Werkzeug benutzen indem sie die Kulturrevolution propagandistisch formt oder es später einfach hinnimmt dass Mao sie vernachlässigt und sich mit Konkubinen vergnügt. Gerade die Kulturrevolution benutzt sie auch um mit ihr feindlich gesonnenen Leuten abzurechnen in dem sie sich auf öffentlichen Plätzen vor eine feindlich gesonnen Menge rechtfertigen müssen und erniedrigt oder Getötet werden. Ihr streben scheint nur darauf ausgerichtet zu sein die Liebe Maos, die sie vor seiner Zeit als Präsident besaß, wiederzuerlangen.
Das Buch ist gut geschrieben und leicht zu lesen aber die geschichtlichen Ereignisse der Zeit sollten dem Leser ein Begriff sein, wie der Sprung nach Vorne und die Kulturrevolution, da diese schwerpunktmäßig aus der Sicht der Frau Maos beschrieben werden und die Tragweite der Ereignisse nur Erahnen lassen.
Fazit: Eine gute Romanbiografie die viele Details aus dem Leben Jiang Qings erzählt und bei manchem Leser vielleicht zum Verständnis ihrer Handlungsweise Beiträgt.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von sb am 12. März 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch finde ich sehr gut geschrieben. Der geschichtliche Hintergrund war gut beschrieben, doch einige Hintergründe haben mir doch gefehlt. Ich habe im nachhinein "Wilde Schwäne" gelesen und muss sagen, das dieses Buch (was die historische Seite betrifft) einfach besser war.
Doch für mich war es interessant zu sehen wie hasserfüllt eine Frau sein kann und zu was sie fähig war. Im ganzen ist das Buch eine gute Ergänzung zu anderen Bücher, die das kommunistische China darstellen. Also lesen und eine fremde Kultur kennenlernen.
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Format: Taschenbuch
,wenn man dieses Buch liest, aber wenn man "auf die leichte Art" etwas über Mao und sein Regime erfahren möchte, ist dies das richtige Buch. Bis etwa zur Mitte des Romans hin, fand ich es sehr interessant, doch wurde es sperrig und "nur" noch gut. Jiang Qing ist, zumindest in diesem Buch, eine schillernde Persönlichkeit gewesen, die irgendwie Opfer ihrer selbst wurde. Ich finde Anchee Min ist eine gute Autorin, von der mir auch "Rote Azalee" gut gefallen hat.
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Von Oh. am 25. Juli 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Schon sehr interessant, wie unterschiedlich sich die Leute sehen.
Das Buch basiert auf Tagebüchern und anderen Quellen von Maos Witwe .
die Autorin mischt Authentisches mit Fiktivem.
Man weiß nicht, was "wahrer" ist.
Auf jeden Fall lesenswert.
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