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Madagascar
 
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Madagascar

Jan-Josef Liefers , Bastian Pastewka    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (132 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

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Auch Tiere bekommen eine Midlife-Crisis - davon sind zumindest die Macher von Madagascar überzeugt, deren spritzig-lebhafte Komödie damit beginnt, dass sich das Zebra Marty im New Yorker Zoo anlässlich seines zehnten Geburtstags fragt, ob es für ihn und seine tierischen Freunde nicht mehr gibt, als von begeisterten Touristen begafft und täglich delikat gefüttert zu werden. Marty büchst kurzerhand aus, und seine von lebenslanger Zoo-Pflege verwöhnten Freunde Alex der Löwe, Gloria das Nilpferd und Melman die Giraffe müssen ihn gezwungenermaßen zurückholen. Die Rettungsaktion wird von den Menschen als Massenfluchtversuch fehlinterpretiert, darum will man die scheinbar unglücklichen Tiere in ein Wildreservat nach Kenia bringen. Wenn da nicht ein verwegenes Quartett anarchistischer Pinguine wäre, die das Transportschiff kapert und Kurs Richtung Antarktis setzt. Aufgrund der eingeschränkten nautischen Fähigkeiten der Watschel-Vögel stranden die vier Freunde auf einer Insel, wo sie nicht nur einem Haufen tanzfreudiger Lemuren begegnen, sondern auch wichtige Lektionen über die Nahrungskette lernen - in der Löwe Alex an einer anderen Stelle steht als seine drei Kumpel.

Madagascar aus den Dreamworks Animations-Studios (die auch für die Shrek-Reihe verantwortlich zeichnen) erreicht nicht ganz die schwungvolle Perfektion der Filme vom Konkurrenten Pixar (u.a. Die Unglaublichen und Findet Nemo), gehört aber dennoch zu den Spitzenprodukten im Bereich Computeranimation - und der Konflikt zwischen Freundschaft und Fleischfresser-Dasein erzeugt eine ungewöhnlich fesselnde Wendung für das sonst so fröhliche Genre. Die Synchronsprecher in den Hauptrollen leisten ordentliche Arbeit, aber auch sie können nicht vermeiden, dass ihnen von Lemuren und Pinguinen die Show gestohlen wird - denn die ernten einfach die besten Gags des ganzen Films. -- Bret Fetzer

Movieman.de

Gute Animationsfilme überzeugen nicht nur durch geniale Optik, sondern vor allem durch Ideenreichtum, was Charaktere, Dialoge und Action angeht, und davon hat Madagaskar wahrlich im Überfluss zu bieten. Aber auch die Story beinhaltet sowohl gewohnte wie überraschende Schachzüge. Dass ein Löwe in der Wildnis zu Jagen beginnt, mag klar sein, aber tut er dies auch, wenn er sonst seine Zeit mit Nägellackieren verbracht hat und wie macht man ihn wieder zum Vegetarier? Die unterhaltsame Dreamworks Produktion überzeugt durch ihre humorvolle Charakterarbeit, die viele Zitate einbezieht. Bestechend komisch fallen in jeder Hinsicht natürlich wieder die, schon aus Kurzfilmen bekannten, Pinguine aus, ohne die der Film ein klein wenig ärmer wäre. Die deutschen Synchronstimmen können durchaus punkten, da die Übersetzung gut gelungen ist. Dennoch bleibt auch empfehlenswert, mal ins Original mit Stimmen von Ben Stiller und Chris Rock reinzuhören. Fazit: Spaß vom Feinsten

Moviemans Kommentar zur DVD: Insgesamt ist die DVD optisch wie akustisch einfach nur über alle Maßen überzeugend. Bis auf winzige Details bleibt wirklich nichts zu bemängeln. Das nicht nur informative, sondern vor allem unterhaltsame Bonusmaterial der Special Edition setzt den großartigen Technics das i-Tüpfelchen auf.

Bild: Wie nicht anders zu erwarten war, ist auch die neue Dreamworks Animationsproduktion ein optischer Geniestreich. Das Bild fällt überwältigend gut aus, so dass weder Schärfe-, Kontrast- noch Farbwerte Mängel aufweisen. Rauschen bleibt vollkommen aus und auch Bildfehler können kaum verzeichnet werden. Ganz selten mag es vorkommen, dass die Schärfe unter schnellen Bewegungsabläufen ein Quäntchen zu langsam nachzieht (Löwenmähne und Pfoten im Flug, 00:31:04). Überwiegend bleiben aber selbst während rasanter Bewegungen die schwarzweißen Haare der Zebramähne überaus konturstabil (00:21:00). Auch das glatte, schwarze Gefieder der Pinguin-Crew zeigt hoch aufgelöste Kontrastabstufungen. Das Gefieder glänzt naturgetreu in der Sonne, während sich an der Oberfläche kleine Wassertröpfchen detailgenau abzeichnen (00:05:48). Sogar innerhalb einer Meereswelle (00:31:28) ergibt sich eine geradezu berauschend konturierte Schärfedarstellung winziger Wassertröpfchen. Derlei Details sind im Überfluss vorhanden. Eine erwartungsgemäß perfektes Mastering.

Ton: Die ausgeklügelte Soundkulisse weiß alle nur erdenklichen Facetten auszuspielen. Vom fein von hinten hervordringenden Verkehrslärm New Yorks (00:02:25) über jubelnde Kinderhorden im Zoo (00:07:59) bis zur ohrenbetäubenden Wildniskulisse Madagaskars wird akustisch jedes Detail bedient. Dabei ergeben sich englische, deutsche wie türkische Fassung gleichermaßen harmonisch und auch in punkto Lautstärke gleich kräftig abgemischt. Einzelne Geräuscheffekte verteilen sich plastisch und motiviert auf alle vorhandenen Kanäle (Zusammenstoß mit Bäumen, 00:34:39). Räumlichkeit bleibt dabei zu keiner Zeit aus. Lediglich das häufig eingesetzte Löwenbrüllen schallt zwar breit und basslastig über die Front, die hinteren Kanäle bleiben dabei aber unbelastet. Besonders Geräusche mit hohem Bassanteil hätten in den hinteren Boxen stärker vertreten sein können, um den Raumklang zu optimieren und noch ein Stückchen eindrucksvoller zu zelebrieren.

Extras: Durch das auf der Disc enthaltene Bonusmaterial leitet ein witzig animiertes Menu, dessen Schriftgröße lediglich ein wenig größer hätte ausfallen können. Die Extras setzen sich zusammen aus "Prima Patzer" (1:30 Min.), bei dem es um witzige Fehler geht, die während der digitalen Arbeit am Bild entstehen können. "Die Begegnung mit der wilden Bestie" (7:46 Min.) zeigt die Sprecher und Mitwirkenden mit Kommentaren zu ihren Figuren. "Hinter den Kisten" (23:15) ist ein Behind the Scenes, das Interviews, Szenen, die Sprecher bei der Arbeit oder auch die Erstellung des Storyboards illustriert. "Die Technik hinter Madagaskar" (4:58) setzt sich mit den Beschäftigungen von Setdesignern, Animateuren, Autor, etc auseinander. Des Weiteren beinhaltet die DVD einen Audiokommntar der Regisseure Tom McGrath und Eric Darnell, der gesondert anwählbar ist. "Die verzauberte Insel" (7:48) ist ein Film über die echte Insel Madagaskar, der Lust auf Urlaub erzeugt. Unter "Trailer" gibt's den Kinotrailer und unter "Galerien" ein großes, nach Schauplätzen angeordnetes Aufgebot an Zeichnungen zu Schauplätzen, Requisiten und Figuren. Als großartigen Bonus für Zuschauer, die auch selbst gerne aktiv werden, kann "Für Kids" angewählt werden. Hier befinden sich ein Musikvideo, das zum Mittanzen einlädt sowie einige witzige Spiele, bei denen man mit der Tastatur z.B. knuffige Tierchen in Astlöcher hämmern darf. Letztendlich beinhaltet die Disc auch noch einen DVD-Rom-Teil. Ein insgesamt wirklich umfangreiches und unterhaltsames Angebot. --movieman.de

VideoMarkt

Im Zoo des New Yorker Central Park führen Alex, der Löwe, das Zebra Marty, Melman, die Giraffe, und die Nilpferd-Dame Gloria ein beschauliches Leben. Doch als die Vier vom Fluchtplan eines Pinguin-Quartetts Wind bekommen, schließen sie sich den Ausreißern an und landen in Kisten verpackt auf einem Dampfer nach Afrika. Doch statt auf dem "Dunklen Kontinent" stranden die Abenteurer auf Madagascar, wo sie schnell Erfahrungen mit den (Un-)Annehmlichkeiten des Lebens in wilder Natur machen und auf eine Bande Lemuren stoßen.

Video.de

Nach dem bombastischen Erfolg des Oger-Märchens "Shrek 2" setzen die Animations-Künstler der Steven-Spielberg-Firma noch einen drauf. Diesmal ist ihnen die perfekte altersübergreifende Symbiose gelungen. Außerdem sind die 3D-CGI-Effekte noch ausgereifter, die Farben noch satter und kräftiger, die Charaktere detailgenauer und natürlicher. Dazu gesellen sich coole Sprüche, amüsante Filmzitate und ein exotischer Score von Hans Zimmer. Keine Frage, daß dieser Dschungel-Spaß mühelos an die Kinocharts-Spitze tanzte.

Blickpunkt: Film

'Fressen und gefressen werden', lautet das uralte Naturgesetz, von dem die zahmen Zootiere in dem neuesten Dreamworks-Animationsabenteuer zunächst keine Ahnung haben. Dies ändert sich in slapstickreicher Weise, als eine Gang von besten Freunden, bestehend aus einem Löwen, einem Zebra, einer Giraffe und einem Nilpferd, in der Wildnis von Madagaskar landen und dort plötzlich auf sich allein gestellt sind. In fröhlich-bunter Farbpalette mit leicht eckig gezeichneten Figuren CGI-realisiert, wird kurzweilig-überdrehte Familienunterhaltung geboten, die in Machart und Storysubstanz ein wenig an 'Große Haie - kleine Fische' erinnert.

Auch hier finden sich mit den Originalsprechern Ben Stiller, Chris Rock, Jada Pinkett Smith und David Schwimmer hochkarätige Stars, mit denen sich optisch allerdings nur mit viel Fantasie eine gewisse Ähnlichkeit feststellen lässt. Die Fantasie der beiden Drehbuchautoren hat ebenfalls einige kreative, teils recht originelle Purzelbäume geschlagen, in dem Bestreben, Kiddies und Erwachsene gleichermaßen zu unterhalten. Für die letzteren bedeutet dies die obligatorischen Popkulturreferenzen, die von 'Verschollen', 'Hawaii-Fünf-O', 'Planet der Affen' bis hin zu Vangelis' 'Stunde des Siegers' reichen. Speziell für die Kleinen werden Humordauerbrenner wie Pupswitze und Slapstick-Hiebe ins Rennen geschickt. Alle Generationen dürften schließlich ihren Spaß an den sympathisch-charmanten vierbeinigen Protagonisten haben. Da wäre der mit Steaks verwöhnte Löwe Alex, der als Hauptattraktion im Central Park Zoo die Massen mit seiner Show begeistert. Sein bester Freund ist das Zebra Marty, der zu seiner Geburtstagsparty auch ihre beiden Buddies Gloria, das Nilpferd und Melman, die hypochondrische Giraffe eingeladen hat. Martys inniger Wunsch, die Wildnis kennen zu lernen, führt nach einigen Verwicklungen dazu, dass sie alle auf Madagaskar landen. Vor allem Alex ist stocksauer, sich nicht mehr in der bequemen Zivilisation zu befinden. Sein nagender Hunger lässt ihn seine Freunde und die einheimischen Äffchen und deren wieseligen König (im Original von Komiker Ali G gesprochen) mit der Zeit als wandelnde Steaks sehen. Ein saftiger Konflikt, komplett mit lehrreicher Lektion um Freundschaft und Vertrauen, bahnt sich an.
Als Regisseure fungieren Eric Darnell ('Antz') und Tom McGrath, der zuvor bei der Kultcartoon-Serie 'Ren & Stimpy' tätig war. Vom bizarr-subversiven Humor dieser Serie finden sich hier leichte Anflüge, wie etwa das urkomische Quartett verschwörerischer Pinguine, das einen Frachter entführt, um in die Antarktis zu gelangen. Im Gegensatz zu den traditionelleren Vertretern des Genres ertönen hier keine bombastischen Gesangsnummern, sondern beim ausgelassenen Dschungelrave der Affen ist beispielsweise saloppe Dancemusic zu vernehmen. Visuell wird im Vergleich zu Pixar-Produktionen insbesondere bei den Hintergründen auf Sparflamme gekocht, wobei einiges durch die leuchtende Farbpracht wettgemacht wird. Einem gepfefferten Kassenerfolg der Familienkomödie wird trotz einiger loser Storystränge nichts im Wege stehen. ara.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Family-Zeichentrickabenteuer in 3D-CGI-Animation aus der Dreamworks-Trickschmiede von "Antz"-Regisseur Eric Darnell.

Kurzbeschreibung

Der selbstverliebte Löwe Alex, das vorlaute Zebra Marty, die ständig panische Giraffe Melman und die divenhafte Nilpferd-Dame Gloria sind die absoluten Stars im Zoo des New Yorker Central Parks. Doch Marty ist traurig: Zu sehr beschäftigt ihn der Gedanke an die Freiheit. Als er eines Tages zufällig den Fluchtversuch einiger Pinguine belauscht, ist er kurz darauf verschwunden. Nach einer wilden Verfolgungsjagd im New Yorker U-Bahn-Dschungel werden alle vier Freunde in Kisten verpackt auf ein Schiff nach Afrika verfrachtet. Doch sie stranden schiffbrüchig auf der Insel Madagaskar. Hier müssen die eingefleischten New Yorker am eigenen Leib erfahren, was es wirklich heißt "wild" zu sein...

Produktbeschreibungen

Der eingebildete Löwe Alex, das vorlaute Zebra Marty, die ständig panische Giraffe Melman und die divenhafte Nilpferd-Dame Gloria sind die absoluten Stars im Zoo des New Yorker Central-Park. Doch Marty ist traurig:
Zu sehr beschäftigt ihn der Gedanke an die Freiheit. Und als er eines Tages zufällig hinter den Fluchtversuch einiger Pinguine kommt, ist er kurz darauf verschwunden. Als sich alle vier Freunde nach einer tierisch rasanten Flucht durch New Yorker U-Bahn-Netz, in Kisten verpackt auf einem Schiff wiederfinden, sind sie Martys Wunsch "Zurück in die Wildnis" unfreiwillig näher, als sie glauben:
Vor der Küste der Insel Madagascar gehen sie erst über Bord, um gestrandet aus erster Hand zu erfahren, wie sich das wilde, neue
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