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Dieser ernsthafte Versuch einer Kritik an den Medien ist nie überzeugend genug, um die Entrüstung des Zuschauers in der Art zu erregen, wie es sich der Filmemacher Constantin Costa-Gavras wahrscheinlich vorgestellt hat. John Travolta spielt einen ziemlich ungebildeten Wachmann in einem Museum, dessen Stellung gekündigt wird und der daraufhin als Geiselnehmer endet, der seinen früheren Boss (Blythe Danner) und eine Gruppe von Schulkindern in seine Gewalt bringt. Dustin Hoffman verkörpert einen Journalisten, der einmal für die großen amerikanischen Fernsehsender gearbeitet hat und nun wieder gierig nach einem Platz im Rampenlicht greift, indem er die Berichterstattung über diese Geschichte kontrolliert und vorantreibt. Was daraus folgt, hält sich streng an vorgegebene Schemata und ist nicht im entferntesten so lehrreich oder so fesselnd wie andere Filme (zum Beispiel Sidney Lumets
Hundstage oder Billy Wilders
Reporter des Satans) über eigentlich einfache Ereignisse, die in einen Medien-Zirkus verwandelt werden.
Trotz Travoltas die Tragik zum Vorschein bringenden Spiels und Hoffmans leidenschaftlicher Darstellung zerbricht der Film über seinem Versuch, den Voyeurismus der elektronischen Medien für gesellschaftliches Chaos verantwortlich zu machen. --Tom Keogh
Produktbeschreibungen
Der Museumswärter Sam Baily verliert seinen Job und dreht durch Mit vorgehaltener Waffe zwingt er seine Chefin, ihn anzuhören. Er ist verzweifelt, aber kein Amokläufer, und schon gar nicht gewalttätig. Doch der zufällig anwesende Sensationsreporter Max Brackett wittert seine Chance Ohne Skrupel bauscht er den harmlosen Zwischenfall zu einer politisch motivierten Geiselnahme auf. Unter den Augen der ganzen Nation wird das Leben eines Unschuldigen gnadenlos der Jagd nach Einschaltquoten geopfert ...