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Machtwahn: Wie eine mittelmäßige Führungselite uns zugrunde richtet
 
 

Machtwahn: Wie eine mittelmäßige Führungselite uns zugrunde richtet (Broschiert)

von Albrecht Müller (Autor)
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
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Machtwahn: Wie eine mittelmäßige Führungselite uns zugrunde richtet + Die Reformlüge: 40 Denkfehler, Mythen und Legenden, mit denen Politik und Wirtschaft Deutschland ruinieren + Meinungsmache: Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen
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Produktinformation

  • Broschiert: 368 Seiten
  • Verlag: Droemer/Knaur (1. Juni 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342677979X
  • ISBN-13: 978-3426779798
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 14.888 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Albrecht Müller hat sein ganz persönliches Wort des Jahres 2006 schon im Februar gekürt: Es lautet Mittelmäßigkeit und ist, auch wenn es zunächst recht harmlos klingt, in der Sprache des Autors eines der derbsten verfügbaren Schimpfwörter. Diese Mittelmäßigkeit vor allem der politischen, der Wirtschafts-, aber auch der Medien-"Elite" wird nach Müllers Darstellung eigentlich nur noch von dem in ihren Reihen grassierenden Machtwahn übertroffen, den der Autor neben der mangelnden Intelligenz vor allem für die wirtschaftliche Misere der Gegenwart verantwortlich macht.

Als der 1938 geborene Nationalökonom Albrecht Müller noch Redenschreiber des damaligen Wirtschaftsministers Karl Schiller und später Leiter des im Volksmund auch "Abteilung Glaube, Liebe, Hoffnung" genannten Planungsstabs im Kanzleramt von Willy Brandt und Helmut Schmidt war, da muss die Welt noch in Ordnung gewesen sein. Wir stellen uns das in etwa so vor: Leute von Müllers Schlag waren damals mit ihren wohldurchdachten Konzepten dabei, das Land einer rosigen Zukunft entgegen zu führen. Doch dann übernahmen die Ideologen des Neoliberalismus in breiter Front und in allen Parteien das Ruder und steuern uns seither zielstrebig und in völliger Verkennung der Tatsachen auf unseren Untergang zu.

Schade, dass der Autor seine Leser durch seine wütende, von jedem Zweifel an der eigenen Exzellenz unbeleckten Polterei von den vielen richtigen Argumenten seiner Klageschrift gegen den Neoliberalismus ablenkt. Denn in vielen Punkten seiner Diagnose wäre man gerne bereit, ihm ohne Wenn und Aber zuzustimmen. In manchen Punkten freilich wird sich kaum noch jemand finden, der der Müllerschen Argumentation zu folgen bereit ist. Geradezu abenteuerlich etwa mutet seine These an, aus Dummheit (und natürlich niederen Motiven) würde derzeit die Problematik von Staatsverschuldung und Generationengerechtigkeit völlig übertrieben beziehungsweise grundfalsch dargestellt. Weder befänden wir uns in einer Überschuldungsfalle, noch würden durch den ständig wachsenden Schuldenberg die Rechte zukünftiger Generationen gefährdet. Die würden schließlich nicht nur die Schulden, sondern auch die tolle Infrastruktur erben, die wir damit geschaffen haben. -- Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Frankfurter Rundschau, 21. März 2006

Es ist eine anregende Anleitung zum kritischen Denken und ein eindringlicher Aufruf, den politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und journalistischen Eliten auf die Finger zu schauen. Albrecht Müller hat damit das Kunststück vollbracht, in weniger als zwei Jahren gleich zwei zentrale Reformbücher zu schreiben. Kein Zweifel: Auch dieses Buch hat das Zeug zum Bestseller. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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45 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Traurige Wahrheit ..., 2. Juli 2007
"Dem entspricht die Grundlinie dieses Buches. Es ist optimistisch und konstruktiv und widerspricht der destruktiven Grundeinstellung der heute führenden Eliten." - dies schrieb Albrecht Müller in der Einleitung zu seinem Buch "Die Reformlüge". Leider muss man sagen, hat Herr Müller genau diese positive Grundeinstellung nicht in sein Buch "Machtwahn" "hinüberretten" können. Aber man muss auch sagen - wiederum leider -, dass er allen Grund dazu hat, dies zu unterlassen.
In seinem 350 Seiten-Buch geht es um die schleichende Ent-Demokratisierung, die Ent-Solidarisierung und die zunehmende Verwahrlosung unserer Gesellschaft durch Kommerzialisierung, aber auch um die "Verflechtungen" (damals hieß das Korruption) von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zum Nachteil des großen Teils der Bevölkerung. Nach und Nach entlarvt Albrecht Müller die Einseitigkeit der derzeitigen politischen Debatte und zeigt, wie die (völlig wirkungslosen) Reformen begründet und dem Bürger aufgedrängt werden - "natürlich" zu unser aller "Vorteil" - gegen den Willen der Mehrheit. Auch zeigt er auf, was dabei für unsere Politiker rausspringt (nicht selten stolpern gerade die Erfolglosen die Karriereleiter nach oben ...). Und nicht zuletzt kriegen auch die Medien ihr Fett weg, die statt selbstständigem Journalismus zu betreiben nur noch die Agitationen bestimmter Gruppen und Verbände (z.B. der INSM) übernehmen und unkritisch reflektieren. All diese Dinge sind nicht nur bloße Behauptungen Müllers, sondern werden mit ausreichend Argumenten und Beispielen belegt, wobei er einen sehr angenehmen und leicht lesbaren Schreibstil hat. Allerdings gibt es meinerseits auch Kritikpunkte: Zum einen der schon erwähnte negative Grundtenor, der zwar angebracht aber nicht geeignet ist, um dem Leser Mut zu machen und Vertrauen in die Zukunft zu fördern (wie Herr Müller das in seinem Buch Reformlüge gefordert hat). Im letzten Kapitel schreibt er zwar etwas darüber, dass wir uns als Bürger wehren sollten, aber mMn kommt das ganze viel zu kurz um es richtig Ernst zu nehmen (dennoch möchten ich jedem wärmstens die Nachdenkseiten empfehlen). Der zweite Negativpunkt ist folgender: Man kann während des Lesens durchaus den Eindruck gewinnen, das es nur einen Albrecht Müller an leitender staatlicher Stelle geben müsste, damit es dem Land und den Bürger wieder besser geht. Diese Intention ist vom Autor sicherlich nicht beabsichtigt, dennoch vermittelt er manchmal den Eindruck, als seien unsere Probleme ganz einfach zu lösen.
Ich hab also überlegt, ob ich dem Buch 4 oder 5 Sterne gebe. Da ich es aber besser als Jürgen Roths "Der Deutschland-Clan" finde und für die zahlreichen Gedanken wider dem Mainstream und medialen Einheitsbrei dankbar bin, sind es 5 Sterne geworden. Aber letztlich sollte es jeder lesen und selbst entscheiden. Einmal eine andere als die täglich übliche Sicht wird sicherlich nicht schaden!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Schluss mit der neoliberalen Diktatur!, 13. November 2007
Endlich ein Buch, welches schonungslos und im Zusammenhang darlegt, was unsere "Eliten" sind: Totalversager, Selbstbediener, neoliberale Diktatoren, welche gezielt alle Lebensbereiche unterwandern, gleich einem Krebsgeschwür unserer Gesellschaft. Ein Buch, das all die seit Jahren diffus gefühlten Schieflagen bestätigt. Hervorragend! Empfehlenswert: nachdenkseiten-de, ebenfalls von Albrecht Müller.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Seien wir wachsam!, 18. Juni 2008
Der studierte Nationalökonom Albrecht Müller wirft einen nüchternen Blick auf die Realitäten.
Wie kommt es, fragt er, dass unablässig weitere Reformen gefordert und umgesetzt werden, obwohl deren Wirkungslosigkeit auf der Hand liegen?

Müller kommt zu dem Schluss: unsere politischen wie wirtschaftlichen Eliten sind unteres Mittelmaß, und sie sind rücksichtslos zerstörerisch. Er beschreibt, wie das Netzwerk des Mittelmaßes funktioniert, benennt die Verantwortlichen, enthüllt ihre Motive (Stichwort "cui bono").

Müller belässt es aber nicht bei der Anklage, er erklärt auch: "Wir sollten nicht den Fehler machen, die eindimensionale Interessengesteuertheit und die konzeptionellen Unzulänglichkeiten unserer Eliten in eine Ausweglosigkeit wegen Handlungsunfähigkeit umzudeuten. Das wäre eine ziemlich falsche Darstellung unserer Lage. Es steht außer Frage, dass Deutschland wie auch die europäische Union, wenn wir nur wollten und die richtigen Konzepte einsetzten, mit den meisten Problemen fertig würden"

Dazu sind wir alle aufgerufen, den Eliten auf die Finger zu schauen und nicht leichtfertig den Mainstream-Medien zu vertrauen.

Hingewiesen sei auch dringendst auf Müllers "kritische Website" NachDenkSeiten
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4.0 von 5 Sternen Müllers Machtwirtschaftslehre
Der Autor ist kein Unbekannter. Beliebt ist er in den Medien nicht sonderlich, denn seine Botschaften kollidieren mit denen der Meinungsmacher. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von S. Ebers veröffentlicht

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A.Müller beschreibt in ganz eingängiger Weise, wie unsere politische und mediale Öffentlichkeit von einer verhältnismäßig kleinen Machtelite gezielt gelenkt wird, wie gezielt das... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von T. König veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ein Muß für jeden Politikmüden....
Was man immer schon geahnt hat, wird hier Klar ohne Nebel dargestellt.
Eine Elite jenseits von Gut und Böse...Macht-und Geldgeil.
Vor 10 Monaten von M. Appelius veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen wahn ist krank
übe mehr direkte demokratie. jeder hat pflichten. schaut den eliten auf die Finger. gemeinsam sind wir stark
Vor 12 Monaten von E. Kutscher veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Jetzt erst gelesen und aktueller denn je...
Ich habe dieses Buch schon 2006 gekauft,aber in meiner großen Bibliothek
glatt vergessen.
Es ist bezeichnend wie aktuell dieses Buch 2 1/2 Jahre nach seinem... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Kritiker des Bösen veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen!
Korruption, Dummheit, Verantwortungslosigkeit, ideologische Verblendung, mangelnder Sachverstand,Albrecht Müller zeigt an zahlreichen Beispielen, woran bei unserer so genannten... Lesen Sie weiter...
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...auf z. Zt. bitterste Weise.
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3.0 von 5 Sternen Durchschnittliches Politik/Gesellschaftsbuch
dieses Buch ist kaum besser als vergleichbare Bücher. Sobald man es einmal
gelesen hat schließt man das Buch und stellt es wie die anderen Bücher
ins Regal. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Markus Rodi veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Wem kann man noch vertrauen?
Albrecht Müller müsste für sein Buch eigentlich den Nobelpreis für mutigen Journalismus bekommen, aber den gibt es leider nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Sigurd Hilmer veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Eine Art Offenbarung
Dieses Buch ist für alle, die sich in die diesem Land nicht mehr wohlfühlen, eine Pflichtlektüre. In einer klar verständlichen Sprache entlarvt A. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Dezember 2007 von Phillip Ochman

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