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Machtwahn: Wie eine mittelmäßige Führungselite uns zu Grunde richtet [Taschenbuch]

Albrecht Müller
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. Juni 2007
Ein Netzwerk mittelmäßiger Eliten droht uns zugrunde zu richten. Es sind dieselben, die uns seit Jahr und Tag einreden, dieses Land sei am Ende, damit sie ihr Ideal einer Wirtschaft ohne Regeln besser durchpeitschen können – dabei haben sie die Zustände selbst verursacht, die sie so lauthals beklagen. Es sind die Führungskräfte aus Politik und Publizistik, aus Wissenschaft und Wirtschaft, und sie sind rücksichtslos zerstörerisch. Albrecht Müller beschreibt, wie das Netzwerk des Mittelmaßes funktioniert, benennt die Verantwortlichen, enthüllt ihre Motive und belegt die Strategie, der sie folgen. Damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Juni 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342677979X
  • ISBN-13: 978-3426779798
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 172.249 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Albrecht Müller hat sein ganz persönliches Wort des Jahres 2006 schon im Februar gekürt: Es lautet Mittelmäßigkeit und ist, auch wenn es zunächst recht harmlos klingt, in der Sprache des Autors eines der derbsten verfügbaren Schimpfwörter. Diese Mittelmäßigkeit vor allem der politischen, der Wirtschafts-, aber auch der Medien-"Elite" wird nach Müllers Darstellung eigentlich nur noch von dem in ihren Reihen grassierenden Machtwahn übertroffen, den der Autor neben der mangelnden Intelligenz vor allem für die wirtschaftliche Misere der Gegenwart verantwortlich macht.

Als der 1938 geborene Nationalökonom Albrecht Müller noch Redenschreiber des damaligen Wirtschaftsministers Karl Schiller und später Leiter des im Volksmund auch "Abteilung Glaube, Liebe, Hoffnung" genannten Planungsstabs im Kanzleramt von Willy Brandt und Helmut Schmidt war, da muss die Welt noch in Ordnung gewesen sein. Wir stellen uns das in etwa so vor: Leute von Müllers Schlag waren damals mit ihren wohldurchdachten Konzepten dabei, das Land einer rosigen Zukunft entgegen zu führen. Doch dann übernahmen die Ideologen des Neoliberalismus in breiter Front und in allen Parteien das Ruder und steuern uns seither zielstrebig und in völliger Verkennung der Tatsachen auf unseren Untergang zu.

Schade, dass der Autor seine Leser durch seine wütende, von jedem Zweifel an der eigenen Exzellenz unbeleckten Polterei von den vielen richtigen Argumenten seiner Klageschrift gegen den Neoliberalismus ablenkt. Denn in vielen Punkten seiner Diagnose wäre man gerne bereit, ihm ohne Wenn und Aber zuzustimmen. In manchen Punkten freilich wird sich kaum noch jemand finden, der der Müllerschen Argumentation zu folgen bereit ist. Geradezu abenteuerlich etwa mutet seine These an, aus Dummheit (und natürlich niederen Motiven) würde derzeit die Problematik von Staatsverschuldung und Generationengerechtigkeit völlig übertrieben beziehungsweise grundfalsch dargestellt. Weder befänden wir uns in einer Überschuldungsfalle, noch würden durch den ständig wachsenden Schuldenberg die Rechte zukünftiger Generationen gefährdet. Die würden schließlich nicht nur die Schulden, sondern auch die tolle Infrastruktur erben, die wir damit geschaffen haben. -- Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Albrecht Müller, geboren 1938, studierte Nationalökonomie und war Redenschreiber von Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller. Von 1973 bis 1982 Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt, von 1987 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er lebt als Publizist, Unternehmens- und Politikberater in der Südpfalz.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seien wir wachsam! 18. Juni 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Der studierte Nationalökonom Albrecht Müller wirft einen nüchternen Blick auf die Realitäten.
Wie kommt es, fragt er, dass unablässig weitere Reformen gefordert und umgesetzt werden, obwohl deren Wirkungslosigkeit auf der Hand liegen?

Müller kommt zu dem Schluss: unsere politischen wie wirtschaftlichen Eliten sind unteres Mittelmaß, und sie sind rücksichtslos zerstörerisch. Er beschreibt, wie das Netzwerk des Mittelmaßes funktioniert, benennt die Verantwortlichen, enthüllt ihre Motive (Stichwort "cui bono").

Müller belässt es aber nicht bei der Anklage, er erklärt auch: "Wir sollten nicht den Fehler machen, die eindimensionale Interessengesteuertheit und die konzeptionellen Unzulänglichkeiten unserer Eliten in eine Ausweglosigkeit wegen Handlungsunfähigkeit umzudeuten. Das wäre eine ziemlich falsche Darstellung unserer Lage. Es steht außer Frage, dass Deutschland wie auch die europäische Union, wenn wir nur wollten und die richtigen Konzepte einsetzten, mit den meisten Problemen fertig würden"

Dazu sind wir alle aufgerufen, den Eliten auf die Finger zu schauen und nicht leichtfertig den Mainstream-Medien zu vertrauen.

Hingewiesen sei auch dringendst auf Müllers "kritische Website" NachDenkSeiten
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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen! 23. Januar 2009
Format:Taschenbuch
Korruption, Dummheit, Verantwortungslosigkeit, ideologische Verblendung, mangelnder Sachverstand,'Albrecht Müller zeigt an zahlreichen Beispielen, woran bei unserer so genannten Führungselite hapert und welche Auswirkungen das Interessen-Netzwerk aus politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern für unser Land hat: Ausverkauf des Staatsvermögens, Stagnation des Einkommens der breiten Bevölkerungsschichten und schleichende Entdemokratisierung...
Und: Müller nennt Namen. Wer sind die sog. Experten und Wissenschaftler, die uns mit dem Verweis auf die angebliche demographische Katastrophe bestimmte Finanzprodukte schmackhaft machen wollen. Welcher politische Entscheidungsträger steckt in welchem Aufsichtsrat und welches Unternehmen profitiert von seinen politischen Entscheidungen. Nach der Lektüre dieses Buches sieht man Fernsehnachrichten mit anderen Augen, durchschaut die ideologische Vorprägung angeblicher objektiver Information und versteht, weshalb politische Debatten meist so inhaltlos, voraussehbar und letztlich völlig belanglos erscheinen.
Pflichtlektüre für jeden, dessen Verstand noch funktioniert und für die anderen sowieso!
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49 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traurige Wahrheit ... 2. Juli 2007
Von brainman
Format:Taschenbuch
"Dem entspricht die Grundlinie dieses Buches. Es ist optimistisch und konstruktiv und widerspricht der destruktiven Grundeinstellung der heute führenden Eliten." - dies schrieb Albrecht Müller in der Einleitung zu seinem Buch "Die Reformlüge". Leider muss man sagen, hat Herr Müller genau diese positive Grundeinstellung nicht in sein Buch "Machtwahn" "hinüberretten" können. Aber man muss auch sagen - wiederum leider -, dass er allen Grund dazu hat, dies zu unterlassen.

In seinem 350 Seiten-Buch geht es um die schleichende Ent-Demokratisierung, die Ent-Solidarisierung und die zunehmende Verwahrlosung unserer Gesellschaft durch Kommerzialisierung, aber auch um die "Verflechtungen" (damals hieß das Korruption) von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zum Nachteil des großen Teils der Bevölkerung. Nach und Nach entlarvt Albrecht Müller die Einseitigkeit der derzeitigen politischen Debatte und zeigt, wie die (völlig wirkungslosen) Reformen begründet und dem Bürger aufgedrängt werden - "natürlich" zu unser aller "Vorteil" - gegen den Willen der Mehrheit. Auch zeigt er auf, was dabei für unsere Politiker rausspringt (nicht selten stolpern gerade die Erfolglosen die Karriereleiter nach oben ...). Und nicht zuletzt kriegen auch die Medien ihr Fett weg, die statt selbstständigem Journalismus zu betreiben nur noch die Agitationen bestimmter Gruppen und Verbände (z.B. der INSM) übernehmen und unkritisch reflektieren. All diese Dinge sind nicht nur bloße Behauptungen Müllers, sondern werden mit ausreichend Argumenten und Beispielen belegt, wobei er einen sehr angenehmen und leicht lesbaren Schreibstil hat.
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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rezension von Andreas Vierecke 3. April 2006
Von turimarx
Format:Gebundene Ausgabe
Ich möchte die Rezension von A. Vierecke kurz kommentieren.
Es ist wohl unpassend und möglicherweise entlarvend, wenn amazon das Buch ausgerechnet von jemanden rezensieren läßt, der über sein Unternehmen cpw Medien- und Publikationsdienste Auftragnehmer von Bertelsmann ist. Herr Vierecke arbietet seit einem Jahrzehnt im Einflussbereich von Professor Weidenfeld am Geschwister-Scholl-Institut der Universität München, der ein einflussreiches Vorstandsmitglied der Bertelsmann-Stiftung ist.
Die Bertelsmann-Stiftung ist eine der treibenden Kräfte bei der medialen Durchsetzung der marktradikalen 'Reformen' in diesem Land. Möglicherweise ist das nur ein ironischer Zufall, dass ein Buch, das sich mit den herrschenden Verhältnissen kritisch auseinandersetzt, von jemanden rezensiert wird, der den kritisierten Mächten nahe steht. Die in der Rezension von Vierecke vorgebrachten Kritikpunkte schöpfen ja auch exemplarisch aus den angeblichen Wahrheiten, mit denen die im Buch kritisierte Politik als alternativlos legitimiert wird.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen MachtWahn
Eine sehr gelungene Darstellung des Themas. Äußerst kenntnisreiche Ausführungen in den einzelnen Kapiteln.
Viele Informationen waren mir gar nicht bekannt. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Friedel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Fundierte Neoliberalismuskritik und mehr.
Der Autor ist Jahrgang 1938 und inzwischen über 70 Jahre alt. Mit diesem Alter gehört man heute bekanntlich noch nicht zum alten Eisen, aber der Autor ist zweifelohne... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Artikel 20 Grundgesetz veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Polemisch und inhaltlich unhaltbar
Albrecht Müller ist inzwischen 74 Jahre alt und kann auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von momohaschamen veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Zu anstrengend für den Laien
Hier hat Herr Müller sicherlich viel Wissen weitergegeben (dass sich unsere heutigen Politiker endlich aneignen sollten), aber um mal am Wochenende etwas zu lernen, zu... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Rohrplan veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Scheitert am eigenen Anspruch
In dem Buch steht auf Seite 44 viel über geliehene Gedanken der Eliten. Beim lesen verfestigt sich der Eindruck, das dieser Vorwurf an die "Eliten" vollständig auf dieses... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Polaris1 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Volltreffer
Zum Trotz aller Meinungsmanipulationen der großen Hofverlage einer schwachen Regierung:
Das Buch beschreibt die Interessenskonflikte, in denen unsere (sogenannten)... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2010 von Rene Kleinkatz
3.0 von 5 Sternen eigentlich nicht mehr, aber vergleichend doch aktuell
Es sind viele interessante Einsichten und Meinungen kennenzulernen. Allerdings der Wachstumsvergleich der Staaten, beispielsweise Griechenland mit Deutschland, erhält heute... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juni 2010 von Dieter Schellhase
4.0 von 5 Sternen Müllers Machtwirtschaftslehre
Der Autor ist kein Unbekannter. Beliebt ist er in den Medien nicht sonderlich, denn seine Botschaften kollidieren mit denen der Meinungsmacher. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. November 2009 von Systemix
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre
A.Müller beschreibt in ganz eingängiger Weise, wie unsere politische und mediale Öffentlichkeit von einer verhältnismäßig kleinen Machtelite gezielt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juli 2009 von T. König
5.0 von 5 Sternen Ein Muß für jeden Politikmüden....
Was man immer schon geahnt hat, wird hier Klar ohne Nebel dargestellt.
Eine Elite jenseits von Gut und Böse...Macht-und Geldgeil.
Veröffentlicht am 4. April 2009 von M. Appelius
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