Nach einer langen Odyssee durch die Weiten des Universums kehrt Arthur Dent auf die Erde zurück. Unmöglich, die Erde wurde doch zerstört? Aber eine von den Delphinen begründete Kampagne zur Rettung der Menschheit hat die Erde durch eine detailgetreue Kopie ersetzt (was in Einmal Rupert und zurück mit einer Raum-Zeit-Anomalie erklärt wird).
Auf der neuen Erde angekommen sieht Arthur Dent natürlich sofort nach, ob sein Haus noch steht und tatsächlich, alles ist so, wie er es verlassen hat bzw. noch besser da keine Baufahrzeuge auf seinem Rasen stehen und kurz davor sind, das Haus abzureissen. Durch glückliche Fügungen des Schicksals, lernt Arthur schließlich Fenchurch kennen, die in der Anhalter-Reihe ursprünglich als Mädchen mit der zündenden Idee bekannt ist. Doch gegen alle Widrigkeiten der Wahrscheinlichkeit gelingt es den beiden nach Verlust der Telefonnummer des jeweils anderen, dennoch sich wieder zu treffen. Als sich auch noch herausstellt, dass Fenchurch ähnlich wie Arthur fliegen kann, ist das Glück der beiden perfekt...
Wie Douglas Adams höchstpersönlich im Laufe des Buchs darauf hingewiesen hat, sollten all jene Leser die sich nicht oder nur peripher für Arthurs Liebesabenteuer interessieren einfach zu den den letzten Kapitel weiterblättern, wo auch Ford und Marvin wieder vorkommen. Das Ende an welchem sie Gottes letzte Botschaft an seine Schöpfung erfahren besiegelt leider auch Marvins Ende. Zaphod und Trillian kommen eigentlich kein einziges Mal persönlich vor und nur Ford erzählt ganz kurz was aus beiden geworden ist. Zweifellos sollte "Macht's gut, und danke für den Fisch" das Ende der Hitchhiker-Reihe besiegeln, wobei sich Adams jedoch später doch noch zum düstereren und endgültigeren "Einmal Rupert und zurück" hinreissen ließ.
Auch ein Douglas Adams ist gegen Fanwünsche und finanzielle Angebote von Verlagen nicht immun, wenn er im Hinterkopf doch nach einem anderen Ende seiner Anhalter-Saga als in "Das Leben, das Universum und der ganze Rest" ringt. So wurde mit "Macht's gut, und danke für den Fisch" das erste Anhängsel der Hitchhiker-Trilogie und der Grund wie aus der Trilogie zunächst eine Trilogie in vier Teilen wurde geboren. Das Buch ist, bis auf den Schluss, eine nur mäßig satirische Liebesgeschichte im Anhalter-Universum, die sich nett liest, aber wenig zu bedeuten hat.
Fazit:
Eine Enttäuschung für so manchen Anhalter-Fan, aber eine angenehm seichte, wenig spannende und auf einige Schmunzelszenen beschränkte Love Story im Anhalter-Universum. So schlecht das Buch sein könnte, Douglas Adams gelingt es trotz allem seinen Stil zu verwirklichen.