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Mach's noch einmal, Sam
 
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Mach's noch einmal, Sam

Woody Allen , Diane Keaton , Herbert Ross    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Woody Allen, Diane Keaton, Susan Anspach
  • Regisseur(e): Herbert Ross
  • Komponist: Billy Goldenberg
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Italienisch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0), Spanisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Englisch, Deutsch, Dänisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch, Norwegisch, Spanisch, Schwedisch, Türkisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Paramount Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 7. November 2002
  • Produktionsjahr: 1971
  • Spieldauer: 82 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00006JCZT
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.738 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Woody Allen schrieb das Theaterstück Mach's noch einmal, Sam und entwickelte auch das Drehbuch zu dem gleichnamigen Film. Unter der erfahrenen Regie von Herbert Ross ist Mach's noch einmal Sam näher an einer konventionellen Komödie als Woody Allens eigene Filme, aber sein gewitztes Drehbuch und der archetypische bedauernswerte Held erreichen einen speziellen Charme, der direkt auf Cineasten hinzielt.

Allen spielt Allan Felix, einen Filmkritiker, der sich wieder auf dem Weg nach oben befindet, nachdem ihn seine Frau verlassen hat. Er versucht, die stürmischen Wasser des wiedergewonnenen Junggesellendaseins mutig anzugehen und kämpft darum, seine Kinobesessenheit mit den Gefahren der Verabredungen im wirklichen Leben in Einklang zu bringen. Sein Apartment ist ein Schrein für Humphrey Bogart, und es ist kein Geringerer als Bogey selbst, der in strategischen Momenten auftaucht, um Allan bei seinen romantischen Strategien zu beraten. Allerdings bekommt Allan mehr reale Hilfe von seinen verheirateten Freunden Linda (Diane Keaton) und Dick (Tony Roberts), die versuchen, ihn mit möglichen Partnern in Kontakt zu bringen und ihn beruhigen, wenn mal wieder so ein Verbindungsexperiment explodiert ist. Als Allan feststellt, dass er sich in Linda verliebt, erweist sich der Missklang zwischen Fantasie und Realität sowohl als lustig, als auch als schmerzhaft -- ein Vorläufer zu den tieferen Gefühlen, die in den früheren Regiebemühungen des Stars fehlen, die aber bald seine rührendsten Komödien der 70er-Jahre durchdringen sollten.

Mach's noch einmal, Sam markiert auch den Beginn von Allens Beziehung mit Diane Keaton. Darüber hinaus unterstreicht er Allens Entwicklung hin zu einer zufriedenstellenderen Auseinandersetzung zwischen Kopf und Herz. --Sam Sutherland

Produktbeschreibungen

Woody Allens wunderbare Komödie war sein erster Film mit Diane Keaton - eine Partnerschaft, die beiden später ein Oscar® für "Annie Hall" bescherte. Allen spielt wie immer sich selbst, das heißt einen fanatischen Kinoenthusiasten mit einer schockierenden, immer wiederkehrenden Halluzination: Humphrey Bogart gibt ihm Tips im Umgang mit der Damenwelt. Seine Freunde, das Ehepaar Dick und Linda (Tony Roberts und Diane Keaton) Arrangieren Rendezvous mit einigen weiblichen Singles für ihn, doch aufgrund seines mangelnden Selbstbewusstseins geht es jedes mal daneben. Schließlich entdeckt Allen, dass es zumindest eine Frau gibt, bei der er ganz er selbst sein kann: Linda, die Ehefrau seines besten Freundes. Die herrliche Schlussszene ist dem klassischen Ende von "Casablanca" nachempfunden, komplett mir brummenden Propellern, dichtem Nebel und Trenchcoats á

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Komik mit Hintergrund 27. August 2007
Von Uli Hesse
Seit über 20 Jahren mein Lieblingsfilm, den ich mir mehr als 30 Mal angesehen habe. Die Zutaten wie Slapstick, Ungeschicklichkeit und Hilflosigkeit des Hauptdarstellers unterstützen die Versuche zur Bewältigung seines Junggesellenalltags gekonnt. Allans Lebensweisheiten finden sich im Alltag wider und haben nach 30 Jahren immer noch ihre Gültigkeit. So kommentiert er die Einkehr des Alltages in der Ehe mit den Worten :"wenn ich meinem Charme dauernd die Sporen geben würde, hätte ich schon längst einen Herzinfarkt."

Gekonnt sind auch die Einspielungen des Bogart-Doubles. Allan Felix erkennt, dass er eigentlich ein Loser-Typ ist und wäre gerne so wie Bogart, der jede Situation lässig meistert ("ich hab' noch keine getroffen, die 'nen Wink mit der Wumme oder 'ne kräftige Ohrfeige nicht kapiert hat"). Leider verfügt er nicht über die gleichen Mittel und so endet die gute Absicht fast immer in einem Fiasko.

Sein bester Freund Dick lässt den knallharten Alltag eines Brokers erkennen. Stets und überall teilt er seinem Büro die Telefonnummer mit, unter der er momentan zu erreichen ist. In der heutigen Zeit des Mobilfunks ein Anachronismus, geändert hat sich jedoch nur das Medium. Der Zuschauer fühlt jedoch kein Mitleid für den gestressten Manager sondern amüsiert sich darüber.

Das Happy-End findet Allan Felix doch noch, indem er ein einziges Mal in seinem bisherigen Leben so ist wie Bogart in Casablanca. Zugunsten seines besten Freundes gibt er seine Liebe zu dessen Ehefrau auf und bleibt als uneigennütziger Märtyrer am Flughafen zurück.

Doch bis es soweit ist, bekommt der Zuschauer Kino der 70er Jahre mit vielen Lachern, aber auch hintergründigen Szenen serviert.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gelungene Hommage 24. März 2007
Von Senguel
Achtung - dieser frühe Woody Allen-Film ist durch und durch eine Hommage an Humphrey Bogart und "Casablanca" im speziellem. Gleich zu Beginn des Films befinden wir uns in der großen Abschiedsszene zwischen Bogart und der Bergmann bis die Kamara zurückfährt und wir erkennen, daß wir uns in einem Kino befinden. In diesem sitzt Woody Allen mit staunenden Gesichtsausdruck. Als der Film zu Ende ist und das Licht angeht sieht man die Enttäuschung in Allens Gesicht im normalen Leben zurück zu sein. Typisch für Allen setzt er sich hochneurotisch mit seiner gescheiterten Ehe (in Form von Rückblenden) auseinander. Seine engsten Freunde, darunter Diane Keaton, versuchen ihn zu verkuppeln, was natürlich schiefgeht. Aber da ist noch ein imagenierter Bogart, der ihm in seinem Beziehungschaos mit markigen Sprüchen zur Seite steht. Als er sich dann in die Fraue seines besten Freundes verliebt ist das Chaos perfekt. Allen kann schließlich die kühle Selbstsicherheit eines Bogarts aufbringen, um die Entscheidung zu fällen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mach's noch einmal,Woody! 17. Dezember 2008
Von Anonymus
Ich mag Woody Allen,auch wenn einige seiner Filme zu sehr ins Neurotische
abrutschen ,aber seine Filme sind ein Spiegelbild seiner selbst.
"Mach's noch einmal, Sam"ist mein absoluter Lieblingsfilm,Allen zieht alle Register seines Könnens,die Story beginnt mit "Casablanca"und endet mit"Casablanca"mittendrin Woody als tragisch-komische Figur,die am Ende
erwachsen geworden ist.Originell seine Dialoge mit "Humphrey Bogart",seine selbstmitleidigen Monologe und vor allem das Zusammenspiel mit seiner
Filmpartnerin Diane Keaton.Alles in allem ein origineller Film,der für einen unbeschwerten,fröhlichen Abend sorgt.
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