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Macher im Machtrausch. Deutschlands Manager auf gefährlichem Kurs
 
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Macher im Machtrausch. Deutschlands Manager auf gefährlichem Kurs [Gebundene Ausgabe]

Günter Ogger
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426271672
  • ISBN-13: 978-3426271674
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 814.869 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Downsizing", "Outsourcing", "Shareholder Value" -- mit diesem Neu-Deutsch versuchen uns Manager das zu verkaufen, was sie in den letzten Jahren mit der deutschen Wirtschaft angestellt haben. Doch übersetzt man die schönfärberischen Begriffe, so stehen dahinter Massenentlassungen, Auslagerungen von Betriebsteilen und das ausschließliche Interesse am Aktiengewinn.

Der Wirtschaftsjournalist Günter Ogger ging bereits in seinem 1992 erschienenen Buch Nieten in Nadelstreifen hart mit der Führungsriege der deutschen Wirtschaft ins Gericht. Diese Fortsetzung seines Erfolgsbandes belegt, daß auch die neue Managergeneration keinen Deut besser ist als ihre Vorgänger. In den vergangenen sieben Jahren sind zwar nahezu alle Führungsetagen mit -- so Ogger -- "Aufräumern und Sanierern" neu besetzt worden, doch immer noch dominieren Inkompetenz und Selbstherrlichkeit.

Von Ehrgeiz getrieben und unfähig zur Selbstkritik orientieren sich die Wirtschaftsbosse bei ihren kurzsichtigen Entscheidungen heutzutage ausschließlich an der Wertsteigerung der Aktien -- Arbeitnehmerinteressen spielen keine Rolle mehr. Dabei verspielen sie mit ihrer Fixierung auf betriebswirtschaftliche Zahlen wichtige deutsche Standortvorteile: Den Zusammenhalt sowie die Qualität der Arbeitnehmer. Diese haben sich angesichts "famoser" Managerleistungen längst ins innere Exil verabschiedet, während die entlassenen Kollegen den Sozialstaat belasten. Ogger belegt, daß nicht die Globalisierung Ursache dieses folgenschweren Führungsstils ist, sondern die Unfähigkeit des Managements. Und die wird auch noch fürstlich entlohnt: Unternehmensführer verdienen bis zum 60fachen eines durchschnittlichen Arbeitnehmers!

Seinem Ansatz folgend konzentriert Ogger sich auf die negativen Seiten deutschen Managements, die er in flotter und verständlicher Form präsentiert. Sicherlich existieren auch (wenige) positive Beispiele, aber generell muß man angesichts der Entwicklung in Deutschland leider Oggers Sichtweise zustimmen. Unsere Manager sind beileibe kein Ruhmesblatt für die deutsche Wirtschaft, eher eine Bedrohung. --Joachim Hohwieler

Kurzbeschreibung

Günter Ogger, Autor des Bestsellers "Nieten in Nadelstreifen", beschreibt in diesem Buch die gefährlichen Auswirkungen der Machtbesessenheit und Habgier der Manager. Ihre Sucht nach dem schnellen Börsenerfolg geht zu Lasten der Mitarbeiter, Kunden und Steuerzahler. Sie kassieren Wahnsinnssummen und lassen ihre Firmen ausbluten. Für den Autor eine wirtschaftsgefährdende Entwicklung.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn man die Zeitspanne zwischen den Nieten in Nadelstreifen und den Managern im Machtrausch interessiert beobachtet, kann man nur zu einem Ergebnis kommen: Es hat sich nichts geändert! Selbstverherrlichende ignorante Machtegomanen stehen nach wie vor an der Spitze der deutschen Wirtschaft und sind verantwortlich für die Talsohle der bundesdeutschen Wirtschaft. Fusionen mit Firmen in aller Welt, werden von diesen bewusst proklamiert & protegiert, um das eigene Salär `anzupassen' und eigene Grossmannssucht zu befriedigen. Dabei zählen auch Erfahrungen von früheren Desastern nichts - Dass in Deutschland hierdurch Tausende ihren Job verlieren, zeigt deutlich, dass diese kritikunfähigen Herren mit sozialer Verantwortung nichts am Hut haben - es zählt nur eigener Erfolg und Bestätigung. Herr Ogger zeigt aber auch auf, dass es einen Hoffnungsschimmer in Form von einigen wenigen Spitzenmangern gibt, welche zu einer Besserung beitragen könnten, wenn sich diese dem Lobbyismus der Machtkapitalisten nicht beugen. Was Herr Ogger über einzelne in seinem Buch besonders erwähnte Vertreter dieses Genres zusammengetragen hat, ist eine journalistische Meisterleistung!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es tut immer gut, die "da oben" eingehend und kritisch zu betrachten. Die "Macher" sind die Vorstände der deutschen Großkonzerne Stand 1999. Ohne, dass Ogger die Crash-Jahre 2000-2002 voraussehen konnte, mahnt er die vielen oft rücksichtslos getroffenen Fehlentscheidungen an, die viele Aktionäre und Arbeitnehmer in den Ruin getrieben haben. Die Fälle Telekom/Voicestream, DaimlerChrysler, die verspielten Lebensversicherungen der Versicherer oder das fehlende Eigenkapital der Banken nach dem Börsencrash und letztlich die massenhaft entlassenen Arbeitnehmer sind nur einige Beispiele.

Auf Basis des Mottos "jeder wird solange befördert, bis er keinen Schaden mehr anrichten kann" nimmt Günter Ogger die Manager auseinander. Die meisten Köpfe haben inzwischen zwar gewechselt, aber Ron Sommer, Rolf E.Breuer, Jürgen Dormann, Eberhard Martini, Kajo Neukirchen usw. sind heute noch bekannte Namen. Das Buch ist flott geschrieben und lässt sich angenehm lesen, verkommt aber leider zu weiten Teilen zu einer Hetz-Parade. Nur deutsche Manager werden kritisiert, Schweizer oder die Amerikaner machen anscheinend ausnahmslos einen guten Job (Ausnahme: Chrysler seit der Übernahme). Wer nichts tut, ist unfähig oder schläft. Wer mit Mergern, Downsizing, Portfolio-Management aktiv ist, betreibt sinnlosen Aktionismus mit Modetrends, die ohnehin nicht von ihm, sondern irgendwelchen Unternehmensberatern stammen?! Auf jeden Fall verdienen alle zu viel. Das ist als pauschale Aussage einfach zu platt. Im öffentlich-rechtlichen Bereich ginge es viel ruhiger zu?!? Ja, leider, Deutschlands Reformstau ist allen bekannt, wie kann man diesen Vergleich anstellen? Im von Ogger erstellten Manager-Ranking bekommt nur Ferdinand Piech die Bestnote 1, aber auch er "taugt nicht als Manager von morgen". Hat hier noch jemand eine Chance?

Manager arbeiten in Netzwerken, treffen sich z.B. in Davos; viele Ideen kommen von Unternehmensberatern, nur: wieso ist das verwerflich? Es ist auch nichts Neues, dass es an der Unternehmensspitze sehr politisch zugeht, die Machtspiele verlaufen wie ehedem an den Könighöfen: Günstlinge, Zögliche, Feindschaften, Intrigen, Ausschaltungen. Das rein Fachliche spielt nur noch eine Teil-Rolle, auch die Kontakte, Einbindung und Kooperation im Unternehmen sind wichtig. Ja, wie seit jeher und wie in jeder kleinen Abteilung setzt sich evtl. der betriebswirtschaftlich schwächere Intrigant durch. Auch die soziale Komponente ist ein Teil der Wirtschaft. Und zur Bewertung einer erfolgreichen Neupositionierung von Hoechst durch Jürgen Dormann oder einer Fusion bzw. Nicht-Fusion fehlt Ogger etwas das betriebswirtschaftliche und strategische Know-how, das pauschale Verreißen der Manager war mir einfach zu platt.

3* gibt es für die an sich gut recherchierten Einblicke in die Vorgänge von Deutschlands Top-Management. Doch Themen wie Wirtschaftskriminalität, Korruption, Fehlinformation der Aktionäre, persönliche Bereicherung, Fehlentscheidungen auf Kosten der Allgemeinheit und Arbeitnehmer und der Werteverfall insgesamt werden nicht deutlich und fundiert genug angeklagt. Ich empfehle zu dem Thema eher die gesamte Palette von Jürgen Roth.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Aufklärung der Wahrheit 6. April 2006
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist mit einen harten Biss geschrieben. Es macht gefallen es ein zweites mal in die Hand zu nehmen. Hier arbeitet der Autor mit Namen und Fakten, so eindeutig, dass dies stimmen muß. Leider müssten solche Dinge öffentlicher gemacht werden. Ich bin der Meinung ,dass so etwas gesagt und Öffentlich gemacht werden muß. Ein Taschenbuch ist dafür nicht angebracht. Mein Exemplar erwarb ich beim Pfennigfuchser in der Ablage durch Zufall. Schade das solch eine Aufklärungslektüre die es Wert ist gelesen zu werden in Märkten angeboten wird, wo eigentlich die Hausfrau eher Sachen für die Küche und fürs Bad einkauft und die Kinder Dinge für die Schule.
Dieses Buch hat mehr offenes Gespräch und mehr Werbung verdient.
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