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Machen Sie Ihren Kopf fit für die Zukunft: So nutzen Sie die Erkenntnisse aus der Hirnforschung
 
 
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Machen Sie Ihren Kopf fit für die Zukunft: So nutzen Sie die Erkenntnisse aus der Hirnforschung [Broschiert]

Sabine Schonert-Hirz
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

23.09.2009 / Freundin: Sie sind genial! "Die Autorin erklärt, wie das Gehirn im Job optimal arbeitet."

12.10.2009 / Focus: Gut vorbereitet in die Zukunft "Die Autorin will mit gezielten Übungen helfen, die wichtigsten Kompetenzen unseres Gehirns zu trainieren: Zukunftstugenden wie Kreativität, Teamfähigkeit und Entscheidungsfreude."

14.11.2009 / Hamburger Abendblatt: Buch der Woche Exzellent."

Kurzbeschreibung

Die Anforderungen an unsere grauen Zellen steigen: Wir sollen kreativ und stets konzentriert sein, in stressigen Zeiten noch präzise denken können, und wir wollen bis ins hohe Alter lernfähig und fl exibel bleiben. Dr. Sabine Schonert-Hirz erklärt verständlich und spannend, was das Gehirn hierbei tagtäglich leistet, und zeigt, wie sich jeder die neuesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung zunutze machen kann. Hier geht es nicht um das tägliche Rätseltraining oder Sudoku-Trends, sondern darum, mithilfe der alltäglichen Anforderungen die Fähigkeiten des Gehirns gezielt zu entwickeln – so bleiben Sie auch in Zukunft gelassen und leistungsfähig!

Über den Autor

Dr. med. Sabine Schonert-Hirz ist seit 20 Jahren eine gefragte Stressund Gesundheitsexpertin. Bekannt wurde sie als Moderatorin und Autorin für verschiedene Gesundheitssendungen im WDR- und NDRFernsehen. Heute schreibt sie regelmäßig für Hörfunk und Presse und hält als »Dr. Stress« im Jahr zahlreiche Vorträge und Seminare.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vorwort Wir leben im Zeitalter der Wissensökonomie. Immer wichtiger wird deshalb unser Wissen als der entscheidende Rohstoff, der in unseren Gehirnen lagert. Statt Rohmaterialien, wie zum Beispiel Ackerboden und Saatgut, sowie Maschinen einzusetzen, um daraus materielle Produkte wie Getreide zu produzieren, nutzen heute immer mehr Menschen das flüchtige, schwerelose und unsichtbare Gut des Wissens als Ressource, um geistige Produkte herzustellen, die sie dann als Dienstleistungen verkaufen - beispielsweise in den Bereichen Unternehmensberatung, Coaching oder Design. Der Rohstoff Wissen verlangt jedoch, wie alle anderen Rohstoffe auch, nach professioneller Erzeugung und Verarbeitung sowie nach Verfahrensweisen, mit denen wir ihn vermehren, nutzen und verwalten. Diese Verfahrensweisen besitzt jeder von uns bereits von Geburt an. Es sind sechs Fähigkeiten, die in unserem Gehirn fest verankert sind. Lernfähigkeit Entscheidungsfreude Kreativität Teamfähigkeit Flexibilität Belastbarkeit Doch damit aus einem aufgeweckten Kind ein produktiver Wissensarbeiter werden kann, sind Know-how und gezieltes Training dieser Fähigkeiten notwendig. Da ist es kein Wunder, dass das öffentliche Interesse an der Hirnforschung, der Wissenschaft, die sich mit dem zentralen Gewächshaus für unser Wissen beschäftigt, in den letzten Jahren sprunghaft zugenommen hat. Die moderne Hirnforschung kann uns heute viele Erkenntnisse über diese Fähigkeiten liefern, in denen wir in Zukunft besonders fit sein sollten. Denn wenn die Wissensarbeiter von heute und morgen mithilfe der neuesten Erkenntnisse das "Neurokapital" in ihren Köpfen optimal einsetzen, steht ihnen die ganze Welt offen. Für dieses Training möchte das vorliegende Buch Sie gewinnen. Wir können alle Fähigkeiten unseres Gehirns ausbauen und verbessern! Nicht nur, weil wir dann leichter unseren Lebensunterhalt verdienen, sondern weil es glücklich macht, alles auszuspielen, was in uns steckt. Die Hirnforschung hilft uns dabei wie ein guter Gärtner. Sie beschwert sich nicht über den scharfen Wind, sondern zeigt uns, was wir tun können, um mit den in uns angelegten Fähigkeiten das Wissen zum Blühen und Früchtetragen zu bringen. Sie vergisst jedoch auch nicht, uns in unsere Schranken zu verweisen. Denn alle schönen Möglichkeiten enden an den biologischen Grenzen unseres Körpers und des Gehirns. Wir können nicht schneller lernen, als es die Geschwindigkeit der Verdrahtungen der Nervenzellen untereinander erlaubt. Es gibt Unterschiede zwischen jüngeren und älteren Gehirnen. Wir dürfen uns nicht beliebig überfordern, weil Stresshormone sonst das ganze Werk im Gehirn wieder zunichtemachen. Wir müssen einsehen, dass unser Zentralorgan ganz entscheidend von einem guten gesundheitlichen Zustand profitiert und uns entsprechend verhalten. Und wir sind bei alldem darauf angewiesen, unsere positiven und negativen Gefühle einigermaßen in der Balance zu halten. Einiges von dem, was Sie in diesem Buch über die sechs Fähigkeiten unseres Gehirns lesen werden, kennen Sie vielleicht schon, da es der Lebenserfahrung und dem gesunden Menschenverstand entspricht oder die empirischen Wissenschaften es in sorgfältigen Studien beschrieben haben. Doch dank der modernen Hirnforschung wissen wir es jetzt genau, und vor allem, warum es so ist. Und das überzeugt den Wissensarbeiter erst wirklich. Einleitung? Neugierig geworden? Wie schön! Denn Neugier regt das Gehirn an und macht es aufnahmefähig für neue Informationen. Ich gebe Ihnen nun in kleinen Appetithäppchen einen Überblick über die sechs Tugenden der Zukunft - so nenne ich die im Vorwort bereits angesprochenen Fähigkeiten. Tugend leitet sich ab von "tauglich", und da ich Ihnen nahebringen möchte, wie Sie angeborene Fähigkeiten mithilfe der Erkenntnisse der Hirnforschung noch geschickter einsetzen können, finde ich ihn sehr passend. Das Ziel ist es, in der modernen Welt des Wissenszeitalters so erfolgreich zu sein, wie Sie es sich erhoffen. Die sechs Zukunftstugenden? 1. Zukunftstugend Lernfähigkeit?Lernen ist ein genauso natürlicher Vorgang wie das Atmen. Wir müssen es ständig und tun es ganz automatisch, ohne uns dafür bewusst zu entscheiden. Das Gehirn kann gar nicht anders als permanent zu lernen. Lernen ist ein biologischer Vorgang, bei dem Nervenfasern aussprossen und sich neue Verbindungen zwischen den Zellen des Gehirns bilden. Stabile Erinnerungen zu schaffen bedeutet, diese Verbindungen reifen und fest werden zu lassen. Das geschieht bei jedem von uns ein ganzes Leben lang - von den ersten Regungen im Mutterleib bis zum letzten Atemzug. Wenn wir die biologischen Abläufe beim Lernen kennen, können wir sie unterstützen und optimieren. In jungen wie in älteren Gehirnen. Denn für die Zukunft aller Wissensarbeiter ist es unabdingbar, schnell und effektiv immer auf dem neuesten Wissensstand zu sein. Besonders gut lernt das Gehirn, wenn positive Emotionen ihre speziellen Botenstoffe aussenden und uns so in angenehme Stimmungen versetzen. Doch genau hier liegt auch die Gefahr der enormen Lernfähigkeit des Gehirns. Wenn stark stimulierende Erlebnisse wie Glücksspiele, gefährliche Abenteuer, Drogen, aber auch Alkohol und Nikotin bestimmte Regionen heftig reizen, lernt es diese angenehm aufregenden Verhaltensweisen besonders gut. Das bedeutet, wir können nach ihnen süchtig werden - mit allen schädlichen Konsequenzen für die körperliche und seelische Gesundheit. Lesen Sie im ersten Kapitel, wie Sie sich die biologischen Gesetze des Lernens zunutze machen und wie Lernen Spaß macht, wenn Sie das Gehirn richtig "bedienen". Wie Sie gespeicherte Informationen am besten nutzen, um optimale Entscheidungen zu treffen, erfahren Sie dann im zweiten Kapitel. 2. Zukunftstugend Entscheidungsfreude?Unsere multioptionale Welt bringt uns oft ganz schön ins Schleudern! Wie soll man richtig entscheiden - es gibt einfach zu viele Möglichkeiten. Selbst die einfachen Dinge des Alltags sind manchmal so kompliziert, dass die Entscheidungsfreude überfordert oder gelähmt ist. Und manche Dinge, für die wir uns dann mutig entscheiden, passen am Ende doch nicht zu uns. Entscheidungsfreude ist angesichts dieser Situation eine wich tige Tugend. Genauso wie die Lernfähigkeit gehört sie zu den natürlichen Aufgaben des Gehirns. Die Steuerung unseres Organismus verlangt ständig neue Entscheidungen, die das Gehirn selbstständig treffen muss. Dies übernimmt ein unbewusster Arbeitsmodus, genannt Intuition, der besser, schneller und umfassender arbeitet, als wir es mit rationalem Abwägen schaffen könnten. Wir bekommen lediglich ein Ergebnis präsentiert, das wir Bauchgefühl nennen. In diesem Kapitel lernen Sie unbewusste und bewusste Entscheidungsprozesse näher kennen und richtig einzusetzen, denn beide sind nötig, um das Richtige aus vielen vorhandenen Optionen auszuwählen. Manchmal aber muss das Gehirn etwas ganz Neues erfinden. Dazu arbeitet es in einem sehr ähnlichen, aber noch ein wenig anspruchsvolleren Modus - es ist die dritte Zukunftstugend Kreativität. 3. Zukunftstugend Kreativität?Neue Ideen braucht das Land. Doch kreative Menschen gelten als besonders schräge Vögel, die am Rande der Gesellschaft leben, die unordentlich sind und viel Alkohol trinken. Aber was ist beispielsweise mit Thomas Mann oder Bill Gates? Ihrer Tochter oder dem jungen Ingenieur von nebenan? Jeder normale Mensch verfügt über die Tugend der Kreativität. Aber sie ist nicht einfach nur ein verspielter Spaß, ein Persönlichkeitsmerkmal oder ein Hobby. Kreativität ist ein phasenweise sehr anstrengendes Geschäft! Sie wird überall da gebraucht, wo es den Auftrag gibt, eine Aufgabe auf eine völlig neue Weise zu lösen. Ihr Betätigungsfeld ist riesig und eine große Chance für die neue kreative Klasse unter den Wissensarbeitern, die damit neue Geschäftsfelder erschließen können. Kreativität beruht auf Lernfähigkeit und der intuitiven Such- und Entscheidungsfunktion des Gehirns. In diesem Kapitel lesen Sie, was in den vier Phasen kreativer Prozesse im...
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