Die Geschichte von Macbeth dürfte grob bekannt sein: sehr verkürzt wäre es so etwas wie: das Schicksal ereilt den tapferen wie dummen überheblichen Macbeth und seine kluge machtgeile Gattin am Ende doch - in Shakespeares Sprache freilich ist es ein kunstvoll gewobener vielfarbiger Teppich der Sprache. Dafür natürlich die fünf Sterne.
Daher nun zu der Frage, was diese komplett englische Ausgabe (Alexander Shakespeare/Collins) ausmacht. Ich schreibe dies ausdrücklich, weil hier offenbar die verschiedenen Ausgaben in den Rezensionen nicht getrennt werden.
Das Buch ist unter dieser ISBN zunächst broschiert, nicht gebunden, was ja auch okay ist. Der Text ist sehr ausführlich mit Anmerkungen versehen: diese sind links, Shakespeares Text rechts auf der Doppelseite. Daneben gibt es eine Einführung allgemein und speziell sowie eine Zusammenfassung plus Stichwortverzeichnis am Ende.
Brauchbar ist es fürs Theaterspielen, um was man spielt auch zu durchdringen. Englisch-Leistungskurse ebenso wie Leser mit tiefem Interesse werden hier ebenfalls gut bedient. Gut ist, dass auch schon 'mal mehrere Lesarten des Texts nebeneinander gestellt werden. Vier bis fünf Sterne für die Ausgabe: das macht fünf insgesamt.