Kurzbeschreibung
Tanz und Verbrechen, Spielwut und Kokainsucht, Hypnose und Razzia. Dr. Mabuse spielt Karten, er spielt Roulette, er spielt mit dem Leben der Menschen und mit ihrem Tod. Alle, denen er begegnet, macht er willfShrig, die Frauen beten ihn an. Einzig Staatsanwalt Wenk widersteht den suggestiven KrSften des Verbrechers. Er spielt mit, setzt sich selbst aufs Spiel und zieht das Netz um Mabuse immer enger.
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Der Verlag über das Buch
Die Geschichte des berühmt-berüchtigten Meisterverbrechers erscheint als drittes Hörbuch in der Reihe FILME ZUM HÖREN, nach den Hörbüchern DAS INDISCHE GRABMAL (insgesamt 3 x verfilmt) und VIER VON DER INFANTERIE, nach einem Roman von Ernst Johannsen, den G. W. Pabst kongenial unter dem Titel WESTFRONT 1918 verfilmte.
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Klappentext
Dieser spannende Sammelband vereint Norbert Jacques erfolgreich verfilmte Kultromane um den geheimnisumwitterten Dr. Mabuse. In »Dr. Mabuse, der Spieler« (1921) treibt ein Falschspieler sein Unwesen in den Spielsalons der jungen Weimarer Republik. Als der ehrgeizige Staatsanwalt von Wenk mit seinen Ermittlungen beginnt, sieht er sich bald einer ganzen Verbrecherorganisation gegenüber. Das gefährliche Katz-und-Maus-Spiel zwischen ihm und Dr. Mabuse, dem genial-wahnsinnigen Kopf der Organisation, beginnt ... In der Fortsetzung »Dr. Mabuses letztes Spiel« (1950) beweist der mittlerweile in einer Irrenanstalt eingesperrte und für klinisch tot erklärte Dr. Mabuse, daß auch hier weder die Gefahr noch die unheimliche Wirkung, die von ihm ausgehen, gebannt sind. Mit Hilfe seiner hypnotischen Fähigkeiten macht er den Psychiater Professor Born zu seinem verbrecherischen Werkzeug, mit dem er die Herrschaft über die Menschheit erlangen will. Als ihm Kriminalkommissar Lohmann endlich auf die Spur kommt, ist es fast zu spät ...
Über den Autor
Norbert Jacques (6.6.1880 bis 15.5.1954) gehört zu den Heerscharen der Autoren, über die die Zeit hinweggegangen ist: Von ihm ist heute kaum mehr geblieben als Fußnoten in der Literatur- und Filmgeschichte, Erwähnung findet er meist als einer der bekanntesten Vertreter des literarischen Exotismus. Dabei war er einst ein sehr vielversprechender Schriftsteller, dem mit seinem Roman Dr. Mabuse, der Spieler der kommerzielle Durchbruch gelang. Dieses, im Jahr 1920 in der Berliner Illustrierten Zeitung vorabgedruckte und dann 1921 im Ullstein-Verlag erschienene Werk verkaufte sich mehr als eine halbe Million Mal. [...] Überhaupt hat dieser Autor ein wechselvolles Leben geführt: Er war Weltenbummler, Abenteurer und Lebemann, er war ein vielschreibender Reise- und Unterhaltungsliterat, verwurzelt im geistigen Leben seiner Zeit. Er betätigte sich aber auch als Bauer und Forellenzüchter. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er für kurze Zeit Provinzbürgermeister. Verheiratet war er dreimal und er hatte drei Töchter, von denen zwei noch leben. Als prägend für sein ganzes Leben erwies sich seine Herkunft aus Luxemburg, mit dem ihn eine gegenseitige Hassliebe verband, wobei sich die Gegenseite zusehends für den Hass zuständig zeigte.
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