Um eines vorweg zu nehmen : wer die Fritz-Lang-Verfilmung aus den Jahren 1922-1924 kennt, wird bei der Lektüre der Romane das eine oder andere Mal verwundert sein. Der Film setzt zwar die Romanvorlage gut um (besser als manch andere Romanverfilmungen), aber die Handlungsstränge sind teilweise in einer anderen Reihenfolge angesiedelt. Darüber hinaus sind auch einige Namen nicht 1:1 übernommen worden (z.B. hat der junge Herr Hull im Film einen anderen Vornamen als im Roman). Die Romane sind sehr spannend und fesselnd geschrieben, es fällt schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Auch wenn man - wie es bei dem Verfasser dieser Rezension der Fall war - die Verfilmung gut kennt, verfällt man selten in die Situation, Buch und Film miteinander zu vergleichen. Man sollte es nicht tun, sondern lieber das Buch auf sich wirken lassen. Wenn man sich nach der Lektüre dieses Buches noch einmal der Filme annimmt, sieht man so manchen Handlungsstrang in einem ganz anderen Licht...