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Ma Mère - Meine Mutter
 
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Ma Mère - Meine Mutter

Isabelle Huppert , Louis Garrel , Christophe Honoré    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 18,99
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Produktinformation

  • Darsteller: Isabelle Huppert, Louis Garrel, Emma de Caunes
  • Regisseur(e): Christophe Honoré
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Französisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 19. Juni 2009
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 107 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0026MF4BK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.577 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Louis Garrel scheint auf Rollen zwischen sexueller Obsessionen und unschuldiger Liebe gebucht zu sein. Immer wieder findet man den 1983 geborenen Sohn des Regisseurs Philippe Garel ("Das verheimlichte Kind", "Unruhestifter") in Dreiecksbeziehungen ("Die Träumer", "Chanson der Liebe") und sexuellen Abenteuern. Der Film "Meine Mutter" stellt da keinesfalls eine Ausnahme, sondern gar einen Höhepunkt dar. Das Motiv des Inzests wird dabei besonders in Verbindung mit Religion und Obsession zum Tabubruch, aber es ist nicht nur der Inzest, der den Zuschauer auf eine harte Probe stellt, auch andere sexuelle Obsessionen spielen eine Rolle. Regisseur Christophe Honoré schafft es, eine geschickte Melange aus zeitgenössischem Drama und Literaturverfilmung zu kreieren, die zwar ein wenig sperrig daher kommt, der es aber an Spannung und Faszination nicht fehlt. FazitVerstörend und kompromisslos!

Moviemans Kommentar zur DVD: Die DVD bietet recht schroffes Bildmaterial, das allerdings ganz bewusst nicht auf Hochglanz zu setzen scheint. So lassen sich Rauschen, weiche Kontraste und eine Menge Artefakte wie Blockrauschen, Klötzchenbildungen und Bildruckeln entdecken. Farblich zeigen sich aufgrund des reichlich vorhandenen Sonnenlichts angenehm vitale Nuancen. Die Auflösung bleibt relativ grieselig (schwammiges Gesicht, 00:14:45 oder 00:22:35). Auch akustisch hört sich das Programm etwas schroff an. Vor allem die deutschen Synchronstimmen klingen reichlich schnöde und unmotiviert. So führt praktisch kein Weg darum herum, den Film im französischen Original anzuschauen, es sei denn, man lässt sich auf die gelangweilt klingenden Synchronsignale ein. Da keine Surroundfassung vorhanden ist, bleibt der räumliche Eindruck frontal. Das Bonusprogramm der DVD setzt sich aus einer ganze Menge von Trailern zum Film zusammen. Darunter finden sich der deutsche, der französische, der englische Trailer und ein deutscher Teaser. Hinzu kommen entfernte Szenen (8:00 Min.), eine Bildergalerie und ein alternatives Ende. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Der 17jährige Pierre verlebt eine behütete Jugend, bis er in den Sommerferien zu seinen Eltern auf die Kanarischen Inseln kommt. Sein Vater stirbt plötzlich und seine Mutter Hélène nimmt sich des Jungen an. Sie ist Nobel-Prostituierte und führt ihren Sohn nach und nach auf ihren nächtlichen Streifzügen in ausufernde Perversionen ein, ja, sie teilen sich sogar gemeinsam eine Geliebte, Réa. Diese sorgt dafür, dass Pierre in einem Rausch aus Exzessen und Orgien versinkt, in einem Strudel aus Unersättlichkeit, Hemmungslosigkeit und Überschreitung aller gültigen Moralvorstellungen. Ekstase und Euphorie mischen sich mit Ekel und Scham, bis die inzestuösen Begierden in einer

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Man sollte nicht gleich alles so ernst nehmen - schon gar nicht das Leben selbst.

Oft mit der Handkamera, quasi dokumentarisch, verfolgte Regisseur Christophe Honoré im 2004 produzierten "Ma Mère" Sommerfrischentage einer französischen Familie auf Gran Canaria. Zufalls-Urlauber dürfen ebenso mit rein wie Zufallsszenen - vergleichsweise kommt "Der Swimmingpool" wie ein ausgefeiltes Drama daher.

Pierre (Louis Garrel, 21) und Hélène (Isabelle Huppert, 51) trösten sich über den Tod des Gatten und Vaters intimst, aber - wie man auch an einigen Kommentaren hier sieht - nicht allgemein vermittelbar. Vielleicht sollte man an dieser Stelle darauf hinweisen, dass amerikanische Zahlen von 25% Inzest sprechen - es handelt sich also durchaus um ein keineswegs auf die alten Griechen beschränktes Massenphänomen, bei dem meiner Ansicht nach nichts dagegen spricht, es in Spielfilmen darzustellen.

Die Sache tändelt ein wenig durch die Zeit - die Mutter versucht, sich selbst etwas zurückzuziehen und ihre Freundin Réa (Joana Preiss) ins Spiel zu bringen - Prüden sei versichert: der Preiss ist's heiß, das werden Sie schlecht ertragen! Dann gibt es noch Hansi (Emma de Caunes, 28), die in meiner persönlichen Traumfrauen-Liste, welche deutlich von der der SZ abweicht, einen Spitzenrang einnimmt. Hansi mag Pierre, fühlt sich aber auch für die Rückenstärkung des einheimischen Sklaven verantwortlich. Pierre mag Hansi auch, liebt aber seine Mutter.

Ich will nicht alles ausplaudern, nur so viel: Es kommt zu einem Showdown, den man nicht so schnell vergisst. Es kommt auch zu einem Un-Happy End. Warum trotzdem so vielen der Film nicht gefällt? Weil er uns Menschen vorführt, die zwar eine größere Freiheit von Konventionen empfinden, aber dennoch von den gleichen Ängsten und Bedürfnissen getrieben werden wie wir alle. Damit zeigt er aber auch die sorgfältig weggesperrten, gefühlten "Abgründe" unserer Seele auf; zwischen dem, was man sich zugesteht, und dem, was man unterbewusst empfindet, klaffen Welten.

Solche Verspannungen bekommt natürlich ein provokanter Film schnell ab: Was wir selbst so sorgfältig verdrängen und tabuisieren, darf kein Christophe Honoré ungestraft auf die Leinewand werfen. Ein bisschen erinnert dieses Bild der Verklemmung an die Effekte, die Emmanuelle Arsan mit "Kindern der Lust" in einem Psychologinnen-Seminar hervorrufen würde. Der Unterschied zu Normalos könnte so zusammengefasst werden: Diese Privilegierten können es sich zeitlich und wegen ihres moralischen Sonderstatus erlauben, ihre Spannungen auszuleben - die meisten von uns Eingespannten und Verklemmten haben keine wirkliche Alternative zur Verdrängung.

Also hallo, Leute! Ich grenze mal die Nicht-Zielgruppen aus: Der Film ist selbstverständlich keine Selbstbefriedigungsvorlage, aber ansonsten wesentlich deutlicher und schon wegen der Echtheit erotischer als die Flensburger Serienstöhnerei. Wer mit derartiger Offenheit, die völlig unbemäntelt und nicht im Mindesten verschämt daher kommt, seine Probleme hat, wird sich auf die - eigentlich interessierende - Gefühlswelt der Protagonisten vor lauter Empörung schwerlich einlassen können.

Diejenigen, die dennoch verzweifelt nach dem Strohhalm "psychologischer Hintergrund" suchen, ein paar Tipps mit auf den Weg. Es geht natürlich um Pubertät, Ablösung vom Vater, Liebe zur Mutter (ich meine Liebe und nicht Mutterliebe). Es geht aber auch mindestens genauso um Hélène, die - kontrapunktisch zu Pierre - aus der Mitte des Lebens herausfindet. Der Abschied von ihrem geliebten Sohn ist für sie auch gleichzeitig der Abschied von einem offenen, tabulosen und lustorientierten Leben, von der Lebensmitte.

Auch die "Neben"-Rollen sind bedenkenswert: Die Situation der ewigen Freundin Réa, durch die - wenn man mir das flapsige Wortspiel verzeihen möge - die gleichen "Dick" und "Dünn" gegangen sind, die sich anders als Hélène noch nicht von diesem Leben und ihrer Gefährtin verabschieden möchte. Und natürlich die von mir so geschätzte Hanni, die gerne den emotionalen Verflechtungen, in die sie so tief eingewachsen ist, entfliehen würde.

Pierre präsentiert uns das Happy-End. Er besteht die Versuchung, ins spirituelle Abseits zu flüchten, er findet einen Weg aus den Konflikten mit der Mutter und startet bewusst ins Leben.

"Ma Mère" hat mit der Klavierspielerin nicht nur die vorzügliche und tiefgründige Frau Huppert gemeinsam, sondern auch die Tatsache, dass man die Bilder, Figuren und Emotionen auf Dauer mit sich herumtragen wird wie ein Muttermal. Und - sieh mal an - seit es "Ma Mère" gibt, regt sich die Riege der Verklemmten über "Die Klavierspielerin" nicht mehr so auf - das ist jetzt Kunst, der Stab der "spekulativen Dekadenz" konnte glücklich weitergereicht werden.

Viele kommen schon mit der echten Mutter ein Leben lang nicht klar. Meine Frau - keineswegs prüde - kann dagegen mit dem Film sehr schlecht umgehen. Seien Sie im eigenen Interesse vorsichtig! Man muss nicht jeden Film anschauen, dafür gibt es ja Rezensionen. Aber es ist nun einmal auch nicht einem Film anzulasten, dass nicht jeder mit einer extremen Realität zurechtkommt.

Denn eines ist ja wohl nicht zu bezweifeln: "Ma Mère" zeigt eine, wenn auch rare und elitäre, Realität. Man muss das ja nicht gleich zuhause nachmachen ...

Im Original 110 Minuten, Format 1,66:1 auf 35 mm Film, DD Stereo (IMDB)

film-jury 5* A0098 9.12.2010eg Genre: Drama

Emma de Caunes (* 9. September 1976 in Paris)
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1997 -* -0000 Un frère - Ein Bruder
....... R: Sylvie Verheyde D: Jeannick Gravelines, Emma de Caunes (César), Nils Tavernier
2002 Prix Romy-Schneider
2004 5* A0098 Ma Mère - Meine Mutter
....... R: Christophe Honoré D: Isabelle Huppert, Louis Garrel
....... D: Emma de Caunes, Joana Preiss, Jean-Baptiste Montagut
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19 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fröhlicher Muttertag 12. August 2009
Mit MA MÈRE liegt eine kongeniale Literaturverfilmung des gleichnamigen Romanfragments von Georges Batailles über eine inzestuöse Liebe zwischen Mutter und Sohn vor. Wie immer geht Batailles an die Grenzen der bürgerlichen Moral, ja überschreitet sie. Ein Film über die Macht des Hedonismus und die Zerstörung der Unschuld: Mutter und Sohn sind voneinander fasziniert, vor allem in physischer Hinsicht, es ist eine Reflexion über bürgerliche Tabus. Mit Superdiva Isabelle Huppert und dem wet dream-Boy Louis Garrel (DREAMERS und einer der 15 sexiest men alive) hat Regisseur Christophe Honoré eine Top-Besetzung, die bereits Programm ist. Dass dieser Film die verklemmten US-Amerikaner geradezu aus der Haut fahren lässt, sie verstört und wütend macht, weil Demoiselle Huppert nicht in deren altbackenes Mutterbild passt, zeichnet den Film geradezu aus. Religion, Sex und Tod - das immer wiederkehrende Thema Batailles - wird hier hervorragend nachgezeichnet. Der Inhalt? Hier in Steno: Sohn besucht seine Eltern auf Gran Canaria, Vater stirbt, Sohn masturbiert über den Pornos des Vaters, Mama schnüffelt an Sohnemanns Hintern und beschließt, ihren Filius in die Welt sexueller Irrungen und Wirrungen einzuführen (einschließlich Gruppensex), Mama überlässt Sohnemann eine Sex-Gespielin, aparterweise ihre Geliebte. Mama geht weiter hingebungsvoll ihrem Beruf als Edelnutte nach, alle treiben's mitein- und gegeneinander, Mama und Sohn suchen immer neue Aspekte - bis Mama plötzlich stirbt und Sohnemann nichts anderes einfällt, als sich an ihrem offenen Sarg selbst zu befriedigen. Genug Tabubrüche? "Das Begehren lässt uns schwach werden" murmelt Demoiselle Huppert und nach diesem Film fühlt man sich post-coital.

Verlust, sexuelles Fehlverhalten, Obsessionen, Inzest, Liebe, Egoismus, Schmerz, der Kampf um Anerkennung ... fast ist man versucht zu sagen, das kriegen nur die Franzosen so hin. Für Cineasten ein MUSS. Dieser Film ist wunderbar verdorben bis ins Mark und hinreißend
ver - rückt.
Grandios abstoßend! Abstoßend superb!!
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Extrem schwere Kost!
Heikle Storys sind ja nicht per se Grund zum Wegsehen, doch der Streifen haut mich um.
Kleinbrüstige Französinnen mit 3cm Nippeln und nackte Penisse allein sind auch nicht die Neuigkeit.
Ich kann aber zu keinem Zeitpunkt Intention und Notwendigkeit dieses Films erkennen!

Das schwere Thema und die sehr dichte Atmosphäre (CloseUps bis ins Riechepithel und Kameraschwenken statt Schnitte) machen den Film sehr zäh, überlagern aber nicht die fehlende Entwicklung der Protagonisten. Die Figuren verbleiben in "ihrer Sache", werden lediglich extremer. Nachdem ich 3 Anläufe zum Vollenden des Films benötigte und wegen Schockierung unterbrach, hoffte ich beim 3. Anlauf nur auf das Ende - der Film war nur noch stinklangweilig und öde!!!

Tabuthemen dieser Liga machen wohl auch ein bischen Angst, halten Dir selbst den Spiegel vor die Nase und Fragen "Na, und wie is mit Dir?". Kann man ertragen und mit sich selbst ausdiskutieren, aber nicht während eines "unnötigen" Films.

Fazit: Vorschusslorbeeren - wirklich heftig - keine Entwicklung, hoffen auf's Ende - endlich vorbei - nie wieder!
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