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check out @alexmaax dropping that dance cameo fiyah  in the Slink "Pink Christmas" music video  http://t.co/6efa4EeFKG


Biografie

Edward Scissorhands. Das Brettspiel „Dr. Bibber”. Sonic Youth. Claudia Schiffer? Plastik-Affen! Dies sind lediglich einige der Pop-Artefakte, die in dem potenziell Epilepsi auslösenden Slideshow-Video zur MS MR-Debütsingle „Hurricane“ auftauchen. Mit Song und Clip gelang es dem bis vor Kurzem noch von rätselhafter Komplett-Anonymität umwehten Indie-Pop Duo nicht nur, unter Musikfans weltweit große Neugier zu entfachen - auch mediale Meinungsmacher-Heavyweights wie Pitchfork, Forbes und Perez Hilton wurden auf die beiden New Yorker aufmerksam.

In dem Triphop-esken „Hurrican” singt Lizzy ... Lesen Sie mehr

Edward Scissorhands. Das Brettspiel „Dr. Bibber”. Sonic Youth. Claudia Schiffer? Plastik-Affen! Dies sind lediglich einige der Pop-Artefakte, die in dem potenziell Epilepsi auslösenden Slideshow-Video zur MS MR-Debütsingle „Hurricane“ auftauchen. Mit Song und Clip gelang es dem bis vor Kurzem noch von rätselhafter Komplett-Anonymität umwehten Indie-Pop Duo nicht nur, unter Musikfans weltweit große Neugier zu entfachen - auch mediale Meinungsmacher-Heavyweights wie Pitchfork, Forbes und Perez Hilton wurden auf die beiden New Yorker aufmerksam.

In dem Triphop-esken „Hurrican” singt Lizzy Plapinger mit rauchiger Stimme “…welcome to the inner workings of my mind / so dark and foul I can’t disguise…”, umsponnen von einem geschmeidigen Pattern-Teppich aus Echo-Streichern und Stakkato-Percussion aus der Werkstatt von Produzent und MS MR-Hälfte Max Hershenow. Textlich handelt der Song, der bis auf Platz eins bei „Hype Machine“ kam, von dem Hurrikan „Irene“, der im vergangenen Jahr Richtung Gotham zog. Aber das Video? Eher nicht.

„Jedes Mal, wenn ich es mir anschaue, sehe ich etwas anderes”, gibt Max zu. „Das Video ist so ein Mischmasch aus den Fotos, die wir auf unserer Tumblr-Seite gesammelt haben, eine Art fortlaufendes Stimmungsbarometer“. Wenn es eine Philosophie gibt, die die beiden bekennenden Chaos-Theorie-Dilettanten MS MR (ausgesprochen: „Miss Mister“) antreibt, ist es die berühmte Beobachtung des Medien-Theoretikers Marshall McLuhan, derzufolge das Medium die Botschaft ist. Das Duo hat diesen Gedanken so verinnerlicht, dass es jedes einzelne „Hurricane“-Bild selbst auswählte.

„Uns interessiert es, mit ‚Mixed Media‘ und Kollagen zu experimentieren“, sagt Lizzie, „und wie Musik all diese Plattformen überwindet“. Zentrales Testlabor hierfür: MS MRs lebhafte - und gleichsam geheimnisvolle - Tumblr-Seite, auf der sie eine Song-für-Song-Präsentation ihrer zweiten Veröffentlichung „Candy Bar Creep Show EP” durchführten (ihr erster Release „Ghost City USA“ war eine in Eigenregie veröffentlichte Zusammenstellung von Demo-Aufnahmen).

Die EP, die den Grundstein für das bis dato namenlose MS MR-Debütalbum legt (das im Frühling 2013 erscheinen soll), vereint musikalische Spurenelemente von Achtziger- und Neunziger-Pop bis zu Doo-Wop und Country. Die „Kitchen Sink“-Ästhetik erregte die Aufmerksamkeit des Vintage-Sound-Fachmanns Tom Elmhirst (Adele, Amy Winhouse u.a.), der die Songs in den legendären „Electric Lady“-Studios mit etwas „additional production“ anreicherte und abmischte. „Tom half uns, das Album so zu realisieren, wie wir es uns vorgestellt hatten“, erklärt Max. „Er reagiert auf Musik emotionaler und instinktiver als jeder andere Mensch, den ich kenne. Er war die perfekte Ergänzung.“
Das akustische Geschicklichkeitsspiel namens MS MR speist sich aus der reichhaltigen Inspirationsquellen-Bandbreite der beiden Mitglieder. „Wir hören sehr viele verschiedene Arten von Musik aus allerlei Genres und Epochen“, sagt Max. „Wir betrachten deshalb jeden Song als eigenständiges Projekt und experimentieren mit Kombinationen unerwarteter Elemente.“

Die Tatsache, dass Lizzy und Max überhaupt zusammen Musik machen, verdankt die Welt einem glücklichen Zufall. Wenn man sie so miteinander kichern hört und man mitbekommt, wie sie die Gedanken des anderen zu Ende führen, kann man kaum glauben, dass die beiden ehemaligen „Vassar College“-Studenten sich während ihrer gemeinsamen Hochschulzeit nie begegnet waren. Lizzy studierte Medienwissenschaften und veröffentlichte Platten bei ihrem eigenen Musikblog-Label Neon Gold (bei dem u.a. auch Tonträger von Passion Pit, Ellie Goulding, Gotye, Marina and the Diamonds erschienen). Max studierte „Urban Studies“ mit Schwerpunkt „Modern Dance“ und komponierte Musik für seine Choreographien. Durch gemeinsame Freunde trafen sie sich zwar flüchtig, aber ihre musikalische Partnerschaft begann erst nach dem Abschluss, als Lizzy einen unvoreingenommenen Musik-Sparringspartner für ihr neues, geheimes Projekt brauchte und Max auf der Suche nach neuen Künstlern war, mit denen er zusammen arbeiten konnte.

„Das hatte was von Online-Dating“, schmunzelt Max. „Vergiss alle Vorsichtsmaßnahmen! Schreib jemandem eine Email und hoffe das Beste!” Was er zu hören bekam, gefiel ihm - aber das machte Lizzy noch mehr Angst. „Ich war nervös, denn ich hatte nie vor irgendjemandem gesungen. Als er mir sagte, er habe Interesse, schob ich die Sache erst einmal ein paar Monate vor mir her“.

Drei Monate später, im Dezember 2010, fanden sie sich schließlich zusammen. Um den Grundstein für ihre zukünftige Zusammenarbeit zu legen, nahmen sie eine mitreißenden Coverversion des Patrick Wolf-Songs „Time Of My Life“ in Max‘ „Wandschrank-Studio“ auf. Neugierig geworden, in welche Gefilde sie das gemeinsame Musizieren noch bringen würde, beschlossen sie, einen weiteren Versuch zu wagen und sich an eigenem Songmaterial zu versuchen. Das Ergebnis dieser Session kennen wir heute als das ebenso aufbrausende wie sprunghafte „Bones“. „Es ist ein sehr persönlicher Song, der den Stil der Band geprägt hat“, sagt Lizzy. „Wenn man uns trifft, sind wir vielleicht sehr positiv und lebhaft, die Musik ist dagegen eine sehr viel ehrlichere Ausdrucksmöglichkeit für uns.“

Den Schritt in die Öffentlichkeit vollzogen die beiden erst vor Kurzem. Im Rahmen eines ausverkauften Gigs in der renommierten „Glasslands Gallery“ in Brooklyn enthüllten MS MR ihr Live-Set-Up. „Vermutlich hatten die Leute zwei Menschen mit Laptop auf der Bühne erwartet, aber es war von Anfang an klar, dass wir das nie machen würden“, sagt Lizzy. „Wir wollten, dass die Liveshow den Studioaufnahmen gerecht wird“, ergänzt Max, „also treten wir als Band auf, um der Musik jene Üppigkeit und Energie zu geben, die wir auch im Studio anstreben.“ Seit dem „Glasslands“-Auftritt spielte die Band auch in größeren Locations, u.a. auf Tour mit Marina And The Diamonds - eine Konzertreise, die sie beiden scherzhaft als „Tour mit Stützrädern“ bezeichnen. „Durch die ganze Erfahrung haben wir Seiten an uns entdeckt, die wir bislang noch nicht gar nicht bemerkt hatten“, zieht Max Bilanz.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Edward Scissorhands. Das Brettspiel „Dr. Bibber”. Sonic Youth. Claudia Schiffer? Plastik-Affen! Dies sind lediglich einige der Pop-Artefakte, die in dem potenziell Epilepsi auslösenden Slideshow-Video zur MS MR-Debütsingle „Hurricane“ auftauchen. Mit Song und Clip gelang es dem bis vor Kurzem noch von rätselhafter Komplett-Anonymität umwehten Indie-Pop Duo nicht nur, unter Musikfans weltweit große Neugier zu entfachen - auch mediale Meinungsmacher-Heavyweights wie Pitchfork, Forbes und Perez Hilton wurden auf die beiden New Yorker aufmerksam.

In dem Triphop-esken „Hurrican” singt Lizzy Plapinger mit rauchiger Stimme “…welcome to the inner workings of my mind / so dark and foul I can’t disguise…”, umsponnen von einem geschmeidigen Pattern-Teppich aus Echo-Streichern und Stakkato-Percussion aus der Werkstatt von Produzent und MS MR-Hälfte Max Hershenow. Textlich handelt der Song, der bis auf Platz eins bei „Hype Machine“ kam, von dem Hurrikan „Irene“, der im vergangenen Jahr Richtung Gotham zog. Aber das Video? Eher nicht.

„Jedes Mal, wenn ich es mir anschaue, sehe ich etwas anderes”, gibt Max zu. „Das Video ist so ein Mischmasch aus den Fotos, die wir auf unserer Tumblr-Seite gesammelt haben, eine Art fortlaufendes Stimmungsbarometer“. Wenn es eine Philosophie gibt, die die beiden bekennenden Chaos-Theorie-Dilettanten MS MR (ausgesprochen: „Miss Mister“) antreibt, ist es die berühmte Beobachtung des Medien-Theoretikers Marshall McLuhan, derzufolge das Medium die Botschaft ist. Das Duo hat diesen Gedanken so verinnerlicht, dass es jedes einzelne „Hurricane“-Bild selbst auswählte.

„Uns interessiert es, mit ‚Mixed Media‘ und Kollagen zu experimentieren“, sagt Lizzie, „und wie Musik all diese Plattformen überwindet“. Zentrales Testlabor hierfür: MS MRs lebhafte - und gleichsam geheimnisvolle - Tumblr-Seite, auf der sie eine Song-für-Song-Präsentation ihrer zweiten Veröffentlichung „Candy Bar Creep Show EP” durchführten (ihr erster Release „Ghost City USA“ war eine in Eigenregie veröffentlichte Zusammenstellung von Demo-Aufnahmen).

Die EP, die den Grundstein für das bis dato namenlose MS MR-Debütalbum legt (das im Frühling 2013 erscheinen soll), vereint musikalische Spurenelemente von Achtziger- und Neunziger-Pop bis zu Doo-Wop und Country. Die „Kitchen Sink“-Ästhetik erregte die Aufmerksamkeit des Vintage-Sound-Fachmanns Tom Elmhirst (Adele, Amy Winhouse u.a.), der die Songs in den legendären „Electric Lady“-Studios mit etwas „additional production“ anreicherte und abmischte. „Tom half uns, das Album so zu realisieren, wie wir es uns vorgestellt hatten“, erklärt Max. „Er reagiert auf Musik emotionaler und instinktiver als jeder andere Mensch, den ich kenne. Er war die perfekte Ergänzung.“
Das akustische Geschicklichkeitsspiel namens MS MR speist sich aus der reichhaltigen Inspirationsquellen-Bandbreite der beiden Mitglieder. „Wir hören sehr viele verschiedene Arten von Musik aus allerlei Genres und Epochen“, sagt Max. „Wir betrachten deshalb jeden Song als eigenständiges Projekt und experimentieren mit Kombinationen unerwarteter Elemente.“

Die Tatsache, dass Lizzy und Max überhaupt zusammen Musik machen, verdankt die Welt einem glücklichen Zufall. Wenn man sie so miteinander kichern hört und man mitbekommt, wie sie die Gedanken des anderen zu Ende führen, kann man kaum glauben, dass die beiden ehemaligen „Vassar College“-Studenten sich während ihrer gemeinsamen Hochschulzeit nie begegnet waren. Lizzy studierte Medienwissenschaften und veröffentlichte Platten bei ihrem eigenen Musikblog-Label Neon Gold (bei dem u.a. auch Tonträger von Passion Pit, Ellie Goulding, Gotye, Marina and the Diamonds erschienen). Max studierte „Urban Studies“ mit Schwerpunkt „Modern Dance“ und komponierte Musik für seine Choreographien. Durch gemeinsame Freunde trafen sie sich zwar flüchtig, aber ihre musikalische Partnerschaft begann erst nach dem Abschluss, als Lizzy einen unvoreingenommenen Musik-Sparringspartner für ihr neues, geheimes Projekt brauchte und Max auf der Suche nach neuen Künstlern war, mit denen er zusammen arbeiten konnte.

„Das hatte was von Online-Dating“, schmunzelt Max. „Vergiss alle Vorsichtsmaßnahmen! Schreib jemandem eine Email und hoffe das Beste!” Was er zu hören bekam, gefiel ihm - aber das machte Lizzy noch mehr Angst. „Ich war nervös, denn ich hatte nie vor irgendjemandem gesungen. Als er mir sagte, er habe Interesse, schob ich die Sache erst einmal ein paar Monate vor mir her“.

Drei Monate später, im Dezember 2010, fanden sie sich schließlich zusammen. Um den Grundstein für ihre zukünftige Zusammenarbeit zu legen, nahmen sie eine mitreißenden Coverversion des Patrick Wolf-Songs „Time Of My Life“ in Max‘ „Wandschrank-Studio“ auf. Neugierig geworden, in welche Gefilde sie das gemeinsame Musizieren noch bringen würde, beschlossen sie, einen weiteren Versuch zu wagen und sich an eigenem Songmaterial zu versuchen. Das Ergebnis dieser Session kennen wir heute als das ebenso aufbrausende wie sprunghafte „Bones“. „Es ist ein sehr persönlicher Song, der den Stil der Band geprägt hat“, sagt Lizzy. „Wenn man uns trifft, sind wir vielleicht sehr positiv und lebhaft, die Musik ist dagegen eine sehr viel ehrlichere Ausdrucksmöglichkeit für uns.“

Den Schritt in die Öffentlichkeit vollzogen die beiden erst vor Kurzem. Im Rahmen eines ausverkauften Gigs in der renommierten „Glasslands Gallery“ in Brooklyn enthüllten MS MR ihr Live-Set-Up. „Vermutlich hatten die Leute zwei Menschen mit Laptop auf der Bühne erwartet, aber es war von Anfang an klar, dass wir das nie machen würden“, sagt Lizzy. „Wir wollten, dass die Liveshow den Studioaufnahmen gerecht wird“, ergänzt Max, „also treten wir als Band auf, um der Musik jene Üppigkeit und Energie zu geben, die wir auch im Studio anstreben.“ Seit dem „Glasslands“-Auftritt spielte die Band auch in größeren Locations, u.a. auf Tour mit Marina And The Diamonds - eine Konzertreise, die sie beiden scherzhaft als „Tour mit Stützrädern“ bezeichnen. „Durch die ganze Erfahrung haben wir Seiten an uns entdeckt, die wir bislang noch nicht gar nicht bemerkt hatten“, zieht Max Bilanz.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Edward Scissorhands. Das Brettspiel „Dr. Bibber”. Sonic Youth. Claudia Schiffer? Plastik-Affen! Dies sind lediglich einige der Pop-Artefakte, die in dem potenziell Epilepsi auslösenden Slideshow-Video zur MS MR-Debütsingle „Hurricane“ auftauchen. Mit Song und Clip gelang es dem bis vor Kurzem noch von rätselhafter Komplett-Anonymität umwehten Indie-Pop Duo nicht nur, unter Musikfans weltweit große Neugier zu entfachen - auch mediale Meinungsmacher-Heavyweights wie Pitchfork, Forbes und Perez Hilton wurden auf die beiden New Yorker aufmerksam.

In dem Triphop-esken „Hurrican” singt Lizzy Plapinger mit rauchiger Stimme “…welcome to the inner workings of my mind / so dark and foul I can’t disguise…”, umsponnen von einem geschmeidigen Pattern-Teppich aus Echo-Streichern und Stakkato-Percussion aus der Werkstatt von Produzent und MS MR-Hälfte Max Hershenow. Textlich handelt der Song, der bis auf Platz eins bei „Hype Machine“ kam, von dem Hurrikan „Irene“, der im vergangenen Jahr Richtung Gotham zog. Aber das Video? Eher nicht.

„Jedes Mal, wenn ich es mir anschaue, sehe ich etwas anderes”, gibt Max zu. „Das Video ist so ein Mischmasch aus den Fotos, die wir auf unserer Tumblr-Seite gesammelt haben, eine Art fortlaufendes Stimmungsbarometer“. Wenn es eine Philosophie gibt, die die beiden bekennenden Chaos-Theorie-Dilettanten MS MR (ausgesprochen: „Miss Mister“) antreibt, ist es die berühmte Beobachtung des Medien-Theoretikers Marshall McLuhan, derzufolge das Medium die Botschaft ist. Das Duo hat diesen Gedanken so verinnerlicht, dass es jedes einzelne „Hurricane“-Bild selbst auswählte.

„Uns interessiert es, mit ‚Mixed Media‘ und Kollagen zu experimentieren“, sagt Lizzie, „und wie Musik all diese Plattformen überwindet“. Zentrales Testlabor hierfür: MS MRs lebhafte - und gleichsam geheimnisvolle - Tumblr-Seite, auf der sie eine Song-für-Song-Präsentation ihrer zweiten Veröffentlichung „Candy Bar Creep Show EP” durchführten (ihr erster Release „Ghost City USA“ war eine in Eigenregie veröffentlichte Zusammenstellung von Demo-Aufnahmen).

Die EP, die den Grundstein für das bis dato namenlose MS MR-Debütalbum legt (das im Frühling 2013 erscheinen soll), vereint musikalische Spurenelemente von Achtziger- und Neunziger-Pop bis zu Doo-Wop und Country. Die „Kitchen Sink“-Ästhetik erregte die Aufmerksamkeit des Vintage-Sound-Fachmanns Tom Elmhirst (Adele, Amy Winhouse u.a.), der die Songs in den legendären „Electric Lady“-Studios mit etwas „additional production“ anreicherte und abmischte. „Tom half uns, das Album so zu realisieren, wie wir es uns vorgestellt hatten“, erklärt Max. „Er reagiert auf Musik emotionaler und instinktiver als jeder andere Mensch, den ich kenne. Er war die perfekte Ergänzung.“
Das akustische Geschicklichkeitsspiel namens MS MR speist sich aus der reichhaltigen Inspirationsquellen-Bandbreite der beiden Mitglieder. „Wir hören sehr viele verschiedene Arten von Musik aus allerlei Genres und Epochen“, sagt Max. „Wir betrachten deshalb jeden Song als eigenständiges Projekt und experimentieren mit Kombinationen unerwarteter Elemente.“

Die Tatsache, dass Lizzy und Max überhaupt zusammen Musik machen, verdankt die Welt einem glücklichen Zufall. Wenn man sie so miteinander kichern hört und man mitbekommt, wie sie die Gedanken des anderen zu Ende führen, kann man kaum glauben, dass die beiden ehemaligen „Vassar College“-Studenten sich während ihrer gemeinsamen Hochschulzeit nie begegnet waren. Lizzy studierte Medienwissenschaften und veröffentlichte Platten bei ihrem eigenen Musikblog-Label Neon Gold (bei dem u.a. auch Tonträger von Passion Pit, Ellie Goulding, Gotye, Marina and the Diamonds erschienen). Max studierte „Urban Studies“ mit Schwerpunkt „Modern Dance“ und komponierte Musik für seine Choreographien. Durch gemeinsame Freunde trafen sie sich zwar flüchtig, aber ihre musikalische Partnerschaft begann erst nach dem Abschluss, als Lizzy einen unvoreingenommenen Musik-Sparringspartner für ihr neues, geheimes Projekt brauchte und Max auf der Suche nach neuen Künstlern war, mit denen er zusammen arbeiten konnte.

„Das hatte was von Online-Dating“, schmunzelt Max. „Vergiss alle Vorsichtsmaßnahmen! Schreib jemandem eine Email und hoffe das Beste!” Was er zu hören bekam, gefiel ihm - aber das machte Lizzy noch mehr Angst. „Ich war nervös, denn ich hatte nie vor irgendjemandem gesungen. Als er mir sagte, er habe Interesse, schob ich die Sache erst einmal ein paar Monate vor mir her“.

Drei Monate später, im Dezember 2010, fanden sie sich schließlich zusammen. Um den Grundstein für ihre zukünftige Zusammenarbeit zu legen, nahmen sie eine mitreißenden Coverversion des Patrick Wolf-Songs „Time Of My Life“ in Max‘ „Wandschrank-Studio“ auf. Neugierig geworden, in welche Gefilde sie das gemeinsame Musizieren noch bringen würde, beschlossen sie, einen weiteren Versuch zu wagen und sich an eigenem Songmaterial zu versuchen. Das Ergebnis dieser Session kennen wir heute als das ebenso aufbrausende wie sprunghafte „Bones“. „Es ist ein sehr persönlicher Song, der den Stil der Band geprägt hat“, sagt Lizzy. „Wenn man uns trifft, sind wir vielleicht sehr positiv und lebhaft, die Musik ist dagegen eine sehr viel ehrlichere Ausdrucksmöglichkeit für uns.“

Den Schritt in die Öffentlichkeit vollzogen die beiden erst vor Kurzem. Im Rahmen eines ausverkauften Gigs in der renommierten „Glasslands Gallery“ in Brooklyn enthüllten MS MR ihr Live-Set-Up. „Vermutlich hatten die Leute zwei Menschen mit Laptop auf der Bühne erwartet, aber es war von Anfang an klar, dass wir das nie machen würden“, sagt Lizzy. „Wir wollten, dass die Liveshow den Studioaufnahmen gerecht wird“, ergänzt Max, „also treten wir als Band auf, um der Musik jene Üppigkeit und Energie zu geben, die wir auch im Studio anstreben.“ Seit dem „Glasslands“-Auftritt spielte die Band auch in größeren Locations, u.a. auf Tour mit Marina And The Diamonds - eine Konzertreise, die sie beiden scherzhaft als „Tour mit Stützrädern“ bezeichnen. „Durch die ganze Erfahrung haben wir Seiten an uns entdeckt, die wir bislang noch nicht gar nicht bemerkt hatten“, zieht Max Bilanz.

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