MR 73 2008

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(35)
In HD erhältlichAuf Prime erhältlich

Der vom Leben schwer gebeutelte Kommissar Schneider entführt im Suff einen Linienbus und muss nun am Schreibtisch fort von den Ermittlungen in einem Serienkiller-Fall sein Dasein pflegen. Seinen Instinkt hat er dennoch nicht verloren: Als ein sadistischer Sexualmörder freikommt, wendet sich Justine, die traumatisierte Überlebende seines letzten Massakers, hilfesuchend an Schneider

Darsteller:
Daniel Auteuil, Olivia Bonamy
Laufzeit:
2 Stunden 0 Minuten

Verfügbar in HD auf unterstützten Geräten

MR 73

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Details zu diesem Titel

Genre Kriminalfilm, Thriller
Regisseur Olivier Marchal
Darsteller Daniel Auteuil, Olivia Bonamy
Nebendarsteller Catherine Marchal, Francis Renaud, Gérald Laroche, Guy Lecluyse, Philippe Nahon, Swan Demarsan, Virginia Anderson, Moussa Maaskri, Frédéric Schoendoerffer
Studio Eurovideo
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

3.9 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt auf 13. März 2010
Format: DVD
...und trotzdem ist es passiert." Mehr kann der Ermittler Louis Schneider(Daniel Auteuil) Marie(Catherine Marchal), von der internen Ermittlung, nicht erwidern. Sie weiß um Louis schreckliche Vergangenheit. Seine Frau ist seit einem Unfall pflegebedürftig und nicht mehr ansprechbar, das gemeinsame Kind wurde getötet. Und Marie weiß auch um Louis Schneiders Gegenwart. Das Leben eines hoffnungslosen Alkoholikers, der seinen Körper zum Wrack und seinen Geist zur Folterkammer umgewandelt hat. Aber Louis Schneider ist ein hervorragender Polizist, ob betrunken oder nicht.

So bleibt er an dem Fall eines Serienmörders, obwohl er strafversetzt wurde und seinen dienstlichen Alltag am Beschwerdeschreibtisch verbringen soll. Der Killer tötet allein stehende Frauen auf bestialische Art und Weise. Schneiders Nachfolger Kovalski(Francis Renaud) kommt in dem Fall nicht weiter, aber Schneider entdeckt eine Spur. Das erzählt er jedoch nicht dem korrupten Kovalski, sondern seinem ehemaligen Mitarbeiter Mateo(Gerald LaRoche).

Zur gleichen Zeit wartet der grausame Doppelmörder Charles Subra(Phillipe Nahon) auf seine Begnadigung. 25 Jahre hat er für den Mord an den Eltern von Justin(Olivia Bonamy) gesessen. Jetzt scheint er bekehrt und religiös geworden zu sein. Aber das ist nur eine Maske. Subra ist eine Bestie in Menschengestalt. Als Justine erfährt, dass der Mörder in Freiheit kommt, wendet sie sich an Schneider. Der hat Subra damals verhaftet. In ihm findet sie jedoch keine Hilfe, sondern nur einen schwer kranken Mann, der dringend Hilfe braucht. Am Ende verbindet das Schicksal die beiden Geschichten um Louis Schneider...

In -MR73- ist die Handschrift Olivier Marchals unverkennbar.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Heisenberg auf 25. März 2010
Format: DVD
Dem vom Leben erschlagene Alkoholwrack-Kommissar Schneider wird ein Serienkiller-Fall entzogen. Seinen Instinkt hat der Alkoholwrack-Kommissar dennoch nicht verloren: Als ein sadistischer Sexualmörder und Soziopath aufgrund seines vorgeblichen und sehr katholischen Sinneswandels im Knast freikommt, wendet sich Justine, die traumatisierte Überlebende seines letzten Massakers an Schneider. Der geht seinen Weg konsequent radikal und stringent zu Ende .....

Dieser Film ertrinkt einen, zieht einen direkt in die Hölle hinab und zeichnet auf gespenstisch hohem Niveau ein desaströses Bild von Menschen, die all ihre Hoffnung dumpf verloren haben. Ein Stieg Larsson hätte eine derartige Sin City nicht erschütternder ersonnen nur höchst wahrscheinlich sehr viel umständlicher.

Hier dagegen kommt jede Szene dunkel, düster, qualvoll und rabenschwarz unmittelbar auf den Punkt ohne undurchsichtige und verschwommene Verschwörungstheorien.

Ein großartiger Daniel Auteuil in einem großartigen Werk, welches noch lange nachwirkt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lothar Hitzges auf 7. Juli 2010
Format: DVD
Der vom Leben schwer gezeichnete französische Ermittlungsbeamte Schneider hat seine Tochter verloren und seine Frau vegetiert im Krankenhaus dahin. Er selbst befindet sich in psychologischer Therapie, doch sein wahrer Therapeut ist der Alkohol. Als er im Suff einen Bus entführt, scheint dies das Ende seiner Karriere zu sein. Aufgrund seiner Verdienste wird die Sache unter den Tisch gekehrt und Schneider wird in den Innendienst versetzt.

In Marseille tötet er Serienkiller wohlhabende Frauen auf bestialische Weise. Ohne Schneider ermittelt das verbleibende Team auf konventionellen Weise weiter ohne eine recht Spur zu haben. Schneider, der nach wie vor Verbündete und Feinde in den Reihen seiner Kollegen hat, ermittelt auf eigene Faust weiter und verlässt sich dabei ausschließlich auf seine Instinkte, die ihm seine früheren Erfolge bescherten. Als er dem Täter sehr nahe kommt, weiht er einen Kollegen ein und bittet diesen um Hilfe bei der Festnahme. Der Zugriff wird zum Fiasko. Schneiders Kollege und der vermeintliche Täter sterben. Schneider steht vor den Trümmern seines Lebens und greift zur Waffe.

Der Protagonist ist ein menschliches Wrack und übertrifft dabei das Klischee Schimanski um Längen. Ihm bleibt nur sein Spürsinn, der ihn untrüglich auf die Spur des Täter führt. Dieser klassische Antiheld bewegt sich durch eine trostlose Welt. Selbst die Villen der Reichen sind denkbar hässlich; von den Gefängnissen ganz zu schweigen. Zudem regnet es häufig und heftig. Der Klimawandel ist im Kriminalfilm angekommen. Der Handlungsstrang ist schwierig. Und während man als Zuschauer brav Figuren und Ereignisse zuordnet, freut man sich über Längen, wo anscheinend nichts passiert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Uli H. auf 20. April 2010
Format: DVD
"Gott ist ein A...loch. Irgendwann bring ich ihn um." Mit diesen Worten des abgestürzten Kommissars Schneider beginnt Olivier Marchals düsterer und brettharter Cop-Thriller und in der Tat scheint Schneider diese Mischung aus Anklage und Lebensweisheit zu seinem Motto auserkoren zu haben. Nach dem Tod seiner Tochter und einem Unfall seiner Frau, den sie nur schwerstbehindert und pflegebedürftig überstanden hat während Schneider seiner Affäre mit einer Kollegin nachging, hängt der unbestritten kompetente Polizist an der Flasche. So begegnen wir zu Beginn des handwerklich souverän gedrehten Films einem jämmerlichen Helden, der auf aberwitzige Art und Weise einen Linienbus entführt. Bereits hier präsentiert sich der zuständige Polizeiapparat als korruptes System, wird doch alles versucht, um die Angelegenheit intern und ohne Publicity zu regeln.

Doch der gebrochene Schneider kann es nicht lassen und ermittelt inoffiziell weiter in zwei parallel ablaufenden Handlungssträngen. Einerseits versucht er akribisch, einen sadistischen Mörder von Haustierbesitzern zu fassen, andererseits kümmert er sich aufopferungsvoll um die hübsche Justine, die sich vor der Freilassung eines mehrfachen Mörders und Vergewaltigers zu Tode fürchtet, hat doch dieses Monster ihre Mutter auf abscheulichste Art und Weise gequält und getötet. Schneider präsentiert sich dabei als bemitleidenswerte, durchaus sympathische Figur, dessen Leben hoffnungslos aus den Fugen geraten ist. Doch der Cop steht stellvertretend für eine wahnsinnig gewordene Welt, in der nahezu jede Gräueltat vorstellbar ist.
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