Problem: Dreijährige, sehr große Tochter (17 kg), schwangere Ehefrau (soll also wenig tragen)und ich will bergwandern gehen.
Was nun, da beinahe alle Kindertragen die ich im Netz gefunden habe, eine Gesamtgewichtsbegrenzung von ungefähr 20 kg angeben?
Da blieb für mich nur eine Trage der mir bis dato unbekannten Firma Montis (bis 25 kg).
Diese wurde also bestellt, kam außergewöhnlich schnell und funktioniert sehr gut.
Minus: Etwas fummeliges Regendach, etwas fummeliger Ein- und Ausstieg.
Plus: So bequem, dass die Tochter regelmäßig in der Kraxe einschlief, große Zuladung, ordentliches Tragesystem, Regen- Sonnendach gleich dabei, günstiger Preis.
Es mag aufwendigere Tragesysteme auf dem Markt geben und es mag Tragen geben, bei denen weniger Gefummel (s.o.) nötig ist. Diese kosten dann aber mutmaßlich erheblich mehr.
Besonders gut ist die Zuladekapazität bzw. das mögliche Gesammtgewicht.
Ich war mit der Kraxe und dem Töchterchen auch alleine unterwegs. Ohne die entsprechende Zuladung (Brotzeit, Getränke, Regenjacken, Pulli, kleine Notfallausrüstung etc.) wäre dies nicht möglich gewesen.
Einziges "Problem" dabei: Wieweit ein Elternteil in der Lage ist, 25 kg länger bei einer Wanderung zu schleppen sollte jeder selber bedenken. Ich bin durchaus das Tragen von erheblichen Lasten in den Bergen gewöhnt (ehemaliger Gebirgsjäger) und war trotzdem einige Male am Limit.
Dafür kann die Kraxe aber nichts, man sollte halt nur genau überlegen, wieviel man denn tatsächlich tragen kann. "Montis Hoover" dürfte hier regelmäßig nicht der leistungslimitierende Faktor sein.