Grundsätzlich ist es für Liebhaber von Belletristik immer ein guter Tip, von „Büchern zum Film" die Finger zu lassen. Bücher, die als „Begleitmaterial", im Rahmen des „Merchandising" entstanden sind, taugen normalerweise weder literarisch noch inhaltlich viel. Aber ab und an findet man doch ein entsprechendes Buch, das sich gut und ohne Ärger lesen läßt. Eines dieser seltenen Exemplare ist MIB - Men in Black. Das Buch, das sich erwartungsgemäß eng an den Film anlehnt, ist gleichzeitig gut geschrieben und amüsant. Dafür ist es schwer in ein Genre einzuordnen, da es gleichzeitig ein Science Fiction Roman, eine Komödie und ein Thriller ist. Ausgangspunkt ist die geheimnisvolle Behörde MIB, deren Aufgabe es ist, die Einwanderung von Aliens auf der Erde zu kontrollieren und illegale Einwanderer aufzuspüren. Um die Entdeckung eines derartigen illegalen Immigranten, der zudem nichts anderes vorhat, als die Erde in einen Vernichtungskrieg zu verwickeln, geht es in dem Roman. Selbstverständlich gelingt es, diesen Weltuntergang zu verhindern, und wie die schwarzgekleideten Behördenvertreter dies schaffen, sorgt für amüsante Unterhaltung. Und es schadet auch nichts, wenn man den zugrundeliegenden Film nicht kennt!