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MI 5: Die wahre Geschichte des britischen Geheimdienstes [Gebundene Ausgabe]

Christopher Andrew , Enrico Heinemann , Norbert Juraschitz , Stephan Gebauer
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 24,95 kostenlose Lieferung Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

10. März 2010
Für wen hat Mata Hari wirklich spioniert? Was genau haben Kim Philby und die legendären Cambridge Five an Stalin verraten? Wie wurde der Atomspion Klaus Fuchs enttarnt? In seiner großen Geschichte des britischen Geheimdienstes MI 5 lässt Christopher Andrew, einer der führenden Experten, einschlägige Ereignisse und Personen der Geheimdienstgeschichte des 20. Jahrhunderts in neuem Licht erscheinen. Er offenbart die Identität zahlreicher Topspione und räumt mit hartnäckigen Mythen auf. Am Anfang stand die Angst vor einer Invasion der »Hunnen«. Doch spätestens im Ersten Weltkrieg hatte man die Spionageaktivitäten der Deutschen im Griff. Im Zweiten Weltkrieg gelang es dann mit hoher Effizienz, deutsche Spione umzudrehen und als Doppelagenten einzusetzen. Weit weniger effektiv war MI 5 gegenüber der sowjetischen Infiltration. Im Kalten Krieg kam die Abwehr von Technologie- und Wirtschaftsspionage hinzu, in der Gegenwart vor allem der Terrorismus der IRA und islamistischer Gruppen. Andrews Buch ist ein publizistisches Ereignis ohne Beispiel. Anlässlich des 100. Jahrestags seiner Gründung hat das MI 5 ihm exklusiv die Archive geöffnet. So war es möglich, erstmals umfassend und mit einer Fülle unbekannter Details Triumphe und Niederlagen dieser geheimnisumwitterten Institution zu schildern.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 912 Seiten
  • Verlag: Propyläen Verlag (10. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3549073798
  • ISBN-13: 978-3549073797
  • Originaltitel: The Defence of the Realm. The Authorized History of MI 5
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,8 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 507.250 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christopher Andrew, Professor für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte an der Cambridge University. Leiter der British Intelligence Study Group. Fernsehdokumentationen zu zeitgeschichtlichen und internationalen Themen. Zahlreiche Buchveröffentlichungen zur Geschichte der Geheimdienste, darunter der Weltbestseller Das Schwarzbuch des KGB. Moskaus Kampf gegen den Westen (1999).



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Kundenrezensionen

3.6 von 5 Sternen
3.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichten aus der Geschichte 18. April 2010
Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Fern ab aller Agentenidylle aus TV oder Kino hat im letzten Jahr der bis heute immer noch geheimnisumwitterte britische Security Service MI 5 seinen 100. Geburtstag gefeiert.

Es ist eine kleine Sensation, dass aus diesem Anlass dieses Buch erscheinen konnte. Einmalig in der internationalen Geheimdienstgeschichte dürfte sein, dass ein Autor und in diesem Falle der führende Geheimdienstexperte schlechthin Christopher Andrew die Archive des MI 5 nutzen durfte. Herausgekommen ist die bisher einzige Geschichte dieses Geheimdienstes. Historiker werden an diesem Buch nicht vorbeikommen.

Folgerichtig beginnt der Autor dann auch im Jahre 1909. Mit dem Auftrag "Natur und Umfang der ausländischen Spionage, die gegenwärtig in unserem Land betrieben wird, und die Gefahr, die sie für uns darstellt zu untersuchen." wurde der Geheimdienst im Oktober 1909 gegründet. Fast immer galten Deutschland und Russland als die größten Feinde.

Akribisch und äußerst faktenreich geht der Autor chronologisch in seiner Geschichte vorwärts. Dabei beschreibt er auch das Scheitern des deutschen Geheimdienstes zu Zeiten des I. Weltkrieges. Er geht ein auf die Zeit zwischen den Weltkriegen und arbeitet sehr gut und ausführlich die Zeit des kalten Krieges auf. Lebendig und stellenweise sehr aktionsreich wird es dort, wo Andrew persönliche Schicksale und bislang unbekannte Geschichten erzählt. Eine Vielzahl von Fotos lässt die Geschichte einmal mehr lebendig werden.

Letztes Kapitel des Buches und heutiger Hauptfeind zugleich ist der religiös motivierte Terror. Nach den Anschlägen in Amerika hat sich die gesamte Aufgabenausrichtung grundlegend geändert.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant und doch belanglos 1. Juni 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Im großen und ganzen fand ich das Buch sehr interessant aber auf eine andere Weise leider doch eher belanglos. Der Autor bietet hier eine semi-offizielle Geschichte des Mi5, die zu seinem hundertjährigen Bestehen herausgegeben wurde. Dementsprechend ist der O-Ton meist positiv, was für die neuere Zeit dann doch etwas übertrieben wirkt. Das mehrmalige Herausstreichen des Folterverbots für Mitarbeiter des Dienstes und die eindrucksvolle, aber naturgemäß nicht nachvollziehbare Erfolgsbilanz wirkt etwas schönfärberisch aber alles in allem bemüht sich der Autor doch um eine ausgewogene Sichtweise. Bei all den Erfolgen fällt das ja auch nicht schwer.

Die Geschichte des Mi5 wird vor allem durch die Gefahrenquellen Englands bestimmt. Der Autor beschreibt ausführlich die Phasen der Gefahrenabwehr. Anfangs gegen die Deutschen, dann die Russen und mit einem diffusen Übergang gegen den nahöstlichen und nordirländischen Terrorismus. Es werden auch die ,vom Mi5 selbst als einziges Beispiel unsauberer Methoden genannten, Bespitzelungen bei der Entkolonialisierung des ehemaligen Empire beschrieben.
Überrascht hat mich der Inhalt dadurch eher weniger obwohl mir viele Einzelepisoden nicht bekannt waren. Der größere Kontext benötigt aber kaum über 700 Seiten, selbst um eine hundertjährige Institution wie den Mi5 ausführlich zu beschreiben. Dafür waren mir die herangezogenen Beispiele zu trivial und bestätigten mir soundso nur mein begrenztes Vorwissen. Das Buch bietet aber dennoch eine schöne Trivialhistorie einer Geheimdienstbehörde und bietet einen guten Einblick über deren Entstehungsgeschichte und weiteren Entwicklung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Im Großen und Ganzen kann ich mich den voherigen Rezensionen anschließen. Es wird nichts verraten, was nicht sowieso schon bekannt gewesen ist, dafür ist das Endergebnis definitiv lesenswert.
Leider habe ich nur die deutsche Übersetzung gelesen und in dieser finden sich ein paar Fehler. So wird bspw. der US-Amerikanische Kryptoanalytiker Meredith Gardner, zur Frau.
Wer sich also die deutsche Übersetzung, dieses definitiv empfehlnswerten Buches, vornimmt, sollte mit "offenen Augen" lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von NN TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Dass es ein gewichtiger Beitrag zur Geschichte des britischen Geheimdienstes ist, beweist schon das schiere Volumen des Bandes und dafür steht auch der erzseriöse Historiker Christopher Andrew. Ob man als Einzelperson überhaupt die Menge des Materials erfassen, bündeln und adäquat darstellen kann, scheint fraglich. Man kann es wohl nur, wenn man sich konsequent chrono-thematisch vorarbeitet und mehr wagt Andrew tatsächlich nicht. So wird die interessante Entwicklung des Inlandsgeheimdienstes, der mit einer Handvoll Enthusiasten begann und offiziell mittlerweile 5000 Menschen in Lohn und Brot hat, annähernd fassbar.

Faszinierend zu sehen, wie die Feindbilder wechseln: Waren es von 1909 bis 1945 die Deutschen, so wurden diese bald von den Sowjets und den eigenen Kommunisten abgelöst, es kam die IRA dazu und schließlich definiert man sich im 21. Jahrhundert nicht mehr als Gegenspionage-, sondern Gegenterrorismusinstitution. Um allen ideologischen Fallstricken zu entgehen, und durchaus in der Tradition der englischen Geschichtsschreibung, bemüht sich Andrew um einen ruhigen Ton, vermeidet polarisierende Bewertungen, entsensationalisiert die Arbeit des Geheimdienstes. Das wirkt einerseits positiv objektiv, nimmt der Geschichte allerdings jegliche Spitze, jegliche Spannung, die einen Geheimdienst nun mal auch ausmacht, ohne dabei die bürokratische Hauptarbeit vernachlässigen zu wollen. Wer behauptet, dieses Buch enthielte nichts Neues, muss allwissend sein, denn vieles dürfte zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgeführt worden sein - leider oft in einem übervorsichtigen Anschlag. Sicher, was die spektakulären Fälle betrifft, wie etwa Philby und die "Magnificent Five" (Nr.
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