Dank des Wetters komme ich dazu, endlich mal wieder etwas im Haus zu tun. Da sind noch Wände neu zu verputzen, denn durch Risse im Estrich dringt Feuchtigkeit ein und man sollte nicht zu lange warten, bis man diese Schäden ausbessert. Ein Traum für Heimwerker, die ihren Keller sanieren wollen oder müssen, ist der Super-Haftgrund von MEM.
Die Risse im Mauerwerk habe ich zunächst ein wenig aufgestemmt, d.h. verbreitert, sie dann mit Super-Haftgrund ausgestrichen und anschließend wieder zugespachtelt. Nach der Aushärtung waren diese Stellen absolut dicht. Schäden wegen eindringender Feuchtigkeit werden wir also hoffentlich ab jetzt nicht mehr zu befürchten haben.
Um zu gewährleisten, dass die Haftung zwischen dem alten Putz und dem neuen Putz perfekt ist, habe ich danach die kompletten Wände mit dem MEM Super-Haftgrund bestrichen. Die richtige Verdünnung verbessert die Eigenschaften: Auf 10 Liter Wasser habe ich 2,5 Liter Haftvermittler gegeben. Verarbeiten bzw. auftragen lässt er sich verdünnt problemlos und auch besonders flexibel. Wichtig ist vor der Arbeit, dass der Untergrund fettfrei und staubfrei ist. Lose Teile sollte man also abbürsten.
Wenn der Untergrund stark saugend ist, kann man auch 1:1 verdünnen. Man sollte die verwendete Menge von der Saugfähigkeit des Untergrundmaterials abhängig machen. Die Empfehlung des Herstellers ist, ungefähr 0,2 Liter/m² zuzusetzen. Die Verarbeitungstemperatur reicht von + 5° C bis + 30° C.
Was mir wichtig ist: Es handelt sich um ein lösemittelfreies Produkt, was nur schwach, im Grunde fast gar nicht, riecht. Den verwendeten Pinsel oder Quast kann man nach der Arbeit mit Wasser reinigen. Ein optimales Produkt. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und kann es nur weiterempfehlen.