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Kundenrezensionen

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am 1. März 2014
COVER
Das Cover ist ein richtiger Hingucker und wird dem Zombiegenre mehr als gerecht. Es deutet auf den Inhalt hin und als Betrachter merkt man gleich, dass da etwas wirklich Zombiehaftes zwischen den Seiten auf einen wartet. Mich hat es überzeugt und auch nach dem lesen kann ich sagen, dass es sehr gut zum Inhalt passt.

MEINUNG
Ich verzichte an dieser Stelle auf eine gesonderte Inhaltsangabe, da in meinen Augen der Klappentext schon genug verrät, werde aber wahrscheinlich hier und da innerhalb der Rezension noch auf den Inhalt zurück greifen, ohne zu Spoilern versteht sich.
„900 Meilen“ ist ein Zombieroman und ich liebe Zombiegeschichten. Ob kurz oder lang, blutig oder anders interpretiert, ich lese sie alle. Was heißt, dass ich schon einige Zombiegeschichten gelesen habe. Gute und schlechte. Zu welchen zähle ich persönlich „900 Meilen“?

~Atemberaubende Handlung
Das Erste, was ich sofort positiv erwähnen möchte, ist der Anfang. In meinen Augen einer der besten Zombiegeschichtenanfänge die ich je gelesen habe. Ohne große Vorrede landet man im Geschehen und hat genau wie der Protagonist keine Ahnung, was eigentlich los ist. Als Leser kommt man kaum zum Luft holen.
Der Autor setzt den Spannungsbogen direkt zu Anfang so hoch an, sodass ich mit einem starken Abfall von eben diesem rechnete.
Aber nichts da.
Gekonnt mischt der Autor etwas ruhigere Szenen mit Spannung und Aktion.
Es wird wirklich nie langweilig. Natürlich fällt es bei einem so hohen Spannungsbogen schwer, diesen irgendwie noch höher schrauben zu können. Dadurch, dass die Handlung ja doch immer noch etwas gesteigert werden muss, sind einige Szenen recht blutig und stellenweise vielleicht auch eklig, wodurch „900 Meilen“ sicherlich nichts für zartbesaitete Leser ist. Wer sich aber im blutigen Zombiehorrorgenre zu Hause fühlt, kommt damit auf jeden Fall zurecht. Es geht brutal zu und der Autor zeigt auch die menschlichen Abgründe innerhalb einer Zombieapokalypse auf. Nichts wird verschönert und die Protagonisten müssen wortwörtlich um ihr Leben kämpfen.

~Unscheinbar Held
Der Hauptprotagonist ist John. John ist Banker, hockt in einem langweiligen Meeting und kurze Zeit später kämpft er um sein Überleben. Als Figur fand ich John stellenweise sehr unscheinbar und manchmal auch langweilig. Er kann im Grunde gar nichts und wäre wahrscheinlich schon längst tot, wenn das Glück nicht dauerhaft auf seiner Seite stehen würde. Wenn man aber die Geschichte als ganze betrachtet, ist John genauso eine Person, die höchstwahrscheinlich in einer Zombieapokalypse überleben würde.
Er ist clever und hat eine Motivation, für die er töten würde. 900 Meilen trennen ihn von seiner Frau und für ihn ist vollkommen klar, dass er diese Entfernung irgendwie überbrücken muss. John verändert sich während der Geschichte und wird von einem Anzugträger recht schnell zu einem Menschen, der sich zu verteidigen weiß. Sein Misstrauen wächst und er fängt an, das Leben als solches anders zu sehen. Seine Entwicklung fand ich am interessantesten und auch am größten.

~Offensichtlicher Held
Kyle ist Sicherheitsmann in dem Gebäude, in dem zu Beginn der Apokalypse auch John festsitzt. Er war Soldat, hat Muskeln, kann schießen und weißt überhaupt die besten Voraussetzungen auf, diese Krise zu überleben. John und er schließen sich zusammen und meiner Meinung nach ist dass das Beste, was John passieren konnte.
Ich habe schnell aufgehört zu zählen, wie oft Kyle ihm das Leben rettet. Die Geschichte wäre schnell zu Ende gewesen, denn John hat ein fragwürdiges Talent mit Zombies aneinander zu geraten und Kyle ist immer in letzter Sekunde da um ihn zu retten. Ansonsten ist mit Kyle ein Rätsel und ich muss zugeben, am Ende der Geschichte war ich in Bezug auf ihn sehr unbefriedigt. Ich weiß rein gar nichts über ihn. Der Autor gibt nur ganz, ganz wenige Hintergrundinformationen über ihn raus. Ich hatte das Gefühl, dass Kyle einfach nur dafür wichtig war, das John überlebt.

~Nebencharaktere
Natürlich sind John und Kyle nicht die Einzigen, die überlebt haben, obwohl das Gefühl an einigen Stellen in der Geschichte aufkommen könnte. Es gibt eine ganze Menge Nebencharaktere, die so verschieden sind, dass der Autor da wirklich ganze Arbeit geleistet hat. Allerdings scheint es mir, dass es eher die „bösen“ Menschen sind, auf die hier mehr eingegangen wird und der Zusammenhalt innerhalb einer Krise kommt nur sehr schwer rüber. Den Menschen steigt wohl das Zombiedasein zu Kopf denn schnell spaltet sich auch die Spreu vom Weizen und es gibt die Oberklasse-Menschen und das Fußvolk. Gegen Ende hat der Autor noch einmal richtig aufgetrumpft und zeigt uns Lesern den Bodensatz der menschlichen Zivilisation. Ich denke, dass der Autor das am besten kann. Die Gegensätze der menschlichen Entwicklung innerhalb einer extremen Situationen aufzeigen und umsetzen. Ohne große Adjektive zeigt er durch die Handlungen, wer sich für etwas Besseres hält und wer für andere einsteht. Wenn manche Szenen gegen Ende auch etwas überspannt erscheinen, fand ich sie doch glaubhaft und die Handlungen nachvollziehbar.

~Fehlender Schmerz
Es gibt wirklich wenig, über das ich „meckern“ könnte. Aber eine Sache ist mir dann doch nicht ganz geheuer. Es gibt eine Szene, in der wird einem Menschen sehr viel Schmerz zugefügt. Zwar wird er gerettet und die Wunde verbunden, aber bis zum Ende hört oder sieht man als Leser davon gar nichts mehr. Ich will nicht näher auf diese Szene eingehen, weil sie in meinen Augen wichtig für die Figurenentwicklung ist, aber auch wenn der Mann Schmerzmittel bekommen hat, der Schock groß ist oder er andere Dinge im Kopf hat: Ein Verband muss mal gewechselt werden, auch wenn die Zombies umherwandeln. Schmerzmittel halten nicht ewig und auch der Schock klingt irgendwann ab.

~Das Ende
Das Ende fand ich doof. Ehrlich. Aber … ich hab dann erfahren, dass der Autor am Fortsetzungsband arbeitet. Das wusste ich zu Beginn nämlich noch nicht und für mich hat diese Info einiges geändert. Kyle ist nun nicht mehr nur ein flacher Zombietötungssoldat, sondern hat das Potenzial eine wirklich interessante Figur zu werden, denn im ersten Band hat der Autor ihn wirklich geheimnisvoll dargestellt.
Ich bin gespannt, was er im zweiten Band alles anstellt. Das Ende ist auch nicht mehr doof, sondern ein so megamäßig fieser Cliffhanger, dass ich dem Autor das Buch gerne an den Kopf werfen würde. Ist ein eBook, was das Unterfangen schwer macht, aber vorstellen kann man es sich ja. Außerdem besteht so die Chance, dass der Autor die vielen offenen Fäden aufgreift und zu einem ordentlichen Gesamtbild zusammensetzt.

FAZIT
„900 Meilen“ von S. Jonathan Davis ist für Fans des Zombiegenres ein „must read“. Der extrem hohe Spannungsbogen und die Aufzeichnung einer in sehr kurzer Zeit stark zerstörten Welt überzeugten mich sofort. Wen jetzt recht blutige Szenen und bis ins Detail beschriebene Zombies nicht abschrecken können, der ist bei dieser Zombiegeschichte genau richtig.
„900 Meilen“ bekommt von mir knappe 5 von 5 Marken. Wäre die Information zum Fortsetzungsband nicht gekommen, wären es weniger geworden, aber als Auftakt ist das eine sehr gelungene Geschichte.
Vielen Dank an den Luzifer Verlag für das Rezensionsexemplar und die Möglichkeit der Teilnahme an der Leserunde.
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am 7. November 2014
lässt sich dieses Buch lesen. Es ist sehr kurzweilig und vielleicht gerade jetzt zum teils ekelhaften Herbstwetter die ideale Lektüre für einen ausgedehnten Nachmittag auf der Couch. Ist natürlich nur was für Leute die das Genre mögen. Der Inhalt wurde ja bereits reichlich beschrieben, darum gehe ich darauf nicht ein.

Mir gefiel es sehr gut und ich konnte es gar nicht aus der Hand legen.
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am 24. Oktober 2014
Zuerst einmal kann ich die schlechten Rezensionen nicht verstehen. Jeder der sich das Buch kauft, weiß, worauf er sich einlässt. Es ist ein Zombie-Buch!!! Da kann ich keine tiefschürfende Dramatik erwarten. Das Buch liefert genau das was es versprochen hat.

Ich finde die Charaktere sehr überzeugend und man fiebert in jeder Minute mit Ihnen. Es liefert auch abwechselnde Szenen und immer wieder Wendungen die gut platziert sind. Ich hätte mir auch ein besseres Ende erhofft, aber wie ich schon aus anderen Büchern gelernt habe, bekommt man nicht immer was man will :-)

Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen, es ist und bleibt ein Zombie-Buch und liefert auch genau das.
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am 13. Januar 2016
Rezension ,,900 Meilen" von S. Jonathan Davis

900 Meilen ist der Auftakt zur Reihe einer Zombie-Apokalypse. Der erste Band ist mit 280 Seiten am 01.04.14 im Luzifer-Verlag erschienen.

Inhaltsangabe:
John ist ein Killer. Das war er nicht immer. Er war ein Geschäftsmann … vor der Apokalypse.Als sich die Toten plötzlich erheben, ist er in New York gefangen und es beginnt ein grauenvoller 900-Meilen-Wettlauf gegen die Zeit, als John versucht, zu seiner Frau zu gelangen.Schnell muss er feststellen, dass die Zombies das Geringste seiner Probleme sind. Hautnah erlebt er die Schrecken, die Menschen verbreiten, wenn es plötzlich keine Regeln mehr gibt; wenn abscheuliches Handeln keine Konsequenzen birgt und der Tod allgegenwärtig ist. John verbündet sich mit Kyle, einem ehemaligen Armeepiloten. Gemeinsam fliehen sie aus New York. Auf ihrer Flucht treffen sie einen Mann, der behauptet, die Schlüssel zu einer Untergrundfestung namens Avalon zu besitzen … Werden sich die beiden in Sicherheit bringen können? Werden Sie es zu Johns Frau schaffen, bevor es zu spät ist? Machen Sie sich bereit, John und Kyle in diesem rasanten Endzeit-Thriller zu begleiten.

Cover:
Das Cover gefällt mir für dieses Thema eigentlich recht gut. Der oben dargestellte Zombie und die Personen unter dem Titel sind nicht sehr hervorgehoben, was ich aber in diesem Fall auch passend finde.
Rundum ein gelungenes Cover mit einer hochwertigen glatten Haptik.

Charaktere:
Das Buch beinhaltet interessante Charaktere und Personen. Die Hauptperson ist John und seine Ambition ist es, als die Apokalypse beginnt, zu seiner Frau zu gelangen, die nebenbei erwähnt auch noch schwanger von ihm ist.
Als ein treuer Begleiter erweist sich Kyle, ein ehemaliger Armeepilot, der sich vor keinen Körperkontakt mit den Zombies scheut.
Bei beiden oder sogar bei allen Personen im Buch gefällt mir der wunderbare Sarkasmus bzw. Zynismus, der die bedrückende Stimmung ein wenig aufhellt.

Zwischendurch hat der Autor noch fiese und hinterhältige Personen geschaffen, die Kyle und John teilweise in Lebensgefahr bringen. Mir gefällt das Abwegen, wer ist gut, wer ist böse?

Meine Meinung:
Ich dachte bislang, dass Zombie-Bücher nicht so mein Ding wären. Dieser Horror-Thriller belehrte mich jedoch eines besseren. Ich stellte mir sie bislang inhaltslos mit viel Gemetzel vor. Es kamen zwar sehr viele Kämpfe vor und somit viel Gemetzel, inhaltslos war dieses Buch aber ganz und gar nicht.

Es beginnt eigentlich ganz pragmatisch, einfach. Plötzlich erheben sich die Zombies, jeder Mensch muss scheinbar irgendwas im Inneren haben, das ihn beim Tod in einen Zombie verwandelt. Und die Zombies greifen dann wiederum andere lebende Menschen an. So wird auch nicht viel drumherum erzählt, sondern es geht gleich zur Sache. Geziert wird jedes Kapitel noch mit einer kleinen Zeichnung unterschiedlichen Zombies.

,,Ich ließ den Fettsack, der auf mir lag, los. Sein weit geöffneter Mund näherte sich mir. Ich konnte tief in seinen Rachen sehen, als ich den Hammer seitlich gegen seinen Kopf schlug. Der Körper erschlaffte und fiel auf den Postbeamten. Dadurch war ich immer noch zwischen dem Bürgersteig, der Wand und den beiden Kreaturen eingeklemmt." S.80

Die Erzählweise des Herrn Davis gefällt mir, denn er schreibt in der Ich-Form, wodurch die ausgelösten Emotionen viel besser auf den Leser überkommen. Auch gefällt mir der zynische Tonfall sehr gut, der mit der melancholischen Grundstimmung wunderbar harmoniert.

Das Buch konnte mich mit Spannung und Angst beim Lesen halten, umso froher bin ich nun, dass es wohl noch weitere Bände geben wird.
Was ich bei Büchern immer klasse finde, ist, wenn sie auf der letzten Seite, am besten sogar noch im letzten Satz den Leser noch mal richtig aufwühlen. Hier gab es ohnehin schon ein sehr emotionales Ende, was durch diesen Schocker im letzten Satz noch mal getoppt wird. Das Ende mag aber wohl nicht jedem gefallen.
Horrorfragmente gibt es viele, auch gibt es ein großes Gemetzel. Teilweise gibt es doch sehr gruselige Vorstellungen von kriechenden Zombies.
Aber für mich alles im Rahmen und ,,ertragbar".

Fazit:
Der Horrorthriller hat mich vollkommen überzeugt. Bücher über Apokalypsen können bei mir seit McCarthys ,,Die Straße" sowieso immer punkten, so auch dieses Buch.
Zum Schluss möchte ich die Rezension beenden, wie ich das Buch beendet habe, und zwar mit den Worten ,,ach du Scheiße". (Nicht im negativen, sondern im geschockten Sinne -> positiv)
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am 18. Mai 2015
Der Author hält sich nicht lange mit der Einleitung und dem Aufbau der Geschichte auf, sondern startet unmittelbar vor dem Ausbruch der Zombie Apokalypse. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende spannend. Da John ein konkretes Ziel hat (zu seiner Frau und dem ungeboren Kind zu gelangen) und die beiden sporadisch Kontakt zueinander aufnehmen können wird ein zusätzlicher Spannungsmoment in die Geschichte eingebaut.
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am 1. Juni 2014
In 900 Meilen wird sehr eindrucksvoll beschieben was wäre wenn das unausprechliche passieren würde und ich denke das es ziemlich zutreffend beschrieben ist! Der Roman ist gleichermassen fesselnd als auch verstörend und in gewisser weise sogar zutreffend... Mad Max und Zombies im Jahr 2014...
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am 22. Juli 2014
Schnell, spannend und wirklich gute Story. Ich habe das Buch an zwei Abenden verschlungen. Die Story ist rund, der Schreibstil sehr angenehm zu lesen und die Stimmung wechselnd zwischen Hoffnung und totaler Hoffnungslosigkeit. Ein wirklich sehr gutes Buch in diesem Genre!!
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am 24. Mai 2016
Beim Lesen des Buches habe ich mich ehrlich gefragt, ob ich nicht auch einmal versuchen sollte ein solches Buch zu schreiben.
Der Zombiehype rollt und die entsprechende Literatur verkauft sich gut.
Kann gut sein, dass mein Buch ähnlich schlecht wäre, wie das von Davis. Aber einen Versuch wäre es wert.

Es gibt in diesem Buch keinen Spannungsbogen. Der Author rennt die Türe ein und dann geht es rund.
Leider trägt diese Strategie nicht lange und hat mich schnell den Kopf schütteln lassen. Es ist leider unterkomplex....die Hauptpersonen sind schwach... Leiber nicht.
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am 13. März 2014
Cover

Das rot mit den verzehrten Gesichtern ist gleich auf den ersten Blick sehr düster. Unten sieht man ein Dreiergespann. Die Charakter? Oder einfach jemand der flieht? Trotz der Andeutung bleibt es dem Leser überlassen sich diesbezüglich zu entscheiden und das Bild der Charaktere im eigenen Kopf zu entwickeln.
Der Titel sticht gut hervor.

Handlung

Eine Radiodurchsage erscheint wie ein Witz. Tote erheben sich und haben nur eines im Sinn.
Jagen!Töten!Fressen!

Doch was anfänglich wie ein Witz klingt, wird bei ein Wettlauf um sein Leben. Untote tauchen auf, blockieren seinen Rückweg und machen jeden Tag zu einer Horrorshow, der nicht jeder entkommen kann. Doch John muss es schaffen. Seine Frau braucht ihn! Sie ist hochschwanger und die Sorge um sie lässt ihn über sich herauswachsen.
Doch wird er es schaffen? Immerhin liegen 900 Mailen Zombieverpesteter Weg zwischen ihnen. Der Wettlauf beginnt.

Charaktere

Hohn als Hauptcharakter ist unheimlich sympathisch. Seinen Überlebenswillen bewundert man nicht nur einmal. Was erst bei ihm sehr unscheinbar beginnt, langweiliger Job, langweiliger Tag, entpuppt sich als Überraschung. Denn er hat ein Ziel für das er tötet! Seien Entwicklung im Storyverlauf ist realistisch.
Kyle ist mir auch richtig ans Herz gewachsen. Seine ganz eigene militärische-Art hat ihn für mich hervorragend in die Geschichte passen lassen. Zusammen mit John gaben sie einfach ein super Team ab. Ohne ihn wäre John bestimmt nicht so weit gekommen. Immerhin hatte der gute Geschäftsmann so ein Talent in so manche Auseinandersetzung rein zu gelangen ;)

Schreibstil

Schon von Beginn an, zieht einen der Stil in den Bann. Flüssig lässt er den Leser in die Zombiewelt fallen. Man landet direkt im Geschehen. Kein langes drum herum reden, nichts. Man ist drin und dann geht’s los. Zeit zum Luftholen hat man kaum. Viel eher bleibt es realistisch und zu jeder Stunde mehr als nur ein wenig gefährlich.
Man will das Buch nicht beiseite legen!

Meinung

Zombiebücher sind an sich immer eine Sache. Genau wie die Filme schaffen wenige es wirklich realistisch und auch glaubwürdig rüber zu kommen. Besonders da viele zwar Flucht und co dann gut beschreiben, aber nicht die Abgründe in welche der Mensch durch das ganze plötzlich fällt. Und viele werden sich in solchen Situationen nun eben nicht zum besserem wandeln. So ist es schnell klar, das die Zombies nicht die einzige Gefahr ist. Wenn Waffen, Essen, das Leben selbst, knapp ist. Gehen Leute über Leichen. Und eben nicht nur über die der Zombies. Genau das hat dieses Buch wunderbar eingefangen. So ist 900 Meilen einfach ein Must-read für alle Fans des gepflegten Grauens.
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am 25. Februar 2014
Der Büroangestellte John ist nach einem Streit 900 Meilen von seiner Frau entfernt, als plötzlich die Menschen in seiner Umgebung sich in Zombies verwandelt und er in seinem Büro feststellen muss, jetzt geht es ums nackte Leben und jeder ist sich selber der Nächste. Er fast den Entschluss nur weg von diesem Grauen und zurück zu seiner Frau. Aber auch bei seiner Frau läuft es nicht besser im Punkto Zombiesverwandlung und so beginn ein Wettlauf mit der Zeit und der Technik. Denn immer mehr an moderter Technik bricht plötzlich zusammen in der Welt. In dieser Situation schließt er sich dem Soldaten Kyle an und beide versuchen der Zombiehölle zu entkommen. Nach kurzer Zeit und einigen Schwierigkeiten treffen sie auf Michael , der ihnen von einem Ort mit Namen Avalon erzählt. Da gibt es keine Zombies und alles wäre wunderbar. Also versuchen sie zu Dritt nun dieses Paradies zu erreichen. Aber ist es vielleicht ein Platz zum Überleben und gibt es diesen Ort wirklich? Und was wird aus Johns Frau?

Davon handelt der spannende und gruslige Roman.

Meine Meinung:

Der Autor verbindet geschickt klassische Elemente aus Zombieromanen mit seinen eigenen Vorstellung . So bleibt Platz für Überraschung und Wendungen, die zusätzlich spannende Momente dem Leser bescheren.
Auch hat der Romanen einen typischen amerikanischen Einschlag und ist durchaus auch, was mir sehr gut gefallen hat etwas sozialkritisch angehaucht.

Der Schreibstil ist locker, gruslig , zum Teil auch recht eklig genau diese Zutaten braucht es wie ich finde für eine gute Zombiegeschichte. Das Ende ist so nicht vorhersehbar und ist letztendlich deshalb auch entsprechend traurig/düster.

Als Startgeschichte für weitere geplante Folgen ein toller Auftakt . Kann ich gerne so weiterempfehlen.
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