Nachdem der Support auf die Meldung der untenstehenden Fehler in keiner Weise reagierte, habe ich versucht, meinen letzten (!) schon begonnenen Film mit Magix noch zu Ende zu bringen, bevor ich endgültig und definitiv zu einem anderen Produkt wechseln werde.
Dabei sind einige weitere Effekte aufgefallen:
- Buttons mit Funktionen, die im Handbuch beschrieben werden, sind im Programm schlichtweg nicht vorhanden.
- Man kann zwar sein Projekt auf DVD archivieren (" Strg + Umschalt + R - Filme und Medien auf DVD brennen"), aber wenn man jemals auf die Idee kommen sollte, eine solche Archivierung zurückholen zu wollen, komt das böse Erwachen: das geht nämlich nicht. Das mag im Zeitalter günstiger externer Festplatten nicht mehr so sehr das Thema sein, trotzdem ist es für jeden, der diesen Weg versucht, mehr als ärgerlich, zumal man das i.d.R. erst viel zu spät bemerkt.
- Wenn man, z.B. bei eingefügten Fotos, die Anzeigezeit ändern will (Button "auf alle anwenden"), wird willkürlich irgendeine andere Zeit eingestellt.Dies läßt sich nicht (mehr) umgehen. In den Vorversionen war dieser Fehler noch nicht vorhanden.
- im DVD-Menü fehlt manchmal ein einzelner Film in der Übersicht. Dieser Fehler läßt sich dann nicht beheben. Sehr ärgerlich.
- Abstürze kann man relativ leicht reproduzierbar herstellen, z.B. durch Wechsel der Ansichten
- Um einigermaßen Übersicht über die Projekte und Dateien zu erhalten und zur Not auch mal einen Bug des Programmes korrigieren zu können, kann man pro Projekt / Film ein Verzeichnis angeben, in das die zugehörigen HDP-, AVI- ... Dateien gespeichert werden SOLLTEN. Schade ist nur, daß das Programm sich nicht die Bohne darum kümmert und die Daten irgendwo willkürlich quer über die Festplatte verstreut.
- Um trotzdem die Festplatte zu bereinigen, kann man den "Lösch-Assistenten" benutzen. Dieser gibt genau vor, welche Dateien nicht mehr benötigt werden. Leider kann der Assistent nicht zwischen nötigen und überflüssigen Dateien unterscheiden und löscht qer durch die Festplatte alle möglichen Dateien (positiv ;-)) ist zu vermerken, daß er sich bei dieser Zerstörung auf Magix-Datein beschränkt). Wenn man sich also darauf verläßt, um ältere Projekte von der Festplatte zu entfernen, kann man sicher sein, daß von den aktuellen Projekten auch einige Dateien verschwunden sind. Dann kann man eben nochmal von vorne anfangen...
Leider muß man in der Bewertung mindestens einen Stern angeben, sonst hätte ich eine glatte Null vergeben.
Die Qualität dieser Software ist wirklich vollkommen indiskutabel.
Aber das Beste kommt noch:
Mit diesem Programm droht der TOTALE DATENVERLUST EINES KOMPLETTEN FILMPROJEKTES: ich habe mit großen Aufwand mein Filmprojekt bearbeitet, etwas zwei volle Tage meiner wertvollen knappen Zeit investiert, dann einen Probebrand einer DVD angefertigt und wollte nur noch ein paar kleine letzte Korrekturen anbringen. Da poppt plätzlich eine kleine unscheinbare Meldung hoch: "Ihr Projekt wird nun in einem neuen Format gespeichert, sie können danach unverändert weiterarbeiten". In diesem Moment ist es auch schon zu spät, einen Button für "Abbrechen" gibt es nämlich nicht. Sobald man die Meldung bestätigt hat, ist eine zentrale Verwaltungsdatei des Projektes komplett auf Nimmerwiedersehen im Nirwana verschwunden. Es sind also nicht nur die Daten der aktuellen Sitzung verloren, wie man das von den "üblichen" Abstürzen kennt; dagegen könnte man sich noch durch regelmäßiges Speichern absichern, sondern das gesamte Projekt ist zerstört und man kann - sollte man tatsächlich noch Lust haben - ganz von vorne anfangen und mal wieder die Rohdaten von der Kamera einspielen - nicht zur Strafe, nur zur Übung ;-)) . Klar, daß ich das nicht mehr mit Magix Video de Luxe tun werden.
Da sind die ganzen nachstehenden Fehler, die ich früher einmal beschrieben habe, fast schon nebensächlich. Vom Support ist keine Hilfe zu erwarten. Der geht konsequent auf Tauchstation.
Hier die Vorgeschichte:
ich nutze das Programm schon seit einigen Jahren und kenne einige Vorgängerversionen. Das Programm ist übersichtlich, leicht zu erlernen, und nach einigen Versuchen mit Konkurrenzprodukten habe ich mich für MAgix entschieden.
ABER: Das Programm hat seit Urzeiten einen ganz banalen Fehler, auf den ich bald gestoßen bin und der das Arbeiten damit sehr ärgerlich bis u.U. unmöglich macht. Ich habe diesen mahrfach an den Support gemeldet. Dort hat man möglicherweise meine Meldung nicht verstanden.
!!! Meine erneute Nachfrage beim Support wurde nicht beantwortet. !!!
Ganz offensichtlich ist nicht beabsichtigt, diesen ebenso banalen wie ärgerlichen Fehler zu beheben.
Da nützen mir die ganzen neuen Features wie volle HDV-Unterstützung, Dolby-Digital 2.0 oder neue aufregende Effekte überhaupt nichts, wenn ich mit einem Schnittprogramm den Film nicht schneiden kann, ohne dabei häßliche Seiteneffekte zu erzielen.
Ich werde daher - so ärgerlich dies ist - auf eines der Konkurrenzprodukte umsteigen und mit der Einarbeitung nochmal bei Null anfangen müssen.
Hier der Wortlaut der Fehlermeldung, die ich Magix geschickt habe.
Wenn ich im Timeline-Modus eine Szene verkürze (Anfang entfernen - Tastaturkürzel "K" oder Objektende entfernen - "U", wie im Handbuch S. 38/39 sowie S. 87 beschrieben) oder die Szene ganz entferne und danach die Lücke im "intelligenten Mausmodus" schließe, werden die Anfangs- und Ende-Marken der einzelnen Szenen nicht richtig nachgezogen. Dies führt anschließend zu unschönen Effekten, wenn ich eine der Video-Cleaning-Funktionen nutzen will, da sich diese dann nicht auf das ausgewählte Objekt, sondern nur auf einen Teil davon und zusätzlich auf einen Teil des nicht angewählten Nachbarobjektes auswirken. Auch wenn ich im Übersichtsmodus schlicht Szenen umgruppieren möchte (wie im Handbuch S. 42 beschrieben), wird eben nicht die gewünschte Szene verschoben, sondern nur ein Teil dieser und ein Teil der nachfolgenden Szene. Damit sind alle diese schönen Funktionen Ihres Programmes faktisch nicht mehr anwendbar, sobald ich eine Szene wie oben beschrieben verkürzt habe. Das Schneiden des unbrauchbaren Materials ganz an das Ende meiner Bearbeitungen zu stellen, halte ich nicht für eine praktikable Lösung.
Ob die automatische Szenenerkennung als Workaround verwendet werden kann, habe ich noch nicht ausprobiert.
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie diesen kleinen, aber leider sehr wirkungsvollen Bug beheben könnten. Angesichts des beeindruckenden Funktionsumfangs Ihres Programmes dürfte es ein relativ geringer Aufwand sein, die genannten Begrenzungen der Szenen richtig zu errechnen.
Und der einzige Hinweis von Magix, den ich bisher erhielt:
Diese Funktion ist auch in der aktuellen Version von Videodeluxe nicht vorhanden. Dort können Sie allerdings an beliebeigen Stellen Marker setzen, die sich mit den Szenen bewegen lassen.
Mein Fazit: Damit kann ich nicht arbeiten. Es geht hier nicht um ein neues Feature, das ich mir ausgedacht habe, sondern um eine der elementarsten Funktionen, die man von einem jeden Schnittprogramm erwarten darf.