6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der Killercyborg!, 16. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: M.A.R.K. 13 - Hardware [VHS] (Videokassette)
Mit "Hardware" schuf der relativ unbekannte Regisseur Richard Stanley ein düsteres Endzeit - Szenario, ein Mix aus Filmen wie "Mad Max 2" oder "Terminator".
Story:
Eigentlich wollte Mo seinr Freundin Jill nur ein Geschenk machen, doch schon nach kurzer Zeit entwickelt der in Kleinteilen zerlegte Mark 13 - Cyborg ein furchtbares Eigenleben und setzt sich selbst wieder zusammen. Nun beginnt für Jill und ihren Freundin die Hölle auf Erden...
Insgesamt betrachtet ist "Mark 13" ein B-Movie, welches jedoch durch die düstere Atmosphäre und den teilweise recht harten Splatter - Einlagen bereits Kultstatus erreicht hat.
Die Musik von Motorhead unterstreicht die packende Atmosphäre noch. Natürlich darf man hier keine Oscar - Verdächtigen Schauspieler erwarten, denn "Mark 13" will einfach nur gut unterhalten. Zu bemängeln ist, dass der Film vorwiegend in Rot gedreht wurde, was zwar ab und zu ganz cool wirkt, auf Dauer dann jedoc etwas nervt.
Jetzt zum weniger erfreulichen Teil:
Die FSK:16- Fassung ist total geschnitten, jegliche Splatter - Einlagen wurden entfernt. Fans des Films empfehle ich die ungekürzte und indizierte (legale!) Originalfassung, welche ungefähr 8 Minuten länger geht. Der Film ist auf dieser DVD sogar in Dolby Digital 5.1 abgemischt!
Extras: Trailer, Biographie, Cover
Also nicht lange überlegen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
gelungen trotz winzigem Budget, 2. April 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: M.A.R.K. 13 - Hardware [VHS] (Videokassette)
Die düstere Endzeitathmosphäre kommt voll rüber und der Soundtrack ist erste Sahne, da mag man die mäßigen Special-Effects genauso verzeihen wie die Tatsache das doch recht viel an Mad Max erinnert. ... für Endzeit Fans !
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4.0 von 5 Sternen
Hervorragender Underground-Film, 21. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: M.A.R.K. 13 - Hardware [VHS] (Videokassette)
Auf M.A.R.K.13 - Hardware muss man sich einlassen. Der Story-Mix aus Death Machine und Mad Max ist an sich relativ unspektakulär und bietet nicht viel neues.
Der Reiz des Films liegt weniger in der Handlung, sondern viel mehr in der kühlen, distanzierten Atmosphäre, die ein schönes 80'er New Wave Flair einfängt. Dies wird durch die stimmige Endzeit-Kulisse, passende Charaktäre (allen voran "Shades") und ganz besonders den genialen Soundtrack erzielt. Hinzu kommt die düster-grelle Farbgebung, die dem Film etwas Klinisches, Surreales verleiht.
Bedauerlicher weise wurde der Film in seiner ungekürzten Fassung indiziert, da er einige relativ brutale Szenen enthält. Eine Indizierung wäre heutzutage mit Sicherheit nicht mehr zu rechtfertigen, weil neuere Film bei weitem brutaler geworden sind. Daher ist die Indizierung wie der Film selbst wohl auch ein Relikt aus vergangenen Tagen, nur leider nicht so unterhaltsam.
FAZIT: Die Figur Jill stellt eine Künstlerin dar, die aus dem Schädel des M.A.R.K.13 ein Kustwerk macht - in einer Analogie dazu kann man eigentlich den ganzen Film sehen. In meinen Augen handelt es sich bei M.A.R.K.13 - Hardware daher auch eher um eine audio-visuelle Komposition von nicht unbeachtlicher (wenn auch versteckter) Ästhetik.
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