M.J. hat die Gabe Geister zu spüren und sie kann auch mit ihnen sprechen. Gilley, ihr Partner macht den Bürokram und ist ein Computerspezialist. Und dann gibt's noch einen geschwätzigen Papagei, der zu den unpassendsten Gelegenheiten rausplappert was er gehört hat.
Sie kommt also von einem Auftrag zurück und hat schon den nächsten Klienten, Steven Sable. Der möchte allerdings bei der Austreibung dabei sein, was aber nicht ihrer Arbeitsweise entspricht, also lehnt sie den Auftrag ab.
Dann wird sie erst mal zu einem Blind Date überredet. 3x dürft ihr raten, was der Zufall bringt...richtig, Steven. Im Restaurant klappt es erst mal nicht wirklich und nachdem sie im ihr Können demonstriert hat, rauscht sie ab. Doch er folgt ihr und sie fahren zu ihm, wo er für sie kocht. Als er sie heimbringen möchte, sieht sie einen Schatten flüchten. Schon wieder ein versuchter Einbruch bei ihm. Als er sie dann endlich Zuhause abliefert, stimmt sie dem Auftrag doch zu und es kommt natürlich auch zu einem Kuss.
So, sie fahren also zu dem Landhaus und dort gibt es gleich mehrere Geister. Und die sind nicht alle freundlich. Aber auch sein Vater (der ihn nie anerkannt hat) treibt sich in der Stadt rum. Er möchte den Landsitz für seine eigenen Zwecke nützen und er scheut offensichtlich vor nichts zurück...
Also ich muss sagen, für einen "Krimi" ist das Buch ganz schön flach. Anfangs plätschert die Geschichte nur so dahin. Es kommt erst auf dem Landsitz so etwas wie Spannung auf. Aber leider wird das ganze doch einige Male mit Eifersuchtsanfällen unterbrochen. Wie das Cover schon andeutet ist es halt noch mehr ein Liebesroman in dem zufällig auch noch ein Mord geschieht.
Zu dem Fall kann man sagen, es ist mal was anderes. Geister werden befragt, um herauszufinden wie der Mann ermordet wurde und sie helfen ihnen dann auch als sie bedroht werden. Es wird erst ziemlich spät aufgelöst, sie kommen der Sache wirklich nur Schritt für Schritt näher, aber das Buch konnte mich nicht wirklich fesseln. Die letzten Seiten waren dann auch noch so vorhersehbar, dass ich das Ende gar nicht so gut fand. Lust auf mehr hab ich hier nicht bekommen.
Wie schon gesagt, die Handlung ist ziemlich flach, auch die Spannung hält sich in Grenzen. Dann wird der Roman noch als wahnsinnig komisch bezeichnet...hmm, wo denn? Das einzig witzige war der Papagei, und das auch nur anfangs, danach war er leicht zu durchschauen.
Tja, meine Begeisterung hält sich also in Grenzen, sie ist so gut wie nicht vorhanden.
Ich vergebe hier mal großzügige 3 Sterne.