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Die Mütze oder Der Preis des Lebens: Ein Lebensbericht
 
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Die Mütze oder Der Preis des Lebens: Ein Lebensbericht [Taschenbuch]

Roman Frister , Georges Basnizki
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: btb Verlag; Auflage: 1 (1. November 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442755360
  • ISBN-13: 978-3442755363
  • Größe und/oder Gewicht: 18,5 x 11,8 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 283.508 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Rôm?n Frîs?er
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Geschmack des Brotes, der Liebe und der Freiheit.

"Wenn ich nicht fähig bin, die ganze Wahrheit zu schreiben, muß ich meinen Computer abstellen."
Was Roman Frister, Schriftsteller und Journalist in Israel, hier vorlegt, ist so etwas wie eine literarische Selbstentblößung. Der Held seines autobiographischen Buches, zunächst der jüdische Junge aus gutem Hause im Polen der Kriegszeit, dann der junge Mann, der im Nachkriegspolen endlich im guten Leben ankommen will, schließlich der berühmte Journalist in Israel, geht "durch 77 Höllen, um zu erfahren, wie man überlebt".
Er ist kein Heiliger, und die Gesetze der "Zeit des Lichts" sind außer Kraft gesetzt. Auch im Ghetto und im Lager gelten Freundschaft und Menschlichkeit nichts, wenn der Strudel alle in den Abgrund zu reißen droht.
Mit schonungsloser Offenheit erzählt Frister seine Geschichte: die eines Lebenshungrigen, Liebhabers und Bohemiens, der sich sein Leben nicht mehr aus der Hand nehmen läßt.


Über den Autor

Roman Frister wurde 1928 in Bielsko/Bielitz (Polen) geboren. Er überlebte Konzentrationslager und Überlebensmärsche. Nach Kriegsende arbeitete er bis zu seiner Verhaftung durch die kommunistischen Behörden als Journalist in Polen.
1957 emigrierte er nach Israel. Nach langjähriger Tätigkeit als Redakteur der führenden israelischen Tageszeitung Ha´aretz übernahm Roman Frister 1990 die Leitung der Journalistenschule Koteret in Tel Aviv. Seine Bücher - Romane, Theaterstücke und Sachbücher - wurden in mehrere Sprachen übersetzt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Leben um des Lebens willen 21. November 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Die Mütze" ist Roman Fristers Autobiographie und beschreibt das Leben eines polnischen Juden, sein Leben als Jugendlicher in mehreren Konzentrationslagern, und sein Leben danach, das hiervon geprägt bleibt. Im KZ verliert er nicht nur Vater und Mutter, sondern auch zunehmend den Glauben an Solidarität und Gemeinschaft. Wo es nur gilt, den Tag oder gar die nächsten Stunden zu überleben, ist sich jeder selbst der nächste. Eine Einstellung, die sich auch im Handeln der Jahre danach manifestiert. Frister lebt um jeden Preis, genießt das Leben in vollen Zügen, wo er nur kann, moralische Bedenken stellt er zurück. Das Buch ist tief beeindruckend, oft erschütternd, machmal wirkt es ob all der Unwahrscheinlichkeiten, die dem Autor während der Stationen seines Lebens widerfahren sind, fast schon unglaubwürdig. Trotzdem ist es fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite, kein Buch zum Nebenherlesen, sondern eines, das seine Leser bis zum Ende vollends in Beschlag nehmen wird. Seinen Titel hat der Roman von einer Begebenheit, in der der Autor selbst zwischen Überleben und Solidarität entscheiden mußte: Seine Häftlingsmütze war eines Nachts verschwunden. Wer ohne Mütze beim Morgenappell antrat, wurde erschossen. Die einzige Möglichkeit zum Überleben war, die Mütze eines anderen Häftlings zu stehlen und somit das eigene Leben durch den Tod eines anderen zu retten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lesenswert! 10. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist ein schonungsloser Bericht über das Überleben in einer grausamen Zeit. Die Dinge, die Menschen anderen Menschen antun können, sind in aller Offenheit dargestellt, auch die, die der Autor selbst begangen hat - über die man aber mit heutigen Maßstäben nicht richten kann. Ein Buch, nicht zum "In-einem-Rutsch-lesen" geeignet, aber doch so, dass man es kaum aus der Hand legen kann. Manchmal jedoch muss man aufgrund der beschriebenen unvorstellbaren Einzelheiten einfach eine Pause haben, um das erst einmal zu verarbeiten. Sehr empfehlenswert!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Roman Frister hat hier eine Autobiographie der etwas anderen Art hevorgebracht.Er erzählt sein Leben,seine Erlebnisse und für jeden der nicht in der Zeit der Judenverfolgung gelebt hat,sind die Ereignisse schier unfassbar.Er versteht es den Leser mit einer leichten Art und Weise des Schreibens mitzunehmen und aufzuzeigen wie das Leben war.
Sein Werdegang vom kleinen Judenjungen der sich mit Witz und Raffinesse durch das schwierige Leben bringt,die Steigerung der Verfolgung,eine packende Geschichte über die Rettung seiner Grosseltern aus dem KZ und die Zeit in den KZ's,bis hin zum erwachsenen Mann der den Preis des Lebens kennt und das Leben auch mit solchen Erlebnissen noch lebenswert findet.
Das Erschreckende an dieser Autobiographie ist der Punkt,das sie sich manchmal wie ein Thriller liest und dabei nichts als die Wahrheit aussagt .....
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Roman Frister versteht es zwischen heute und gestern in wunderbarer Erzählform den Leser von der ersten bis zur letzen Seite mit seiner Lebensgeschichte zu fesseln. Lesen Sie weiter...
Am 20. August 1999 veröffentlicht
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