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Mülheim-Blues. Erinnerungen an eine Nachkriegsjugend
 
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Mülheim-Blues. Erinnerungen an eine Nachkriegsjugend [Taschenbuch]

Helmut Grüttner
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Frieling Verlag Berlin; Auflage: 1 (Februar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3828019021
  • ISBN-13: 978-3828019027
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 15 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.731.353 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Farbig und drastisch, tragisch und komisch wie der Songtext eines Blues porträtiert Helmut Grüttner Stationen seiner wechselvollen Nachkriegsjugend und seiner großen Passion, der Jazzmusik. 1948 flüchtet er aus der Altmark nach Mülheim an der Ruhr, wo aus den Ruinen neues, für ihn aufregendes Leben erwacht und die auf der Kinoleinwand dargestellte heile Welt Amerikas zur Verkörperung des Lebensgefühls seiner Generation wird. Mit Rhythmus, Zeitgeist und Optimismus hat der Autor seinen Mülheim-Blues komponiert, ein autobiographisches Werk voller Esprit, das sich aus persönlichen Erlebnissen sowie kulturellen und gesellschaftlichen Randnotizen zusammensetzt.

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Kinder-Rezension
Helmut Grüttner schreibt hier die Fortsetzung seines Buches 'Rückkehr nach Tangermünde', in dem er die Erinnerungen an seine Kindheit während und nach des 2. Weltkriegs in der Altmark schilderte. Familie Grüttner ist aus der 'Ostzone' nach Mühlheim an der Ruhr gezogen, Helmut beendet die Mittelschule, beginnt ein Kaufmannslehre und entdeckt eine Leidenschaft, die ihn für den Rest seines Lebens begleiten wird: den Jazz. Dem Autor gelingt es, unter anderem durch sein umfangreiches Wissen auf diesem Gebiet, den Leser mit dieser Passion anzustecken. Die zahlreichen Liedzitate machen das damalige Lebensgefühl spürbar und allein durch das Lesen besteht Ohrwurmgefahr.
Die konkreten Beschreibungen lassen die damalige Lebens- und Alltagswelt auferstehen und man kann sich vorstellen, wie so mancher Leser angesichts des Detailreichtums beim Lesen immer wieder ausruft: 'Genauso ist's gewesen!'. Durch beigefügte Originalfotografien, Konzertplakate und O-Töne ('Cheffchen, jib ma Schuß, ich hab' verdammt Kommion zu Hause und muß noch'n Eimer Rübenkraut kaufen.') werden die Schilderungen noch anschaulicher. Mich hat dieses Buch dazu animiert, noch einmal selbst in alten Photoalben und Plattenkisten zu stöbern. Ich kann 'Mühlheim Blues' nur empfehlen, da es ein Zeitzeugenbericht ist, der Geschichte im Kleinen lebendig werden lässt.
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