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Müdigkeitsgesellschaft Broschiert – 4. Oktober 2010


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Produktinformation

  • Broschiert: 72 Seiten
  • Verlag: Matthes & Seitz Berlin; Auflage: 10 (4. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3882216166
  • ISBN-13: 978-3882216165
  • Größe und/oder Gewicht: 9,7 x 0,7 x 18 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.683 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Byung-Chul Han, geboren in Seoul, Professor für Philosophie und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, veröffentlichte zahlreiche Bücher, u.a. »Hyperkulturalität. Kultur und Globalisierung«, »Abwesen. Zur Kultur und Philosophie des Fernen Ostens«,»Was ist Macht?«, »Gute Unterhaltung. Eine Dekonstruktion der abendländischen Passionsgeschichte« und zuletzt »Duft der Zeit. Ein philosophischer Essay zur Kunst des Verweilens«.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

»Die Erschöpfungsmüdigkeit ist eine Müdigkeit der positiven Potenz. Sie macht unfähig, etwas zu tun. Die Müdigkeit, die inspiriert, ist eine Müdigkeit der negativen Potenz, nämlich des nicht-zu. Heilig ist nicht der Tag des um-zu, sondern der Tag des nicht-zu, ein Tag, an dem der Gebrauch des Unbrauchbaren möglich wäre. Er ist der Tag der Müdigkeit.«

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Moulin am 5. Mai 2012
Format: Broschiert
Ich will an dieser Stelle bewusst auf einen inhaltlichen Diskurs verzichten. Auch wenn Byung-Chul Han in diesem durchaus kleinen Werk nicht allen polemischen Ansprüchen gerecht wird, und man muss zugeben, dass er das Thema nur marginal behandelt, so ist es doch ein Anfang für einen Wissenschaftsbereich, über den bisher kaum etwas geschrieben wurde. Dies sollte man dem Autor anrechnen.

Ich bin selbst depressiv und leide unter gewissen in dem Buch beschriebenen Symptomen, insbesondere der chronischen Müdigkeit und Lethargie. Meine Suche nach Literatur zu diesem Thema verlief bisher enttäuschend. Sämtliche Literatur, die sich explizit mit dem philosophischen Hintergrund des Themas beschäftigt, wird darin gestreift. Somit ist dieses Buch zumindest eine brauchbare Literaturliste und meiner Meinung nach ein Einstiegswerk. Das Thema ist jung und wir Leser dazu verdammt noch ein paar Jahre Geduld zu haben, bis es von anderen Schreibern bereichert wird. Bis dahin müssen wir uns mit neurobiologischen Werken zufrieden geben und all die kleinen Brocken, die uns Chul Han zuwirft, zusammensammeln und vielleicht zu eigenen Theorien zusammenfügen.

Ich finde es daher etwas unfair, den Autor des Betrugs und der Geldgier zu bezichtigen. Seine Theorie und Grundlage der Kritik an anderen Theorien (insbesondere an Ehrenberg und Arendt) beruht auf der Idee eines Paradigmawechsels, von einer "immunologischen Disziplinargesellschaft" zu einer "neuronalen Leistungsgesellschaft". Sich mit diesen Gedanken zu beschäftigen ist es durchaus wert, das Buch zu kaufen, sofern einem etwas daran liegt. Wer darin nur einen weiteren Baustein, nur eine weitere Meinung in der gesamten Welt der Wissenschaft wittert, sollte womöglich die Finger davon lassen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Holtbernd VINE-PRODUKTTESTER am 6. Juli 2012
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Gesellschaftsanalysen ermüden oft, weil Zahlen aneinander gereiht werden und letztendlich doch nichts ausgesagt wird. Byung-Chul , der Professor für Philosophie aus Karlsruhe, hat eine grundsätzliche Analyse vorgenommen. Er ist ein Kreuz- und Querdenker, hält sich nicht an die gewohnten Regeln der Wissenschaft. Er wirft seine Wut in die Waagschale. Und diese Wut richtet sich auf die Leistungsgesellschaft. Seine These ist sehr eindeutig. Das Ich ist nicht bedroht, sondern schlichtweg überlastet. Die medizinische Diagnose für viele Erkrankungen im 21. Jahrhundert ist an autoaggressiven Krankheiten ausgerichtet. Der moderne Mensch wird durch einen Infarkt nieder gestreckt. Antibiotika helfen bei diesen Diagnosen nicht mehr. Dieser Leistungsdruck ergibt sich aus der Sorge ums Überleben. Könnte die Fähigkeit zur Aufmerksamkeit noch Abhilfe schaffen, so verlieren die Menschen die Fähigkeit zum Ausdruck.
Die Lösung liegt in einer Unterscheidung einer Müdigkeit der positiven und der negativen Potenz. Wer handelt nicht-zu und das Spielerische entdeckt, der überwindet ein Handeln um-zu. Der zweckfreie Raum befreit von der Befreiung, denn der Wegfall der Herrschaft, ist noch nicht Freiheit.
Byung-Chul Han arbeitet sich an Hannah Arendt und Peter Handke ab, um seine These zu differenzieren. Wer das Buch gelesen hat, verändert seine Lust an der Müdigkeit, er wird gerne müde sein, das aber nicht aus Erschöpfung. Und das Gerede vom Burnout wirkt dann wie eine zynische Persiflage.
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45 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Skinner am 27. Oktober 2010
Format: Broschiert
Das Müdigkeitsgesellschaft ein Überraschungserfolg geworden ist, ist nachzuvollziehen. Das Buch trifft eine Reihe von Befindlichkeiten zur Reizüberflutung und Leistungsgesellschaft, die der Sache nach nicht unbedingt originell, aber sehr wohl intellektuell anregend oder amüsant seziert werden (siehe z.B. Kritik des animalistischen multi-tasking). Somit kann Hans Verweis auf geistige Traditionen des Nichts-Tuns (sei es Sabbat oder Zen) nicht gleich als altbackene Modernitätskritik oder moderner Ratschlagskitsch abgetan werden.

Gleichzeitig scheint der Erfolg des Buchs zu manchem Missverständnis beizutragen. Han geht es nicht primär um empirische Betrachtungen zur Lage des Kapitalismus, sondern eher um eine Kritik der paranoiden Theoretiker der Disziplinargesellschaft (Agamben) sowie der Neo-Heroiker (Sloterdijk - Hans Kollege in Karlsruhe). Das erklärt einige Schwächen des wohl recht schnell herunter geschriebenen Essays (siehe etwa das erste Kapitel, dass etwas zu ausführlich den Gegensatz zur Immunologie und Negativität entwickelt).

Vor allem verleitet der Titel zu einer Fehlinterpretation. Han entwickelt keine Kritik der Müdigkeitsgesellschaft (verstanden als die Gesamtheit übernächtigter Angestellter vor flimmernden Bildschirmen) - im Gegenteil, er nimmt Handkes Lob der "wahren" Müdigkeit als Grund zu einer milden, offenen und toleranten Gesellschaftserfahrung, aber im Kleinen! Der vereinzelte Mensch der Leistungsgesellschaft erkennt die sinnlose Selbstkasteiung und öffnet sich der gemeinsamen Erfahrung der Unzulänglichkeit. Wir versichern uns gegenseitig, dass es kein Zeichen des Versagens ist, nicht tätig zu werden (selbst Nietzsche erlaubt es!
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