In dem Buch "Mörderisches Klassentreffen" erzählt der Autor fünf unheimliche oder ungewöhnliche Geschichten für Jugendliche. Abgesehen von der Titelgeschichte sind seine Protagonisten Jungs, die Probleme mit der Erwachsenenwelt haben. Auch beim "Mörderischen Klassentreffen" geht es um ähnliche Konflikte (mit Lehrern), doch sind die Jugendlichen inzwischen erwachsen.
Auffallend und kennzeichnend an den Stories ist, dass sie einerseits sehr phantastisch und irreal sind, andererseits jedoch ebenso realitätsnah. So geht es nicht nur um Spiegelschränke, die zum Tor in eine andere Welt werden, um metallischen Glibber, der Außerirdischen als Imprägnierstoff dient, oder Fernbedienungen, mit denen man Menschen ausschalten kann, sondern es geht auch um ganz konkrete, realistische und ungeschönte Probleme von Jugendlichen. Sie werden zur Oma abgeschoben, haben einen Autoknacker zum Vater oder leiden unter dem prügelnden und saufenden Vater. Das Phantastische gepaart oder konfrontiert mit dem Realistischen macht den Reiz der Geschichten aus.