Leider mangelt es diesem Thriller einfach an der Logik. Normalerweise bin ich nicht so logikversessen bei Hollywood Filmen, aber dieser Film strotzt vor Fehlern. Für diejenigen, die den Film noch nicht gesehen haben: Eine äußerst attraktive Frau taucht in einem Detektivbüro auf und bittet dort eine weibliche Angestellte ihren Mann zu beobachten, über dessen Treue sie sich nicht sicher ist. Der anfangs langweilig erscheinende Auftrag wird brisant, als die Ehefrau dem anscheinend doch treuen Ehemann die "Versuchung" in Form unserer Detektivin direkt ins Bett schickt. Und hier beginnen leider die logischen Lücken, von der Größe des Ozonlochs. Der Ehemann wird nun doch untreu und spielt unserer Detektivin die große Liebe vor. Rebecca de Mornay ist leider eine Witzfigur an Erotik. Dicke Rollkragenpullover, unmögliche Frisuren, kaum Makeup und eine eher gelangweilte Ausstrahlung lassen große Zweifel am Funkenflug zwischen ihr und Kiefer Sutherland aufkommen. Kiefer spielt den treulosen Ehemann sehr gut, denn zwischenzeitlich nimmt man ihm die "Verliebtheit" ab. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Unsere Detektivin wird in ein Mordkomplott hineingezogen. Mit dem Mord wird die Unglaubwürdigkeit auf die Spitze getrieben. Mehr werde ich hier nicht verraten, damit diejenigen, die den Film noch sehen wollen, zumindest darin sich ihr eigenes Urteil bilden sollen. Was mich maßlos gestört hat, war, dass es keine einzige Szene zwischen den Eheleuten gegeben hat. Gerade zum Finale hätte das wunderbar gepasst. Kurz gesagt: der Film ist mäßige Unterhaltung und nur für echte Rebecca de Mornay oder Kiefer Sutherland Fans etwas.