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Mörderische Idylle: Kriminalroman
 
 
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Mörderische Idylle: Kriminalroman [Gebundene Ausgabe]

Leif GW Persson , Gabriele Haefs
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (16. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442751705
  • ISBN-13: 978-3442751709
  • Originaltitel: Linda - som i lindamordet
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 700.834 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Leif G. W. Persson
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Der beste schwedische Krimi aller Zeiten!" (Expressen )

»Bester nordischer Krimi der Frühlingssaison.« (Thomas Widmer, Weltwoche )

Kurzbeschreibung

Ein außergewöhnlich brutaler Mord an einer blutjungen Polizeischülerin. Eine Zeugin, der man nicht glaubt. Und ein prominenter Verdächtiger mit Gedächtnislücken.

In Wäxjö, einem idyllischen Provinzstädtchen in Schweden, geschieht ein kaltblütiger Mord, der die Gemüter ganz besonders erregt: Die zwanzigjährige Linda wurde in ihrer Wohnung grausam misshandelt, vergewaltigt und anschließend erwürgt. Der Täter konnte durch das Schlafzimmerfenster unbemerkt entkommen. Linda war nicht nur ausgesprochen hübsch und bei allen beliebt, sie besuchte noch dazu die Polizeischule und stand kurz vor der Übernahme in den regulären Dienst, sie war also eine Kollegin. Stammt der Täter etwa aus Kreisen der Polizei? Linda muss ihn zumindest gekannt haben, darauf deuten die Spuren am Tatort hin. Bäckström, leitender Ermittler aus Stockholm, soll die Kollegen vor Ort unterstützen. Ausgestattet mit einer gehörigen Portion Arroganz richtet er indes mehr Schaden an als Nutzen. Hat er selbst etwas zu vertuschen? Erst als die Kommissarinnen Anna Holt und Eva Mattei den Fall übernehmen, kommt schrittweise Licht ins Dunkel – kein leichtes Unterfangen in einem Ort, wo alle einander kennen und doch jeder etwas zu verschweigen scheint …


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von J. Gonser
Format:Taschenbuch
Leif GW Persson orientiert sich sehr stark an seinen literarischen Vorbildern Sjöwall/Wahlöö, indem er den Polizeiapparat als zutiefst korrupt und verfilzt bezeichnet. Er weicht aber auch von seinen Vorbildern ab. Während bei Sjöwall/Wahlöö zwar einige Polizeibeamte inkompetent und unfähig sind, sind doch Martin Beck, Kollberg und Kollegen grösstenteils zwar nicht immer sympathisch, aber durchaus komptetent. Bei Persson sind die einzig kompetenten Polizisten seine Hauptfigur Lars M. Johannson (auch nicht wirklich immer sehr sympathisch), sowie seine Kolleginnen Anna Holt und Lisa Mattei sowie mit Abstrichen sein Kumnpel Jarnebring (der in diesem Buch nicht auftaucht), der Rest der Polizei ist bei Persson, auch in diesem Buch, ein Haufen mehr oder weniger imkompetenter und korrupter Trottel, denen das Abbummeln von Überstunden, das Besäufnis nach Feierabend und das Wochenende wichtiger ist als die Suche nach einem Sexualmörder. Die heftigste Karikatur (wie schon in "Ein andere Zeit, ein anderes Leben") ist hier Kommissar Evert Bäckström, der nicht nur auf Staatskotsen seine private Schmutzwäsche teuer im Hotel reinigen lässt und auf die Rechnung eines anderen Kollegen heimlich den Hotel-eigenen Porno-Kanal benutzt, die Fahndung nach dem Mörder gerät durch seine Leitung zu einem Massen-DNA-Test für fast die gesamte Region, die Polizisten sind so beschäftigt, Speichelproben zu nehmen und zu analysieren, dass darüber die Mordermittlung fast komplett zum Erliegen kommt. Erst als Lars M. Johannson durch den bizarren Unfall seines Vorgängers Chef der Zentralen Kriminalpoilzei wird und die ganze Bescherung analysieren muss, kommt Bewegung in die Sache. Bezeichnend aber, dass eben nicht durch das Eingreifen von Johannson, Holt und Mattei (wie im Klappentext behauptet) der Fall geklärt wird, vielmehr stolpern die Leute um Bäckström durch eine Verkettung seltsamster Zufälle auf den Täter, gerade eben, als Johannson Bäckström durch Holt und Mattei ablösen lässt. Der Täter wird nicht durch polizeiliche Ermittlungsarbeit, sondern durch puren Zufall überführt. Die Krimihandlung benutzt Persson auch eher als Hintergrund, um seine satirisch-schrill überzeichnete Beschreibung der unfähigen Polizeibeamten zu illustrieren, die Krimihanlung wird manchmal zur Nebensache. Die Charaktere sind teilweise sehr originell, teilweise geraten sie zur reinen Karikatur. Weniger ein Kriminalroman im eigentlichen Sinne, vielmehr eine Satire auf das schwedische Polizeibeamtentum, der als mächtiger staatstragender Apparat gezeigt wird, der von zuteifst unfähigen Leuten geleitet und missbraucht wird, mit gelegentlichen Einsprengseln eines Krimis. Als Krimi nicht wirklich spannend, als Satire aber amüsant und kurzweilig und durchaus lesenswert.
Und ist es eigentlich ein Zufall, dass Anna Holt vom Namen her an die Krimi-Autorin Anne Holt erinnert (wie auch das Mordopfer in "Eine andere Zeit, ein anderes Leben" den Namen eines schwedischen Krimiautors, Kjell Eriksson, trägt)?
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sjöwall/Wahlöö gewidmet ... 12. November 2008
Von Petra N.
Format:Taschenbuch
Seit den beiden Spitze-Autoren schwedischer Krimis kommt da nun ein Schwede nach dem anderen daher und liefert Krimikost vom Allerfeinsten ab; und dabei ist schier unglaublich, wie souverän und unverwechselbar jeder seinen ganz eigenen Stil verwirklicht. Dies war mein erstes Buch von Persson, tja und schon wieder habe ich einen ausgezeichneten schwedischen Autor entdeckt, von dem sicherlich bald eine kleine Sammlung mein Regal zieren wird. Persson ist nicht so geschliffen-gleichmäßig wie Mankell, nicht so psychologisch wie Nesser, nicht so extravagant wie Stieg Larsson und nicht so intensiv wie Asa Larsson, aber er ist: originell, geistreich, und mit spürbarer Schreibfreude schreibt er eine Geschichte, die zugleich spannend wie auch belebend ist.
Sein Ermittler Bäckström ist eine Figur der Extreme. Und zunächst kommt mal Abscheu, dann Verwunderung, dann Amüsement, dann Schadenfreude auf, wenn man dem durch die Handlung folgt. Ein übler Typ, stinkfaul, permanent nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht, sich grandios selbst überschätzend und dazu rassistisch-chauvinistisch ' kurz in Optik, Art und Geist ein richtiger "Ekel-Alfred"! Und trotzdem: man merkt, dass Persson selbst einen Heidenspaß bei der Darstellung seines Un-Helden hat, während er dessen niederste Gedanken, Motive und Ansichten schonungslos offen legt, und ihm dann noch einen Sympathiepunkt lässt, weil Bäckström außer sich selbst nur noch ein Lebewesen liebt: seinen Goldfisch Egon.
Schließlich spielt Persson mit dem Leser "guter und böser Polizist", denn er gibt uns mit Jan Lewin auch den kompetenten, sensiblen, intuitiven Kommissar, der durch sein individuelles Denken dem Mörder dann auch auf die Spur kommt.
Alle Personen im Buch sind zwar durchaus etwas überzeichnet, aber dennoch keine Karikaturen, sondern allesamt ausgesprochen spritzig, lebensecht und profiliert. Da dann auch noch der Faden der Mordermittlung mit gutem schriftstellerischem Händchen durch ein Labyrinth an Möglichkeiten gezogen wird, verdient sich dieser Krimi mit Bravour satte fünf Sterne.
Nebenbei bemerkt ist auch die Übersetzung richtig gelungen: der trockene Sprachwitz und der Charme der Erzählweise des Autors werden super rüber gebracht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
kein normaler Krimi... 1. August 2008
Von dilidi
Format:Taschenbuch
Ich habe noch nie einen Krimi mit so einem unsympathischen und offensichtlich unfähigen Kommissar gelesen...

In einer kleinen Stadt wird eine junge Polizeianwärterin ermordet. Da Ferienzeit ist und die kleine Stadt nicht so wirklich viel Erfahrung mit Mordfällen hat, wird Verstärkung aus der hauptstadt angefordert. Die kommt auch: in Form des saufenden und faulen Bäckström und einigen ihm unterstellten Leuten. Während Bäckström sich von einer Bierpause zur nächsten und einer Mahlzeit zur nächsten hangelt, versucht er die Ermittlung so zu koordinieren, dass der Mörder möglichst schnell gefasst wird. Leider ist er mit einer unfähigen Polizei vor Ort und fast ausschließlich dämlichen Kollegen gesegnet, so dass die Ermittlung natürlich vor sich hin dümpeln und sich einfach kein Verdächtiger auftut.

Trotz oder auch gerade wegen des unfähigen Kommissars und der ziellosen Ermittlungen hat mir das Buch ganz gut gefallen. Es ist wirklich mal etwas anderes und Leif Persson versteht es offensichtlich Charaktere darzustellen. Auch ist die Geschichte durchaus glaubwürdig, denn Leute wie Kommissar Bäckström gibt es sicher auch bei der Polizei und wieso müssen Krimikommissare immer die Guten sein? Empfehlenswert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
der mieseste Kommissar, wo gibt ,)
Zuerst bildeten sich Fragezeichen über meinem Kopf und dann begriff auch ich es: das ist eine Realsatire!
Herrlich! Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Karin veröffentlicht
Unter Mühen bis zum Ende
Da steht doch tatsächlich auf dem Umschlag "Der beste schwedische Krimi aller Zeiten!" Wer wurde hier geschmiert? Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Apefred veröffentlicht
Der beste schwedische Krimi aller Zeiten???
Ich muss zugeben - der Klappentext hatte mich neugierig gemacht! Da ich sehr gerne Krimis lese, schienen mir die Bewertungen der schwedischen Zeitungen (auf der Rückseite des... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Julia veröffentlicht
Nervig
Ich habe das Buch nicht mal halb gelesen und es jetzt weggelegt.Es ist langweilig. Kein bisschen spannend. Nervig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2009 von claudia s.
Abwechslung nach all den Serienmördern
Seit Hannibal stosse ich immer wieder auf Serienmörder, die mir langsam das Krimilesen vergällen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. November 2008 von Heidemarie Pirchl
kein normaler Krimi...
Ich habe noch nie einen Krimi mit so einem unsympathischen und offensichtlich unfähigen Kommissar gelesen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. August 2008 von dilidi
Persson kompetente Krimis gewinnen ihre einzigartige Qualität...
Ein kaltblütiger Mord an der 20-jährigen Polizeischülerin Linda erschüttert die Öffentlichkeit in dem kleinen Städtchen Waxjö in Schweden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2008 von Winfried Stanzick
Realismus
Vielleicht ist der Klappentext des Buches tatsächlich zu euphorisch, aber wer schon andere Krimis von Persson gelesen hat, der weiß, dass der Autor einen recht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Februar 2008 von J. Hinrichsen
Unspektakuläre, nüchterne und dennoch höchst kritische...
Ein kaltblütiger Mord an der 20-jährigen Polizeischülerin Linda erschüttert die Öffentlichkeit in dem kleinen Städtchen Waxjö in Schweden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2008 von Winfried Stanzick
Enttäuschend
Wer ohne besondere Erwartungen an das Buch herangeht, wird es vermutlich ganz okay finden. Die hohen Erwartungen, die die zitierten Zeitungskritiken wecken, werden jedoch bitter... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Juni 2007 von Hägar
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