Die Stimme ist die schlechteste Stimme eines Hörbuchs, die ich je gehört habe. Die ist dermaßen unspektakulär, dass dem Buch sämtliche Spannung genommen wird. Es fließt vor sich hin. Die Stimme mag für die romantischen Momente im Buch angenehm sein, aber für einen Krimi nicht geeignet. Wenn dazu noch langatmig der Unterschied zischen Freudiandern und Jungianern erklärt wird ist der Hörer geneigt auch mal 15min zu überspringen ohne wirklich etwas verpasst zu haben. Der einzige Grund warum ich kein Kapitel übersprungen habe lag darin, dass ich mir die ganze Zeit auf eine Wendung in der Geschichte und Steigerung in der Spannung gewartet habe. Die aber nie kam. Nicht einmal am Schluss. Mit Ausnahme von poetischen Beschreibungen der Schönheit der Geliebten und epischen Erzählungen über Liebesmomente ist das Buch einfach nur flach und die Handlung absehbar, alleine dank dem Titel. Vielleicht gibt es Literaturkritiker die Diskussionen über Freud und Jung schätzen oder die Erzählungen ausserhalb der eigentlichen Handlung als Literatur schätzen. Alle anderen könnten Spannung vermissen die man bei einem Krimi erwartet.