"Ich arbeite für einen Mörder" ist der sechste Roman, den ich von Philippe Djian gelesen habe und leider der mit Abstand schlechteste. Die Geschichte hat mich nicht sonderlich gefesselt, was bei seinen älteren Romanen stets der Fall war. ("Betty Blue", "Erogene Zone", Verraten und Verkauft", "Pas de deux", "Rückrat") Der von mir sehr geschätzte, ganz besondere Djian-Stil hat leider in "Ich arbeite für einen Mörder" fast gänzlich gefehlt. Oder liegt es vielleicht an der Übersetzung? Kein guter Djian, aber doch ein ganz nettes Buch. Djian-Nichtkenner sollten allerdings mit einem anderen Djian-Roman einsteigen.