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Im Spiegel der Möglichkeiten. Philosophischer Abenteuerroman um Realität und Virtualität, Bewusstsein und Menschsein
 
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Im Spiegel der Möglichkeiten. Philosophischer Abenteuerroman um Realität und Virtualität, Bewusstsein und Menschsein [Taschenbuch]

Karl-Josef Durwen
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

SPIEGEL-Online am 12.12.2001 -- Thorsten Meise

Das Buch spielt mit der Virtualität: Der Roman handelt von den Schwestern Iris und Elena, die im Internet ein scheinbares Computerspiel entdecken. Nach und nach werden sie dabei jedoch von einem mysteriösen Mann namens Heureka in die virtuelle Welt Ureda hineingezogen. Hier entdecken sie ... Spiegelbilder ihrer selbst, diskutieren über die Realität von Raum und Zeit und erkunden all die Fragen und Antworten, die sich über die gesamte Philosophiegeschichte hinweg angesammelt haben.

Von Platons Höhlengleichnis bis hin zur Heisenbergschen Unschärferelation behandelt das Buch so ziemlich alles, was zum ganzheitlich aufgeklärten Bildungskanon des frühen 21. Jahrhunderts gehören sollte. Das macht den Roman nicht gerade zu einer leichten Lektüre, auch wenn sich der Autor bemüht hat, alles sehr populär zu halten. Umso erstaunlicher sind die Eleganz und die Leichtigkeit, mit der das virtuelle Gegenstück des Romans daherkommt. Ureda.de ist konzeptionell gut durchdacht und hervorragend gestaltet. ... Inhaltlich weckt es beim Besucher nach wenigen Klicks eine immense Neugierde. Denn Ureda ist nicht nur eine Teilinszenierung des Buches sondern auch eine netzadäquate Form der Enzyklopädie.

EthikMagazin 1 / 2001 -- Prof. Dr. Michael Wörz

... ein Buch, das von folgender Überzeugung geleitet ist: Wir befinden uns gegenwärtig in einer Wendezeit, die zu einer neuen Weltsicht führen wird. Ein Paradigmenwechsel, der vergleichbar ist mit dem Übergang vom mythischen zum rationalen Denken in der Antike oder der „kopernikanischen Wende" zur Neuzeit. An der Schwelle zum neuen Jahrtausend haben die technischen Möglichkeiten des Menschen die Wirkwelt von der Merkwelt immer weiter entfernt. ... In Platons Höhlengleichnis wird den Höhlenbewohnern die Wirklichkeit ihrer Situation erst bewusst, wenn sie ... die Höhle verlassen und den „Raum des Einsehbaren“ betreten. Im „Spiegel der Möglichkeiten" neuer Wahrnehmungen und Gedanken erscheint die Wirklichkeit klarer, deutlicher und umfassender. Was liegt also näher, als einen „philosophischen Abenteuerroman“ mit den Möglichkeiten der heutigen Kommunikationsmedien zu inszenieren?

Lesern und Internetsurfern wird die Chance geboten, sich einmal ‚spielerisch' von den Wogen (ent)führen zu lassen, die die Verschränkung von Realität und Virtualität, Bewusstsein und Menschsein erzeugt. Ein Spiel für ein so ernstes Problem? Heraklit zufolge gibt es nichts Ernsteres als ein Spiel.

FH-Intern 14/2001 -- Gerhard Schmücker

... Wie die reale Welt mit all ihren Ereignissen und Erwartungen sich im geheimnisvollen Ureda spiegelt, so sehen sich die Schwestern mit grundlegenden Fragen an das Leben gespiegelt. Doch der Verlust von Zeit, Raum und Realität führt sie zu einem zeitgemäßen Bild von der Welt, einem Bild, das die Zerrissenheit von Natur und Geist überwindet, Wissenschaft mit Philosophie vereint zu einer ganzheitlichen, dynamischen Weltsicht.

Alles ist Werden, alles braucht Möglichkeiten, sich zu entfalten. Jedes bewusst werdende Wesen braucht den Spiegel, um sich der Welt und sich selbst zu vergewissern, um sich den Weg durch den Möglichkeitsraum zu schaffen, den man Realität nennt.

Für diese Wegbahnung werden neben Philosophie, Religion und Erkenntnistheorie die neuen Einsichten der Evolution, Kosmologie und Quantentheorie herangezogen. Einbezogen wird auch Sciencefiction und Fantasyliteratur und Jostein Gaarder mit seiner Geschichte der Philosophie in "Sofies Welt", die noch überboten wird, insofern Philosophie hier nicht erzählt, sondern philosophisches Denken selbst zum Abenteuer wird.

TeachersNews 25.10.2001

... Nach geheimnisvollen Erscheinungen auf dem PC und einem merkwürdigen Kontakt im Internet ist in der Welt der Schwestern Iris und Elena kaum mehr etwas wie zuvor. Es scheint ein interessantes Computerspiel zu sein, doch immer unerklärlicher werden Form und Inhalt der Kontakte, immer unschärfer wird die Grenze zwischen Realität und Virtualität.

... Dringen sie in eine virtuelle Spiegelwelt ein, erleben sie einen doppelten oder dreifachen Freitag? Wie können ihre Fragen in der imaginären Welt Uredas auftauchen, dann sogar in der eigenen Zukunft? Unsinn! Alles Unsinn! - Es sei denn, sie wären erfunden, erdacht vom großen Unbekannten, einem Unbekannten, der sogar selbst erdacht sein könnte. Erdacht wie Platons Welt der Ideen, „Sofies Welt“, die Scheibenwelt oder das Star Trek-Universum, die hier eingeflochten sind in das Spiel um die Frage nach der realen Welt. Ist die Welt der Quanten imaginär, doch der Kosmos real? Kann man Natur und Geist trennen? Was ist der Mensch? - Die Fragen wandeln sich in Antworten in diesem Roman des neuen Denkens, das Wissenschaft und Philosophie zu einer ganzheitlichen, dynamischen Weltsicht vereint und zum Erlebnis macht. ...

Martin Lehnert im Bonner Generalanzeiger am 27.05. 2002

Wer nach der Lektüre von "Sofies Welt" noch mehr Lust auf eine andere Sicht der Dinge bekommen hat, der sollte einmal in den "Spiegel der Möglichkeiten" schauen: Auf dem Bildschirm ihres Computers lesen Elena und Iris plötzlich den Ausdruck "Bewusst sein". Sie treffen auf ein gewisses "Heureka" und tauchen immer tiefer in eine völlig andere Welt ab. Es beginnt eine Zeitreise, auf der sie letztlich ihre eigene Identität verlieren und selbst zu Fantasiegestalten werden. Als "Spiegelschwestern" bewohnen sie nun den geheimnisvollen Ort Ureda, wo sie den grundlegenden Fragen an das Leben gegenüberstehen.

... Der Leser bahnt sich diesen Weg zu seiner neuen Umwelt oder Realität, indem er über das Buch neue Einsichten aus dem Gebiet der Philosophie, Religion, Erkenntnistheorie sowie der Evolution, Kosmologie und Quantentheorie erhält.

Durwen geht mit seinem Buch einen deutlichen Schritt weiter als Jostein Gaarder, der in "Sofies Welt" philosophische Inhalte einfach erzählerisch vermittelt. Für Durwens Leser wird das philosophische Denken selbst zum Abenteuer.

Reinhard Ebner in Wiener Zeitung am Sa. 11.01.2002

... Über den Umweg populärer Figuren aus Fernsehen und Literatur wird der Netz-Surfer in philosophische und naturwissenschaftliche Konzepte eingeführt. ... Der Bogen spannt sich von den Simpsons zu Seneca, von Captain Picard zur Heisenbergschen Unschärferelation. Wer sich auf diese in einer virtuellen Zitadelle eingerichtete Bibliothek einlässt, entdeckt bald, dass sich sich das scheinbar Disparate zu einer Einheit fügt. ... Die Webpage ist die logische Ergänzung zum jüngst erschienenen Bildungsroman „Im Spiegel der Möglichkeiten“ desselben Autors. Eine höchst originelle und zeitgemäße Form des Bildungserwerbs.

Iris Koch in Esslinger Zeitung am Sa. 13.07.2002:

Die Menscheit braucht ein neues Denken

Im „Im Spiegel der Möglichkeiten" lassen sich die Schwestern Iris und Elena auf eine Expedition in die Geistesgeschichte ein - und geraten in ein philosophisches Verwirrspiel, bei dem die Grenzen zwischen virtueller und realer Welt verschwimmen. Für den Autoren lag es daher nahe, das „Abenteuer um Realität und Virtualität, Bewusstsein und Menschsein" im Internet fortzusetzen: In der reizvoll gestalteten Internet-Zitadelle „Ureda" können sich Interessierte in einer umfangreichen Bibliothek vom Chaos zum Kosmos, vom Androiden Data zu Aristoteles klicken.

... Elegant gelingt Durwen dabei der Brückenschlag zwischen Philosophie und Naturwissenschaft, Captain Picard und Platon. Die Popularität von TV-Serien-Figuren zu nutzen, um in höhere Sphären der humanistischen Bildung überzuleiten, findet er absolut legitim: "Mit Speck fängt man Mäuse", begründet Durwen seine Strategie. Nicht akademisch, sondern lesbar mit "ein bisschen Fun, Spannung und Unterhaltung" habe er den Text gestalten wollen.

Michael Kreisel, InKulturA 10.09.2002

Dem Autor gelingt es sehr schnell, den Leser in die Tücken und Fallstricke dessen zu führen, was wir gemeinhin als Realität bezeichnen. Mit Hilfe von spannenden und witzigen Dialogen werden nicht nur die Mädchen .. zu einem neuen Bewußtsein ihrer selbst gebracht. Die Trennung von Subjekt und Objekt, die so viele von den Problemen unserer Zeit verschuldet hat, wird aufgehoben und eine neue, ganzheitliche Sicht der Dinge vorgeschlagen. .. . Der Titel des Romans ist Programm. Der Spiegel steht für die Möglichkeit dessen, was sein kann. .. .
Das Dasein nicht als Fixpunkt der Determination betrachtend, sondern als Möglichkeit auf dem Pfeil der Zeit. Die Gegenwart als Chance der Geschichte und die Zukunft als Klaviatur, deren richtigen Ton zu treffen uns die offenen Möglichkeiten nicht nur gestatten, sondern geradezu fordern. Dieser Roman wäre als Pflichtlektüre in der Oberstufe wahrlich nicht fehl am Platz. Vereint er doch Exkurse von Augustinus bis zur Quantentheorie, von Aritoteles zu Hans Jonas, von Platon zu Hegel und viele weitere spannende mehr. Er weckt die Neugier und die Lust sich, im philosophischen Sinn, mit sich selber zu beschäftigen.

Der Autor über sein Buch

Ein Roman mit sich spiegelnden Hintergründen
Nach geheimnisvollen Erscheinungen auf dem PC und einem merkwürdigen Kontakt im Internet mit einem gewissen Heureka ist in der Welt der Schwestern Iris und Elena kaum mehr etwas wie zuvor. Es scheint ein interessantes Computerspiel zu sein, doch immer unerklärlicher werden Form und Inhalt der Kontakte, immer unschärfer wird die Grenze zwischen Realität und Virtualität.
Wie kann es sein, dass die Mädchen nach Gesprächen über Raum und Zeit deren Halt verlieren? Dringen sie in eine virtuelle Spiegelwelt ein, erleben sie einen doppelten oder dreifachen Freitag? Wie können ihre Fragen in der imaginären Welt Uredas auftauchen, dann sogar in der eigenen Zukunft? Unsinn! Alles Unsinn! – Es sei denn, sie wären erfunden, erdacht vom großen Unbekannten, einem Unbekannten, der sogar selbst erdacht sein könnte.
Erdacht wie Platons Welt der Ideen, „Sofies Welt“, die Scheibenwelt oder das Star Trek-Universum, die hier eingeflochten sind in das Spiel um die Frage nach der realen Welt. Ist die Welt der Quanten imaginär, doch der Kosmos real? Kann man Natur und Geist trennen? Was ist der Mensch? – Die Fragen wandeln sich in Antworten in diesem Roman des neuen Denkens, das Wissenschaft und Philosophie zu einer ganzheitlichen, dynamischen Weltsicht vereint und zum Erlebnis macht.

Karl-Josef Durwen (geb. 1951) zeigt in diesem Roman, dass angesichts der gegebenen und sich abzeichnenden Herausforderungen durch neue Medien und Umweltprobleme ein vernetztes Denken zu Lösungen führen kann und komponiert daraus ein Abenteuer des Denkens und spannenden Miterlebens.

Klappentext

Bewusst sein liest Iris plötzlich auf ihrem Bildschirm. Und bald ist sie zusammen mit ihrer Schwester Elena in erstaunliche Erlebnisse im Internet und der virtuellen Spiegelwelt Ureda verstrickt. Sie verlieren Raum, Zeit und Identität, gewinnen aber ein Bild der Welt, das Naturwissenschaften und Philosophie zu einer zukunftsweisenden Sicht vereint. Mit Ironie und Witz, fantasievoll und das eigene Denken packend, eröffnet der informative und zugleich spannende Roman den Reichtum der Möglichkeiten, aus denen wir zwischen Urknall und Homo s@piens denkend und handelnd täglich Realität hervorbringen und der Zukunft den Weg bahnen.

Über den Autor

Karl-Josef Durwen (geb. 1951 in Rheinbach, aufgewachsen in Gummersbach) ist promovierter Landschaftsökologe und leistete an den Universitäten Münster und Osnabrück Grundlagenarbeit im Einsatz von Computern in Ökologie und Umweltschutz. Als Referatsleiter im Landesamt für Umweltschutz Rheinland-Pfalz und im hessischen Umweltministerium war er für den Aufbau von Informationssystemen verantwortlich, bis er auf die erste Professur für Informationsverarbeitung in der Landschaftsplanung an der Fachhochschule Nürtingen berufen wurde. Dort gründete er das Institut für "Umwelt & Planung" und ist Leiter des Fachbereiches Landschaftsarchitektur, Umwelt- und Stadtplanung. Er beschäftigt sich -- nunmehr auch in literarischer Form und mit Reflexion auf Fantasy und Sciencefiction -- mit den eigentlich alten Fragen um Realität und Virtualität sowie den Auswirkungen der Technik und der neuen Medien auf das menschliche Selbstverständnis und das Verhältnis zur Natur.
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