Jeden Sommer ist es der gleiche Wahnsinn, wenn Sophie mit ihren Eltern, ihrer Schwester Hella, Oma Hilde samt ihrem Hund Nachtleben und die Kanarienvögel Hinz und Kunz auf die Autobahn Richtung Österreich düsen. Doch diesmal wird alles anders, den Sophie entdeckt diesen süßen Kaugummi kauenden Typen - Blase...
"Märchenprinz im Ferienstau" von Anja Brinx und Thomas Kömmerling ist ein Mini-Buch aus der Reihe "Freche Mädchen - freche Bücher".
"Märchenprinz im Ferienstau" ist mein erstes Buch von dem Autorenduo Brinx & Kömmerling. Ihr Schreibstil ist flüssig, kurzweilig und angenehm zu lesen und natürlich der Zielgruppe angepasst - frech und jung.
Die Geschichte ist kurzweilig und humorvoll, wobei ich persönlich mehr über diese wahnsinnige Familie lächeln musste, als über die turbulente und doch zaghafte Freundschaft zwischen Sophie und Blase. Aber ich denke auch, dass es enorm schwierig ist eine komplexe Geschichte auf 75 Seiten im Mini-Format zu bringen.
Der größte Teil der Geschichte spielt sich auf der Autobahn ab, wo Sophie Blase das erste Mal sieht, das erste Mal mit ihm spricht, streitet und wieder versöhnt, um ihn dann direkt wieder aus den Augen zu verlieren.
Die Charaktere bleiben ein wenig auf der Strecke, Blase zum Beispiel hat für mich nur diesen Namen, mehr nicht - und der ist nun ja, vielleicht ein wenig unglücklich gewählt. Bei Sophies Familie sieht es etwas anders aus. Diese Chaotentruppe kann man sich gut vorstellen und ihnen auch Eigenheiten und -arten zusprechen. Am besten gefällt mir Oma Hilde mit ihrem Hund Nachtleben. Sie wirkt so als wolle sie partout nicht alt werden, schaut jungen Männern hinterher - und die Pinkelpausen auf der Autobahn sind nur für Nachtleben. Ja, ja, schon klar.
Auf dem Cover sehen wir Blase und Sophie, wie sie im Stau miteinander sprechen.
Kurzweilige Unterhaltung, ohne große Emotionen. Durch das Mini-Format auch sehr für lesefaule junge Mädels geeignet!