Mit Märchenmonds Erben wird das Ende der Märchenmond Trilogie eingeleitet und zwar so, dass das Märchen am Höhepunkt endet. Der dritte Teil dieser Trilogie ist mindestens so gut wie der erste, wenn nicht sogar ein bisschen besser. Kim hört auf, an Märchenmond zu glauben, tut seine Erlebnisse als Träume ab und beginnt langsam, erwachsen zu werden.
Doch Märchenmond braucht erneut seine Hilfe. Dort erwarten ihn nicht nur neue Probleme zwischen den Generationen Märchenmonds, sondern viele neue Freunde, die man sofort ins Herz schließt und einige alte Bekannte, die treue Märchenmond-Leser sofort wieder erkennen werden.
Diesmal ist die Lösung des Problems nicht ganz so "leicht" wie sie bisher immer war, denn wie soll Kim die gesamte Bewohnerschaft von Märchenmond davon überzeugen, dass sie im Begriff ist, einen großen Fehler zu begehen?
Das Ende des Buches, also auch das Ende der gesamten Trilogie, hat mich wirklich gerührt und ich muss gestehen, dass da doch einige Tränen geflossen sind (und das passiert mir nicht so oft). Denn Kim muss erkennen, dass es wirklich an der Zeit ist erwachsen zu werden, was natürlich nicht bedeutet, Märchenmond zu vergessen.
Der Schlusssatz des Buches, der hier nicht verraten werden soll, ist der würdigste Abschluss, den ich mir für die Trilogie erträumt hatte, denn er gibt uns Kraft und Glauben in unsere Träume. In unseren Herzen wird Märchenmond ewig weiterleben.