. Einleitung 1
0.1 Thematische Einführung: Der Verlust der Zauberdinge im heutigen Zeitalter 1
0.2 Thematische Standortbestimmung 3
0.3 Methodische Vorüberlegungen 3
1. Das Märchen als "Instrument" der Kinderpsychotherapie unter literaturwissenschaftlichen Gesichtspunkten 5
1.1 Terminologische und etymologische Begriffsbestimmung 5
1.2 Historische und tiefenpsychologische Erkenntnisse der Märchenforschung 6
1.2.1 Zur Geschichte des Märchens 6
1.2.2 Das Märchen als "Projektion des kollektiv Unbewussten" 8
1.3 Wesenszüge des europäischen Volksmärchens: Vom Handwerkszeug der Struktur- und Stilanalyse 9
1.3.1 Der Personal- und Requisitenbestand 10
1.3.2 Das Handlungsmuster und die Themen 10
1.3.3 Die stilistische Gestaltung 12
1.3.3.1 Die Eindimensionalität 12
1.3.3.2 Die Flächenhaftigkeit 13
1.3.3.3 Der abstrakte Stil 13
1.3.3.4 Die Isolation und Allverbundenheit 14
1.3.3.5 Die Sublimation und Welthaltigkeit 15
2. Pädagogische und entwicklungspsychologische Aspekte 16
2.1 Zur Situation der Märchenpädagogik 16
2.1.1 Das Märchen im "Kreuzfeuer" pädagogischer Diskussionen 17
2.1.1.1 Antiquierte gesellschaftliche Strukturen ohne Identifikationswert 17
2.1.1.2 Drohender Realitätsverlust durch das Märchen 18
2.1.1.3 Grausamkeiten im Märchen 19
2.1.2 Die zeitgenössische Verwendung des Märchens 20
2.2 Das Kind und seine entwicklungspsychologische Korrespondenz zum Märchen 21
2.2.1 Die stilistisch analoge Erkenntnisgestaltung des Kindes 22
2.2.1.1 Die bildhaft-symbolische Sprache der kindlichen Seele 22
2.2.1.2 Die emotionale Sensibilität des Kindes 23
2.2.1.3 Die Phantasie des Kindes 23
2.2.1.4 Das wirklichkeitsfremde Weltbild des Kindes 24
2.2.1.5 Das magisch-mythologische Denken des Kindes 24
2.2.1.6 Der Animismus des Kindes 25
2.2.1.7 Das aktionale Weltverständnis des Kindes und seine Anschauungsgebundenheit 26
2.2.1.8 Der Rhythmus des kindlichen Fassungsvermögens: "Das Wanderbdürfnis der kindlichen Phantasie" 27
2.2.1.9 Das räumliche und zeitliche Fassungsvermögen des Kindes 28
2.2.1.10 Die intellektuelle Leistungsfähigkeit des Kindes 28
2.2.1.11 Der Egozentrismus des Kindes 29
2.2.1.12 Das polaristische Denken des Kindes 29
2.2.1.13 Das finalistische Denken des Kindes 29
2.2.2 Die strukturell analoge Inszenierung von Entwicklungsprozessen der Kindheit im Märchen 30
2.3 Funktionen des Märchens für das seelische Wachstum des Kindes 32
2.3.1 Märchen als "Schlüssel zur Welt" 32
2.3.2 "Die Notwendigkeit des Zauberhaften" 33
2.3.3 Angstbewältigung mit Hilfe von Märchen 34
3. Grundlagen der psychotherapeutischen Behandlung von Kindern 36
3.1 Definition und Gegenstand der Kinderpsychotherapie 36
3.2 Die Entstehung und Entwicklung der Kinderpsychotherapie 39
3.2.1 Die Anfänge der Kinderpsychotherapie 39
3.2.2 Die Entwicklung der Kinderanalyse nach dem Ersten Weltkrieg 40
3.2.3 Die Phase nach dem Zweiten Weltkrieg 41
3.3 Zur praktischen Durchführung und Anwendung der Kinderpsychotherapie 44
3.3.1 Entwicklungspsychologische Konditionen der psychotherapeutischen Grundsituation beim Kind 44
3.3.2 Pathogenese psychischer Störungen im Kindesalter 46
3.3.2.1 Entwicklungspsychopathologische Aspekte: Klassifikation von gestörtem seelischen Verhalten 47
3.3.2.2 Ätiologiekonzepte psychischer Störungen 49
3.3.3 Diagnostik der psychischen Störungen im Kindesalter 50
3.3.3.1 Gegenstand und Aufgaben der Psychotherapiediagnostik 50
3.3.3.2 Phasen der Psychotherapie-Eingangsdiagnostik 51
3.3.3.3 Die testorientierte Pychotherapiediagnostik 52
3.3.3.3.1 Die Gütekriterien eines psychologischen Tests 52
3.3.3.3.2 Der projektive Persönlichkeitstest und seine Anwendungsformen 53
3.3.4 Konzepte und Modelle der Kinderpsychotherapie 55
3.3.4.1 Der medizinisch-naturwissenschaftliche Ansatz 56
3.3.4.2 Die tiefenpsychologischen Ansätze 56
3.3.4.3 Die verhaltenstherapeutischen Ansätze 57
3.3.4.4 Die humanistischen Ansätze 58
3.3.4.5 Die interpersonellen Ansätze 59
3.3.5 Kriterien kinderpsychotherapeutischer Praxis 60
3.3.5.1 Der Grundsatz der alters- und entwicklungsphasenspezifischen Fixierung 61
3.3.5.2 Der Grundsatz der Spezifität 61
3.3.5.3 Der Grundsatz der Integration 61
3.3.6 Strategien und Techniken des Kinderpsychotherapeuten 62
3.3.7 Zum Ablauf eines psychotherapeutischen Settings 65
4. Das Märchen und sein diagnostischer und therapeutischer Einsatz in der Kinderpsychiatrie 67
4.1 Zu den Wurzeln der Märchenpsychotherapie 67
4.1.1 Historische Spuren der Märchentherapie 67
4.1.2 Die Beiträge der Tiefenpsychologie 69
4.2 Therapeutisch analytische Wesens- und Funktionsbestimmung des Märchens 70
4.2.1 Der kommunikative Durchführungsmodus der Märchentherapie 71
4.2.1.1 Das Märchen als Sprachrohr' des psychisch devianten Kindes 71
4.2.1.2 Das Märchen als Kommunikationsmittel des Therapeuten 72
4.2.1.3 Exkurs: Kommunikationstheoretische Grundlagen der Märchenpsychotherapie 73
4.2.2 Die motivationale Kraft des Märchens zur therapeutischen Betreuung 73
4.2.3 Heilung durch die Fiktionalisierung kindlicher Problematik 74
4.2.4 Archetypische Demonstration universeller Geborgenheit 75
4.2.5 Die archetypischen "patterns of behaviour" 76
4.3 Die intra- und interpsychischen Ebenen des Märchens 76
4.4 Therapeutisch qualitative Prozesse der Märchenpsychotherapie: Wirkung und Wirksamkeit 77
4.4.1 Das Ankern 77
4.4.2 Die Projektion 78
4.4.3 Die Identifikation 79
4.4.4 Die Distanzierung und Objektivierung 81
4.4.5 Die Selektionsmöglichkeiten 81
4.4.6 Die Modellsituation 82
4.5 Das Märchen als literarisches Repräsentationssystem 83
4.6 Das Lieblingsmärchen als diagnostischer Faktor in der Kinderpsychotherapie 84
4.7 Methodische Möglichkeiten märchentherapeutischer Praxis mit Kindern 86
4.7.1 Rezeptive Ansätze der Märchenpsychotherapie 86
4.7.1.1 Lesetherapeutische Konzeptionen 87
4.7.1.2 Erzähltherapeutische Konzeptionen 88
4.7.1.2.1 Die Nacherzählung durch den Therapeuten 88
4.7.1.2.2 Die Nacherzählung des Klienten 90
4.7.1.2.3 Diagnostische Beurteilung einer Märchennacherzählung 90
4.7.2 Der therapeutisch produktive Märcheneinsatz 91
4.7.2.1 Experimente mit der Originalfassung eines Märchens 91
4.7.2.1.1 Fragmentarische Modifikationen eines Märchens 91
4.7.2.1.2 Ausführen von Märchenansätzen 92
4.7.2.1.3 Erfinden einer Vorgeschichte 92
4.7.2.2 Assoziationen zu Märchen: Der "Fairy Tale Test" 93
4.7.2.3 Freie Märchenerfindungen 95
4.7.2.3.1 Personalisierte Märchenerfindungen des Therapeuten 95
4.7.2.3.2 Freie Märchenerfindungen des Klienten: Die "Märchendialoge" 95
4.7.2.4 Kriterien zur Auswertung der Märchenproduktionen 97
4.7.2.4.1 Die formalen Kriterien zur strukturellen und stilistischen Gestaltung 98
4.7.2.4.2 Die inhaltlichen Kriterien 99
4.7.3 Der gestalttherapeutische Märchenansatz 103
4.7.3.1 Konzeptionelle Grundlagen der Gestalttherapie und das Märchen 103
4.7.3.2 Die Märcheninszenierung im Kinderpsychodrama 104
4.7.3.2.1 Therapeutische Wirkung und Ziele des Kinderpsychodramas 104
4.7.3.2.2 Die Entwicklung der märchenpsychodramatischen Methode 105
4.7.3.2.3 Therapeutische und diagnostische Qualitäten des Märchenspiels 106
4.7.3.2.4 Die Organisation und Durchführung eines märchenzentrierten Settings 107
4.7.3.2.5 Fallbeispiel eines märchenpsychodramatischen Settings 110
4.7.3.3 Das Handpuppenspiel und seine Verwendung in der Märchenpsychotherapie 111
4.7.3.4 Visuelle Ausdrucksmöglichkeiten der Märchenpsychotherapie: Das Malen von Märchen 113
4.7.3.5 Der poesietherapeutische Einsatz des Märchens 115
4.7.3.6 Musikalische Ausdrucksformen der Märchenpsychotherapie 117
5. Abschließende Betrachtungen 119
6. Literaturverzeichnis 122