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Produktinformation
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Nach den Erklärungen über die Sachlage (in den ersten Kapiteln) folgt die Schatztruhe dieses Buches: 50 medikamentenfreie Strategien, wobei die Ergebnisse des Fragebogens Ihnen helfen, diejenigen Strategien einzukreisen, die in Ihrem Fall wohl die größte Erleichterung verschaffen können.
Wer dieses Buch kennt, hat völlig andere Möglichkeiten einer intelligenten, liebevollen und verantwortungsvollen Entscheidung als zuvor! Deshalb müßte dieses Buch betroffenen Eltern per Rezept verordnet werden, aber es wäre auch sinnvoll, es LehrerInnen zur Pflichtlektüre zu machen, damit sie diejenigen Eltern beraten können, die das in diesem Buch beschriebene Insider-Wissen noch nicht besitzen.
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Vera Birkenbihl, Autorin und Seminarleiterin, die sich langjährig und ernsthaft mit gehirngerechtem Lernen und Kreativitätstraining befaßt, weist in ihrem Vorwort zum Buch darauf hin, daß Kinder möglicherweise vorschnell mit dem Etikett "ADHS-krank" versehen werden, nur weil sie nicht in unser veraltetes Schulsystem passen. Eltern reagieren verunsichert, wenn Lehrer, Schulpsychologen und Ärzte sie mit der Diagnose ADHS konfrontieren. Sie fragen sich auch ob sie bedenkenlos bei ihren Kindern, die verordneten Medikamente einsetzen können.
Thomas Armstrong, der Autor selbst ist Sonderschullehrer und kennt die Problem mit schwierigen und hyperaktiven Kindern aus eigener Erfahrung. Er beschreibt und belegt viele verschiedenartige Einzelfälle, und man merkt beim Lesen des Buches, wie schwer das Phänomen ADHS einzuordnen und klar zu definieren ist. Armstrongs Sichtweise ist hier ebenso praktisch wie liebevoll, und ich konnte beim Lesen des Buches immer wieder spontan innerlich zustimmen. Seine Lösungsansätze werden dabei nicht in den leeren Raum gestellt sondern auch stets wissenschaftlich belegt und dokumentiert: Kapitelweise geordnet befinden sich weiterführende Literaturhinweise am Ende des Buches.
Armstrong bietet neue Denkansätze und konkrete Lösungen bei Hyperaktivität von Kindern an, die zunächst auf den Einsatz von Medikamenten verzichten. Ja, er stellt sogar die provokante Frage: Ist ADHS überhaupt eine Krankheit?
Die fünfzig praktischen und oft überraschend einfach zu realisierenden Tips im zweiten Teil des Buches, vermitteln meiner Ansicht nach mehr Hoffnung und Gestaltungsmöglichkeiten als es die pure Gabe von Psychopharmaka vermag. Dabei argumentiert Armstrong jedoch ideologiefrei, sachlich und ohne Schärfe. Besonders gut gefiel mir, daß er zunächst stets auf der Seite des Kindes steht und für Verständnis wirbt.
Ich wünsche mir, daß alle Eltern vor der Einschulung ihres ersten Kindes dieses Buch gelesen haben, denn es ist auch bei der Erziehung ganz normaler temperamentvoller Kinder hilfreich.
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