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Kundenrezensionen

127
4,1 von 5 Sternen
Männerherzen [Blu-ray]
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40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Oktober 2009
Zugegeben: ein Film mit gehobenem Anspruch ist was anderes - doch wer einfach mal herzlich lachen möchte, ist mit diesem Film gut bedient. Die Geschichten und Schicksale der einzelnen Personen laufen immer wieder irgendwie im Film zusammen (das erinnert ein wenig an den engl. Film "Tatsächlich Liebe"). Und das sind die Geschichten verschiedener Männer, von denen fast alle im selben Fitnessstudio trainieren. Günther (Christian Ulmen) ist nicht nur Gewerbeaufsichtsratsbeamter mit Meerschweinchen am Arbeitsplatz, sondern auch ein blasser dürrer Hänfling, der dringend eine Frau sucht und nichts unversucht lässt... und dabei leider dem verlassenen Ehemann und Obermacho in die Quere kommt, als er sich im Fressnapf an der Kasse in dessen Frau verliebt. Til Schweiger spielt wieder einmal den Womanizer, der sich außerdem als Produzent des Schlagerfuzzis Bruce Berger versucht (genial: Justus von Dohnanyi - was muss der für einen Spaß beim Dreh gehabt haben wie er sich selbst und die gesamte Schlagerbranche aufs Korn nimmt - unbedingt den Abspann mitgucken!), obwohl er bei der Musik extrem leidet. Niklas dagegen soll demnächst heiraten und bekommt die Panik - netter Nebeneffekt wie die hinter seinem Schreibtisch hängenden Werbeplakate in Person von Stephan Luca und Bastian Pastewka ihm bei seiner Ratlosigkeit zur Seite stehen... Philipp kriegt jobmäßig nichts auf die Reihe und soll Vater werden - zunächst hat er Probleme, sich an den Gedanken zu gewöhnen, doch dann startet er durch...
Viel Musik, viele Gags und wohl auch viele Klischees (er fährt einen Smart mit dem Kennzeichen B-IG, sie natürlich mit B-MI) und dennoch witzig - natürlich und gewollt übertrieben, dennoch meint man, doch einiges aus dem wirklichen Leben wieder zu erkennen. Einziger Wehrmutstropfen: Macher Simon Verhoeven spielt selbst nicht mit (bis auf eine kurze Szene), schade!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Oktober 2011
Einige Rezensenten bemerkten offenbar eine Asynchronität, die sie zur Abwertung dieser Veröffentlichung veranlassten. Ich kann dies nicht bestätigen. Dabei bilde ich mir ein, sehr wohl geringste Abweichungen wahrzunehmen, was nicht zuletzt an meiner Synchronschnitttätigkeit liegt, die ich über viele Jahre selbst durchführte. Wenn überhaupt, dann spielen sich Unpässlichkeiten allerhöchstens in einem Versatzbereich von einem Bild ab, und, das garantiere ich, bemerken die meisten Menschen nicht. Und selbst wenn, bewerte ich dies als so marginal, dass es keinesfalls die vereinzelt völlig brüskiert wirkenden Käufer-Reaktionen rechtfertigt. Wer diesen Film mag, der wird von der technischen Qualität, und hier spreche ich von der Blu-Ray, begeistert sein. Das Bild hat Referenzniveau und überzeugt auf ganzer Linie. Der Ton ist ein klangtechnischer Genuss der durch eine tolle Raumaufteilung, hohe Dynamik und sehr gute Sprachverständlichkeit überzeugt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. November 2010
"Männerherzen" ist aufgebaut wie ein Episodenfilm. Entgegen des klassischen Episodenfilms sind manche Figuren und Geschichten aber direkt miteinander verbunden. Die Komödie gehörte, was Besucher und Kritik angeht, zu den deutschen Topfilmen in 2009 und sammelte auch einige Filmpreise.

Inhalt

Die Handlung dreht sich um fünf Männer mit Beziehungsproblemen unterschiedlichster Art, dies gespickt mit Fragen zum Leben und der Liebe. Vertreten sind der Casanova, der schüchterne Außenseiter, der Versager, der gekränkte Zerstörer und der Normalo. Drei Dinge verbindet alle, sie sind auf der Suche nach dem richtigen Weg, müssen Entscheidungen treffen und trainieren alle - mit unterschiedlicher Wirkung - im gleichen Fitnessstudio.

Meinung

Die einzelnen Storys sind nicht neu, aber dennoch besonders, denn anstatt typische Klischees zu verarbeiten, gelingt es hier, den Dingen etwas alltäglich zu verpassen. Dabei wird auf Erklärung, versteckte Kommentierung und Streuung von Weisheiten verzichtet. Die Handlung nimmt einfach ihren Lauf, das manchmal tragisch oder kläglich, aber meistens witzig und würzig. So kann der Zuseher daraus selbst seine Philosophie stricken und Erkenntnisse ziehen. Getragen wird der Film durch die ausgezeichneten schauspielerischen Darbietungen, dies bis in die Nebenrollen hinein, sowie den kleineren filigranen Szenen, deren Stärken darin liegen, auf unnötige Überladungen zu verzichten. Vor allem Til Schweiger, der m. E. oft davon lebt, einfach in den guten Filmen zu landen, habe ich selten so begabt und passgenau erlebt. Getoppt wird diese Leistung jedoch noch von Justus von Dohnanyi in der Rolle des Schlagerstars Bruce Berger.

Fazit

Ein Film, der sich nahtlos in die Reihe der großen deutschen Komödie einreiht und den man leicht und vergnüglich ohne vermeintliche Anspruchsdefizite verfolgen kann.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Februar 2011
Er ist einer meiner Lieblingsfilme. Ich könnte ihn jeden Tag anschauen!
Darum gehts:
Bei Günter (Christian Ulmen)klappts nicht sehr gut mit den Frauen. Darum versucht er es mit Internet Bekannschaften. Er ist ein total Bürotyp. Doch dann lernt er Susanne kennen...
Susanne (Nadja Uhl) trennt sich gerade von ihrem Mann Roland (Wotan Wilke Möhring). Dieser ist davon gar nicht einverstanden und extrem eifersüchtig.
Jerome (Til Schweiger) ist Musikproduzent und möchte House Musik machen. Doch dann kommt ihm Bruce in die Quere.
Bruce Berger (Justus von Dohnany) ein Schlagersänger der eigentlich Manfred heißt.
Für Jerome ist am Ende eine große Summe in Sicht.
Niklas ist Werbedesigner und (Florian David Fitz) wird bald seine Freundin Laura (Liane Foriesteri) heiraten. Bei ihm geht alles nach Plan: Heiraten, Flitterwochen,Haus, Kinder....
Er hat alles genau geplannt. Doch plötzlich taucht eine junge blonde Bekannte auf und wirbelt all seine Pläne durcheinander...
Niklas ist mit Philipp(Maxim Mehmet) befreundet. Mit Jobs steht er auf Kriegsfuß. Kaum hat er mal einen ist er auch schon wieder weg. So steht er irgendwann als Pizza-Pfeil in Berlin.
Seine Freundin Nina(Jana Pallaske) ist schwanger. Wie soll er ihr und dem Baby eine feste Unterstützung darstellen?
Zum Glück hat er ja noch seinen "Bissines Plan" in der Tasche...

Die Szene in Berlin sind wunderschön und Jerome und Bruce bringen mich immer wieder zum lachen.
Jedem zu Empfelen, der außerdem mal wieder etwas Berlin spüren will! xD
Außerdem ist die Filmmusik in jeder Hinsicht ein Genuss!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juni 2012
...bei der man nicht viel denken muss. ;)
Der Inhalt steht ja super beschrieben hier in der Produktbeschreibung, da muss ich mich nicht mehr zu äussern.

Der Film ist Geschmackssache, wie man hier anhand der Bewertungen auch schön sehen kann. Ich persönlich finde er ist sehr gelungen. In den vielen unterschiedlichen Charakteren und deren Erlebnisse findet sich bestimmt Jeder irgendwo mal wieder.
Auch die teilweise kuriosen Zusammenhänge der einzelnen Personen in dem Film (das sie alle irgendwie, durch irgendetwas oder Jemanden bekannt sind), ist auch in keiner Weise seltsam. Meines erachtens ist das sogar nah an der Realität dran > was ich in Zeiten von Facebook, etc. immer wieder feststelle (woher kennst du denn.... und hey dein bruder ist mein nachbar oder wer weiss was ;D )
Aber zurück zum Film. Die schauspielerische Leistung ist nach meiner Meinung bestens umgesetzt > die Rollen sind maßgeschneidert.
Das Bild ist klar der Ton ist gut ;)
und bitte lasst den Abspann durchlaufen :D
....ich weiß...meine Musikrichtung ist Bruce Berger auch nicht, aber lustig und zum Lachen allemal...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Juni 2012
Die Geschichte von 5 Männern, die nicht unterschiedlicher sein könnten.
1. Philip, der gerade seinen Praktikumsjob verloren hat und dessen Freundin ihm mitteilt, dass er Vater wird.
2. Niklas, der bald seine Freundin heiratet, beruflichen Erfolg feiert und auf der Suche nach einem gemeinsamen Haus ist. Wäre da nicht die verführerische Dame aus dem Fitnessstudio...
3. Jerome hingegen hat die freie Auswahl. Jede Nacht eine andere Frau an seiner Seite. Nur Schlagerstar Bruce, den er leider managen muss, raubt ihm den letzten Nerv als dieser bei ihm einzieht.
4. U-Bahn-Führer Roland, der von seiner Frau verlassen wurde, kämpft mit der Einsamkeit.
5. Günther, der einfach nicht die Richtige findet, und bei dem schon die Frage an der Kasse, ob er "Treueherzen" sammelt, Herzklopfen auslöst.

Ein ganz witziger Film, bei dem es eher auf Humor, als auf Tiefgründigkeit ankommt...
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das will ich mal so stehen lassen. Auch wenn die versammelte deutsche Filmprominenz bei -Männerherzen- am Start ist, so kann doch keiner der Akteure der Spreestadt die uneingschränkte Aufmerksamkeit in Simon Verhoevens Episodenfilm streitig machen. Ich vermute, dass Verhoeven seinen Film als Liebeserklärung an Berlin(und natürlich auch seine Bewohner) versteht. Die Aufnahmen der Stadt bei Sonnenauf- und untergang, dazu die Standbilder bei Szenenwechseln aus allen Bereichen der Stadt, das ist wunderbar und perfekt gelungen. Ach ja...und eine Filmhandlung gibt es auch noch.

Wir begleiten verschiedene Paare durch ihren, zugegebenermaßen nicht immer einfachen Alltag. Da ist zum einen der Musikproduzent Jerome(Til Schweiger). Der möchte eigentlich gern House-Musik machen, ist aber als Schlagerproduzent des schrägen Sängers Bruce Berger(Justus von Dohnany) dick im Geschäft. Jerome trauert noch immer der Liebe seines Lebens nach und als Bruce, der im richtigen Leben Manfred heißt, während einer Selbstfindungskrise bei Jerome einzieht, macht das Jeromes Leben nicht einfacher.
Der Gewerbeaufsichtsamtbeamte Günter(Christian Ulmen) ist ein echter Bürohengst. Trotz Fitness-Studio und vielen Bemühungen ist Lockerheit nicht gerade Günters Ding. Und mit den Onine-Bekanntschaften läuft es auch nicht. Als er die Verkäuferin Susanne(Nadja Uhl) sieht, ist es um ihn geschehen. Aber Susanne lebt in Scheidung und ihr Mann Roland(Wotan Wilke Möhring) kann einfach nicht loslassen. Zudem ist er extrem eifersüchtig.
Der Werbedesigner Niklas(Florian David Fitz) und Laura(Liane Foriesteri) wollen heiraten. Der große Rundumschlag soll es sein: Haus, Kind, Hochzeit! Niklas hat alles exakt geplant. Aber dann kommt er ins Grübeln. Ob die Entscheidung richtig ist? Als er dann noch eine ziemlich blonde und junge Bekannte wiedertrifft, scheinen Niklas Pläne den Bach hinunter zu gehen.
Philipp(Maxim Mehmet) kriegt nichts im Leben gebacken. Hat er mal einen Job, ist er ihn schnell wieder los. So landet er als Pizzapfeil auf dem Alex. Seiner Freundin Nina(Jana Pallaske) schmeckt das nicht. Als sie schwanger wird, muss Philipp umdenken. Ansonsten könnte es schnell vorbei sein mit der Liebe seines Lebens.

-Männerherzen- ist kein Film aus einem Guß. Im Vergleich zu Episodenfilmen, wie z.B. -Tatsächlich Liebe- oder -The air i breathe- fehlt irgendwie das perfekte Verbindungsglied zwischen den einzelnen Stories. Das ist schwer zu beschreiben, aber man wird das Gefühl nicht los, dass es hier und da ein wenig holpert. Dazu ist der Film mit einem Soundtrack versehen, wie ich ihn nur selten erlebt habe. Die musikalische Untermalung reicht in -Männerherzen-, jedenfalls meiner Meinung nach, von absolut nervig bis extrem genial. Das sind aber zwei Kritikpunkte, die nicht all zu groß ins Gewicht fallen. Mehr als aufgewogen werden sie durch hervorragende Schauspieler und einen Plot, der zwar in den Episoden unterschiedlich ausfällt, aber immer noch um Klassen besser ist, als in der normalen, deutschen 08/15-Komödie.

Für mich war die Geschichte von Jerome und Bruce das Highlight von -Männerherzen-. Da war von tragisch bis komisch wirklich alles dabei. Til Schweiger in so einer Rolle zu sehen ist immer wieder ein Genuss. Aber auch Christian Ulmen und seine Mitstreiter stehen dem nicht viel nach. Kommen sie also mit nach Berlin. Schauen sie mal, was da für seltsame, aber doch liebenswerte, Gestalten herum laufen. Vor allem aber: Genießen sie die Stadt! Die hat Simon Verhoeven mit all ihren Reizen in herrlichen Bildern eingfangen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juli 2010
Zum Film:

Fünf ganz unterschiedliche Typen, fünf unterschiedliche Leben, fünf unterschiedliche Vorstellungen: Das ist eine Ausgangssituation, in der sich jedeR ZuschaueR wohl irgendwie irgendwo wiederfindet, sei es eine 1-zu-1-Übereinstimmung mit einem der Charaktere oder eher eine gesunde Mischung aus mehreren. Und genau das macht für mich den Reiz dieses Filmes aus, dass man mitfiebert, mitlacht und auch mitleidet, weil es einem selbst alles irgendwie bekannt vorkommt.

Dabei sei auch zu erwähnen, dass die szenenübergreifende Verknüpfung der fünf Persönlichkeiten im Film sehr gut gelungen ist. Dabei steht das gemeinsame Fitnessstudio im Vordergung, doch auch darüber hinaus scheinen sich die Herrschaften immer mal wieder über den Weg zu laufen, was dem Ganzen eine zufriedenstellende Einheit verleiht, die sich im Verlauf der Story auch nie selbst verliert.

Ganz wichtig für mich zu erwähnen ist die Tatsache, dass "Männerherzen" keineswegs eine reine Komödie ist. Natürlich gibt es einige humorvolle Szenen und Momente, die dem Zuschauer einen Lacher oder auch ein Schmunzeln entlocken, doch meiner Meinung nach überwiegen fast schon die berührenden, die emotionalen, oft auch traurigen Momente. Denn im Grunde stehen im Film die Probleme der Männer im Vordergrund, die zwar auf den ersten Blick eine untergeordnete Rolle spielen (vor allem in der ersten Filmhälfte überwiegt der komödiantische Anteil), doch im weiteren Story-Verlauf zunehmend an Bedeutung gewinnen. Dabei ergibt sich eine ganze Fülle an Problemen und Schwierigkeiten des Lebens: ungewollte Schwangerschaft, Geldsorgen, Arbeitslosigkeit, Scheidung, Eifersucht, Krankheit, Einsamkeit, Perspektivlosigkeit, Sinnkrisen. Was auf de ersten Blick teilweise lustig erscheint, berührt bei genauerem Hinsehen sehr. Trotzdem schafft es der Film, letztendlich doch eine gesundes Gleichgewicht zu halten zwischen Situationskomik und nachdenklichen Momenten, zwischen Freunde und Trauer, Klamauk und Ernsthaftigkeit (ich bleibe hierbei gewollt allgemein, um nicht zu viel vorwegzunehmen - selber anschauen! ;-).

Die schauspielerische Leistung ist durchweg sehr gut und glaubhaft. Regisseur und Drehbuchautor Simon Verhoeven kann sich auf ein toll agierendes Schauspieler-Ensemble verlassen, allen voran natürlich Christian Ulmen als liebenswerter, aber einsamer Günther, der wohl die meisten Lacher für sich verbuchen kann, aber auch in den unterschwellig tragischen Momenten mehr als überzeugt. Til Schweiger dürfte man in der Rolle als Frauenheld Gerome schon in ähnlicher Form aus anderen Filmen kennen, doch auch er macht seine Sache gut und zeigt zudem in der letzten Filmszene, dass er auch über sich selbst lachen kann ("Heuchelheim, ein kleines Kaff bei Gießen"). Florian David Fitz, Maxim Mehmet, Wotan Wilke Möhring, Nadja Uhl und alle anderen tragen jede(r) für sich dazu dabei, dass eine junge Berliner Generation an Menschen glaubhaft porträtiert wird. Nicht zu vergessen ist natürlich Justus von Dohnányi als skuriller Paradiesvogel und Möchtegern-Schlagerstar Bruce Berger, der es (nicht nur) lohnend macht, sich den Abspann des Filmes anzuschauen, so viel sei verraten.

Zusätzlich gibt es noch einige schöne Bilder von Berlin und den passenden Soundtrack, der sich hören lassen kann (inklusive der ultimativen Schlagerhymne "Alle Kinder dieser Erde" - unglaublich lustig!).

Alles in allem also meiner Meinung nach ein äußerst gelungener Film, den man sich immer wieder anschauen kann, zum lachen, nachdenken und gut unterhalten werden. 5 Sterne!

Zur DVD:

Ansprechendes Äußeres, und auch das DVD-Menü kann sich sehen lassen. Hintergrundmusik ist das Lied "Wonderful" von Gary Go, was zudem am Ende des Films zu hören ist - hört sich gut an. Bild- und Tonqualität des Films sind optimal. Eine überdurchschnittlich hohe Menge an Extras, die Spaß machen. 5 Sterne!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Oktober 2011
Til Schweiger spielt ganz souverän Til Schweiger, Christian Ulmen ist gut wie immer, und die meisten anderen Schauspieler machen ihre Sache auch ganz gut. Es gibt hin und wieder was zu schmunzeln und zu lachen, dann wirds wieder arg traurig oder gar tragisch. Vielleicht ist es diese Unentschlossenheit des Films, dass der "Funke" nicht übersprang, dass bei mir keine rechte Begeisterung aufkommen konnte. Einmal anschauen reicht. Mit Ach&Krach 3 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. September 2012
...Sterne immerhin für diese deutsche Komödie von mir. Hatte mir eigentlich geschworen, nie einen Film zu rezensieren in dem Til Schweiger oder Veronika Ferres mitspielen - nun, hier mache ich bei Schweiger eine Ausnahme, denn in diesem Film ist er, nun sagen wir mal, erträglich, vielleicht weil er einen zu Geld und Ruhm gekommenen Manta-fahrenden-Provinzler spielt...(ist ihm irgendwie auf den Leib geschrieben ;-)) Alle anderen sind prima! Allen voran Justus von Dohnany, der als Schlagersänger Bruce eine Kultfigur werden könnte, denn wer kann sich schon gegen die "ganzganzganzganzusw. große Liebe" zur Wehr setzen, die einen bei seinen Schnulzen erfasst!? Blass bleiben leider ein wenig die Frauenrollen, aber schließlich geht es ja hier auch um die Männer-Herzen, und das auf eine lustige, liebevolle und nicht zuu seichte Komödienart, die wir in Deutschland zu wenig produzieren. Fäkalhumor, der uns sonst gerne bei Herrn Schweiger zugemutet wird, hier gottseidank auch Fehlanzeige, daher ist es ein netter Familienfilm, der uns mit den Beziehungsproblemen jüngerer Männer vertraut macht und uns manches Mal brüllen vor Lachen lässt. In dieser Hinsicht brilliert besonders Christian Ulmen, der den sympathischen, um fitness bemühten, Tolpatsch und loser gibt, wohingegen Wotan Wilke Möhring einen echten Wotan präsentiert, rauhe, aggressive Schale und soo weicher Kern! Diese Geschichte als eine von vielen berührte mich am meisten, also auch ein wenig Tiefgang in der Komödie darf sein.
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