Da ich die beiden vorstehenden Kritiken völlig unsachlich, unpassend und ohne Sachargumentation empfinde, übermittle ich hier eine Kritik des Magazins »Chrismon«:
"Ausgehend von Daten der Kriminalstatistik beschreibt der Soziologieprofessor Dieter Otten ein Auseinanderdriften der Geschlechter - zum Nachteil der Männer. Nicht weil Männer an Macht verlieren, sondern weil sie mit ihren Reaktionen,Verhaltensmustern und Lösungsansätzen zunehmend ungeeignet sind, die Welt zu steuern. Müssen sie gleich ganz ausrangiert werden?
Natürlich nicht. Aber viel gewonnen wäre schon, wenn die Männer aufhören würden, die Welt zu zerstören, meint Otten. Sein Buch, beruhend auf einer Vorlesungsreihe, ist Soziologie im allerbesten Sinne: Assoziativ vorgehend, dem Gedanken Freiheit lassend, aber doch von hoher begrifflicher Präzision und guter statistischer Fundierung. Nicht unbedingt jede These überzeugt - oder gar die Schlussfolgerung. Aber dem Weg der Argumentation zu folgen ist eine Freude. Eine unterhaltsame Lektüre, für alle die die »Männer«-Debatte verfolgen." Christian Sauer